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Fußball-Landesliga I

07.08.2017

Aindlinger Talfahrt geht weiter

So sehr sich die Aindlinger Spieler, in der Bildmitte Lukas Wiedholz, auch mühten, sie standen meist auf verlorenem Posten. So blieben sie gestern Abend auch im dritten Heimspiel ohne Erfolg.
Bild: Melanie Nießl

0:2-Pleite gegen Spitzenreiter Gilching-Argelsried bedeutet die dritte Niederlage im dritten Heimspiel

Es ist wie bei einer Lawine. Je länger sie ins Tal rollt, desto schwieriger wird es, sie zu stoppen. In einem ähnlichen Abwärtstrend befinden sich die Landesligafußballer des TSV Aindling zu Beginn der Saison 2017/18. Mit einer 0:2-Niederlage gegen den TSV Gilching-Argelsried blieben sie am Sonntagabend auch im dritten Heimspiel ohne Erfolg. Mit drei Punkten aus sechs Partien ist die Situation vor dem Pokalspiel am Mittwoch zu Hause gegen den SV Heimstetten sehr ungemütlich. Die Oberbayern verteidigten ihren Platz an der Spitze nicht zuletzt aufgrund ihrer Cleverness und Torjäger Ramon Adofo.

Einmal mehr durfte über die Frage debattiert werden: Wie wollen, wie sollen die Aindlinger den Weg aus diesem Tal der Tränen finden? Dazu müsste man in der Offensive mehr Gefahr ausstrahlen. Das war gestern bei Alexander Lammer nur selten der Fall, bei Matthias Steger, der auf dem linken Flügel seiner früheren Form hinterherrennt, war es ähnlich. Von markanten Fortschritten kann keine Rede sein. Sich auf einen Mangel an Glück zu berufen, ergibt wenig Sinn. In erster Linie sind es viele individuelle Fehler, die dem Gegner helfen.

Patrick Modes, gerade aus dem Urlaub zurück, agierte diesmal in der vordersten Reihe neben Lammer. Simon Knauer übernahm den Part des verletzten Wolfgang Klar in der Innenverteidigung, eine Rolle, die ihm von seinem Gastspiel in Mering her vertraut ist. Aber diese Personalien waren von untergeordneter Bedeutung. Denn wie so oft in dieser Runde, gerieten die Aindlinger auch gestern früh in Rückstand. Ramon Adofo traf nach einem Zuspiel von Florian Huber mit einem Flachschuss.

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In der 54. Minute sah man endlich eine Szene, die mit dem Ausgleich belohnt hätte werden sollen. Modes legte ideal vor für Steger, der jedoch am Keeper scheiterte. Dazu kam ein Schiedsrichter, der vorübergehend eher aufseiten der Gäste stand. Als Steger einen Eckball gleich ins Aus beförderte, machte sich einmal mehr (verständlicher) Unmut auf den Rängen breit. Immerhin war nun bei der Heimelf das Bemühen zu erkennen, die Partie zu drehen. Bester Aindlinger war Haci Ay, der zumeist auf der rechten Außenbahn wirbelte. Mit einem Direktschuss aus 20 Metern verfehlte er den Kasten nur knapp.

Doch dann ließ der Spitzenreiter für einen Moment seine Klasse aufblitzen. Adofo versetzte an der Strafraumgrenze Knauer und war nach dieser feinen Einzelleistung mit einem Heber erfolgreich. Den dritten Adofo-Treffer verhinderte Torhüter Florian Peischl. Auf der Gegenseite landete ein Kopfball von Moritz Buchhart nach einer Flanke von Mathias Jacobi auf der Latte.

TSV Aindling Peischl, Huber, Knauer, Hildmann, Raber, Wiedholz (72. Buchhart), Mayr, Ay, Steger (79. Kubina), Modes, Lammer (62. Jacobi).

TSV Gilching-Argelsried F. Ruml, Gensheimer, Rodenwald, Hölzl, König, Lindermeier (88. Lubenow), M. Ruml (63. Teouri), Brand, Adofo, Huber (90. + 2 Komposch), Meißner. Tore 0:1 Adofo (9.), 0:2 Adofo (77.) Schiedsrichter Lunak (ASV Dachau) Zuschauer 150.

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