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Fußball-Bezirksliga

20.04.2019

Auswärtsfahrten für Wittelsbacher Teams

Gleich siebenmal jubelten die Hollenbacher in Glött. Am Osterwochenende sollen zwei Siege folgen.
Bild: Karl Aumiller

TSV Hollenbach ist an Ostern mehr als 100 Kilometer unterwegs

Mit Ausnahme des FC Affing müssen alle Teams aus dem Wittelsbacher Land, die in der Bezirksliga Nord spielen, am Osterwochenende auswärts ran. Gleich zweimal ist der TSV Hollenbach auf Reisen – am Samstag und am Montag.

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Hollenbach Am Samstag gastiert der TSV um 15.30 Uhr beim SV Donaumünster, zwei Tage später beim SV Holzkirchen. Donaumünster wird als Tabellenfünfzehnter bei 16 Punkten und elf Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz den Abstieg kaum noch vermeiden können, Holzkirchen hat diesen Rang momentan inne und darf noch auf den direkten Klassenverbleib hoffen. Vor 21 Jahren, beim ersten, nur zwei Jahre andauernden Bezirksligadasein landeten die Rot-Weißen als Aufsteiger mit 45 Punkten auf Rang fünf, die höchste Platzierung einer TSV-Mannschaft. Diese 45-Punkte-Marke könnte das aktuelle Team an diesem Wochenende knacken, gleichzeitig den TSV Gersthofen von Rang vier verdrängen. „Das hab ich der Mannschaft auch gesagt, wir könnten pünktlich zum 90. Vereinsjubiläum heuer die beste Tabellenplatzierung der Klubgeschichte feiern“, so Abteilungsleiter Maximilian Golling. Auf den ersten Blick eine lösbare Aufgabe, denn die Truppe von Coach Ewald Gebauer ließ in den vergangenen Wochen bei drei Niederlagen am Stück und 2:13 Toren ihre Bezirksliga-Tauglichkeit schon etwas vermissen. Überhaupt können die Blau-Weißen nur drei Saisonsiege aufweisen, auch im Hinspiel in Hollenbach gab’s nichts zu holen (6:1). (mika)

Ecknach Der VfL musste gegen Tabellenführer Ehekirchen die erste Niederlage im Jahr 2019 hinnehmen. Für Spielertrainer Daniel Framberger aber kein Grund, Trübsal zu blasen. „Das war kein schlechter Auftritt von uns, aber Ehekirchen ist heuer einfach eine Klasse für sich, das muss man dann auch anerkennen.“ Am Samstag trifft man mit der Bayernligareserve des TSV Nördlingen auf einen Gegner, der die gleiche Kragenweite haben sollte. Wenngleich sich die Rieser in der Frühjahrsrunde sehr stabil präsentieren, sie gewannen drei ihrer vier Spiele und ließen nur ein Gegentor zu. „Eine junge und technisch gute Mannschaft, die in Teilen auch über Bayernligaerfahrung verfügt“, weiß Framberger. In den drei bisherigen Aufeinandertreffen gab es neben einem Unentschieden zwei deutliche Siege für den VfL. In den Kader zurückkehren wird Philipp Elbl, der zuletzt berufsbedingt fehlte. Auch Co-Trainer Jan Plesner ist eine Alternative. Dafür wird Manfred Glas aufgrund eines privaten Termins fehlen. Auch Maximilian Obermeyer fehlt beruflich. Für die Reise in den Landkreis Donau-Ries setzt der VfL Ecknach wieder einen Bus für Mannschaft und Zuschauer ein. Abfahrt ist um 12.45 Uhr am Sportheim. (AN)

Auswärtsfahrten für Wittelsbacher Teams

Adelzhausen Eine enorme Hürde hat der BC Adelzhausen am Samstag ab 15.30 Uhr beim Tabellenzweiten SC Bubesheim zu nehmen. Eine vermeidbare 3:4-Niederlage musste der BCA im Derby gegen Affing hinnehmen. „In Donaumünster hatten sich schon einige Nachlässigkeiten angedeutet, und das hat sich gegen Affing jetzt fortgesetzt“, war Abteilungsleiter Jürgen Dumbs nicht zufrieden. Vor allem in Sachen Kompaktheit und Konzentration habe man nachgelassen. „Ein Punkt in Bubesheim wäre im Abstiegskampf schon Gold wert“, hofft Dumbs. Bubesheim verfügt über einen der stärksten Angriffe der Liga, hat mit Toptorjäger Hakan Polat (26 Tore) einen technisch starken und mit Esse Akpaloo einen bulligen Stürmer. Defensiv dagegen ist das spielstarke Team immer wieder anfällig, darum wird BCA-Coach Wolfgang Klar seine Mannschaft entsprechend auf die Stärken und Schwächen des Gegners vorbereiten. (jüd)

Aindling Zehn Niederlagen in Folge kassiert und in diesem Jahr erst zwei Treffer erzielt: Die TSG Thannhausen, die am heutigen Samstag zu ungewohnter Zeit um 12 Uhr den TSV Aindling erwartet, kommt einfach nicht auf die Füße. Das Heimspiel gegen Hollenbach (1:0) haben sie gewonnen, zudem gegen Nördlingen II und den BC Adelzhausen zu Hause unentschieden gespielt. Ansonsten musste der ehemalige Bayernligist jedes Mal dem Gegner zum Gewinn der drei Punkte gratulieren. Dennoch betont Aindlings Trainer Magnus Hoffmann: „Wir können nur verlieren, es wird ein Sieg von uns erwartet.“ Um einer möglichen Blamage entgegenzuwirken, hat er seinen Leuten in dieser Woche zweimal ins Gewissen geredet: „Es darf nichts schiefgehen, wir werden sie wie gegen Bubesheim zu Fehlern zwingen. Wir gehen kein Risiko ein.“ Ein Tor sobald wie möglich soll den Gästen in die Karten spielen. In personeller Hinsicht wird sich kaum etwas verändern. Kilian Huber ist noch einmal mit dabei. Thomas Zimmermann wird wohl in der U19 aushelfen. (jeb)

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