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12.06.2009

Aufstiegsrennen

Stefan Tutschka ist zurück. Das ist eine gute Nachricht für den FC Affing, denn einmal sollte der Landesligist wenigstens nochmal mit seinem Trainer und der Mannschaft eine Übungseinheit absolvieren vor Teil eins der Entscheidungsspiele um den Aufstieg in die Bayernliga. Von Johannes Graf

Stefan Tutschka ist zurück. Das ist eine gute Nachricht für den FC Affing, denn einmal sollte der Landesligist wenigstens nochmal mit seinem Trainer und der Mannschaft eine Übungseinheit absolvieren vor dem ersten großen Spiel. Für die Fußballer steht Teil eins der Entscheidungsspiele um den Aufstieg in die Bayernliga an, auch wenn man davon in den vergangenen zwei Wochen wenig mitbekommen hat.

Spieler und Trainer verweilten im verdienten Urlaub und außerdem mussten die abstiegsbedrohten Teams aus Rain, Würzburg und Seligenporten erstmal ihren Verlierer ausspielen. Den Würzburger FV hat es erwischt, er steigt ab. Folge: Am heutigen Samstag trifft der FC Affing um 17 Uhr in Gerolfing auf den SV Seligenporten.

Zwei Wochen ist es her, als die Affinger ihre Saison mit dem zweiten Platz abschlossen. Inzwischen verweilte die Mannschaft im Nirgendwo, zwischen alter und neuer Saison, zwischen vorgezogener Sommerpause und Saisonhöhepunkt. Auch Stefan Tutschka bewegte sich im Ball leeren Raum. "Natürlich stand ich immer wieder im Kontakt mit dem Verein und Spielern. Aber ich habe versucht, das einzuschränken", sagt er. Entspanntheit herrscht bei den Affingern vor dem "Halbfinale". Groß ist die Freude, groß ist die Gelassenheit. Tutschka, der selbst als Spieler in die Bayernliga aufgestiegen ist, sieht darin kein Problem. Ebenso wenig in der eineinhalbwöchigen Trainingspause seiner Mannschaft. "Sie verlernen in der kurzen Zeit nicht das Fußballspielen", so der Trainer. Im Nachhinein wird man sehen, was besser war. Seligenporten musste sich durch zwei Spiele quälen und ließ Kraft, Affing sammelte diese spiel- und trainingslos.

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Verein, Trainer, Spieler und Fans. Sportlich wollen in Affing alle den Aufstieg. Berechtigte Bedenken äußern einige beim Drumherum: den Rahmenbedingungen, die den Verein bei einem Aufstieg in die Bayernliga erwarten würden. Auch Tutschka macht sich Gedanken, was im Fall der Fälle zu tun wäre. "Die Bayernliga ist eine ganz andere Dimension", sagt er. Beim Personal für die kommende Saison müsste der FC Affing nachrüsten: Stammkräfte verlassen das Team, auf der Habenseite stehen nur junge Talente. "Wir müssten uns dann nochmal verstärken", gibt Tutschka zu. Aber diese Nachrüstungen kosten Geld. Geld, das Affing nur im begrenzten Maße zur Verfügung hat.

Im Profigeschäft könnte man einen Stürmer teuer verkaufen, Affings Sebastian Kinzel beispielsweise. Millionen sind mit ihm nicht zu machen. Dennoch gibt es von ihm was Neues: Der Torschützenkönig der Landesliga Süd wechselt jetzt vielleicht doch nicht zur Spvgg Unterhaching, sondern zu der von Greuther Fürth. Die Franken haben dem Spieler scheinbar ein besseres Angebot gemacht.

Fanbus Abfahrt am Samstag, 13. Juni, um 15.15 Uhr am Vereinsgelände.

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