Handball-Landesliga

08.01.2018

Aufholjagd wird nicht belohnt

Bettina Bölk und die Handballerinnen des TSV Aichach starteten gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf in Halbzeit zwei eine Aufholjagd. Am Ende setzte es dennoch eine 21:24-Niederlage. Damit bleiben die Paarstädterinnen Schlusslicht der Landesliga Süd.
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Bettina Bölk und die Handballerinnen des TSV Aichach starteten gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf in Halbzeit zwei eine Aufholjagd. Am Ende setzte es dennoch eine 21:24-Niederlage. Damit bleiben die Paarstädterinnen Schlusslicht der Landesliga Süd.
Bild: Sebastian Richly

Aichacherinnen drehen gegen Mannschaft aus dem Allgäu deutlichen Rückstand, unterliegen aber trotzdem. Der Auftritt macht Mut, die Situation wird nicht besser.

Sie waren auf dem Weg zum zweiten Sieg in der Vorrunde. Doch trotz einer famosen Aufholjagd in der zweiten Halbzeit mussten sich die Handballerinnen des TSV Aichach am Sonntagabend der SG Biessenhofen-Marktoberdorf mit 21:24 Toren geschlagen geben. Zur Pause waren die Gäste aus dem Allgäu noch mit fünf Treffern in Front gelegen.

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Danach zeigte sich, wie wertvoll es ist, auf eine sichere Torfrau bauen zu können. Silke Arnold präsentierte sich in einer starken Verfassung, davon ließen sich die Kolleginnen irgendwie anstecken. Nach 46 Minuten hatte der TSV ausgeglichen und war danach sogar zweimal in Führung gegangen. „Es ist einfach nicht mehr so gelaufen“, meinte dazu Biessenhofens Amelie Zeiler, mit acht Treffern die erfolgreichste Werferin an diesem Abend. Mit fünf Treffern in Folge machten die Gäste in der Schlussphase aber alles klar. Ein ungewöhnlicher Erfolg war Verena Merker nach der Pause gelungen. Nach einem weiten Anspiel schien der Ball bereits verloren, doch Merker schubste ihn noch irgendwie in die Maschen.

Trotz eines beachtlichen Auftritts im zweiten Abschnitt zieren die Aichacher mit 2:24 Punkten zur Halbzeit der Landesliga-Saison das Ende Tabelle. Tini Wonnenberg spielte diesmal 60 Minuten lang durch, kam aber zu keinem Feldtor. „Tini ist trotzdem eine wichtige Spielerin“, versicherte Trainer Martin Fischer: „Ihr fehlt Spielpraxis.“ Im Herbst war Wonnenberg lange verletzt. „Leider haben wir in der ersten Halbzeit zehn, zwölf schwache Minuten eingebaut“, meinte Fischer und sprach dabei den Zeitraum an, in dem aus einem 4:3 ein 4:9 wurde. Das war schon eine Art Vorentscheidung. Die Aufholjagd nach dem Seitenwechsel, so mutmaßte der Coach, habe vielleicht zu viel Kraft gekostet. Ein Manko, das die SG ausnutzte.

Aufholjagd wird nicht belohnt

„Mit der zweiten Halbzeit bin ich absolut zufrieden“, lautete das Fazit von Martin Fischer und er fügte gleich hinzu: „Da haben wir gezeigt, dass wir in der Klasse mithalten können.“

TSV Aichach Arnold, Kronthaler (3/1), Weiß (2), Merker (2), Wonnenberg (2/2), Fackler (5/1), Schrempel (1), R. Bscheider (3), Bölk, M. Bscheider, Vlahinic (2), Storr, Leis (1).

SG Biessenhofen-Marktoberdorf Rudat, Pavlidis, Stadler, Zeiler (8), Zeiler (1), Stöckl, Fischer (1), Schuster (4), Borghesi (1), Salzmann (3), Stadler (3), Schmoldt (3), Amberg.

Zuschauer 50 Siebenmeter 5:2 Zeitstrafen 1:5.

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