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Motorsport

13.06.2018

Bachhuber ohne Chance im Regenchaos

Erik Bachhuber nahm bei der Europameisterschaft in Dänemark teil. Immerhin reichte es für den Obergriesbacher für das Finale.
Bild: Sebastian Richly

Obergriesbacher Speedwayfahrer landet beim Finale der Europameisterschaft nur auf Platz 16. Dennoch bleibt ein Trostpflaster.

Speedwayfahrer Erik Bachhuber stand im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Bei der Junioreneuropameisterschaft im dänischen Randers belegte der Obergriesbacher im Finale nur Platz 16.

Nichts lief am Montag für den 14-Jährigen zusammen. Aufgrund starker Regenfälle wurde das ursprünglich für Sonntag angesetzte Finale mehrmals verschoben und schließlich auf Montagabend verlegt. Doch das Wetter wurde nicht besser. Genauso wenig wie die Laune von Bachhuber, der in den ersten vier Finalläufen zwei mal Dritter und zwei Vierter wurde und somit nur mit zwei Punkten da stand. Der Obergriesbacher, der erst seit dieser Saison in der U16 mitfährt, zahlte auf dem rutschigen Oval Lehrgeld. Durch den vielen Regen wurde der Sand, der sonst auf der Strecke liegt, weggespült, wodurch Bachhuber und Co. in erster Linie auf Beton unterwegs waren. Damit kam Bachhuber, der erst seit dieser Saison in der 250er-Klasse fährt, überhaupt nicht zurecht. „Der Bahnbelag war so gut wie nicht mehr vorhanden. Wenn es dann schon nicht läuft, kommt auch noch Pech dazu“, schrieb der 14-Jährige auf seiner Facebook-Seite. Denn zu allem Überfluss brach dem Obergriesbacher dann auch noch im dritten Lauf im hinteren Bereich seiner Maschine der Rahmen. „Ich wollte das Finale erreichen und dort im Mittelfeld mitfahren“, so Bachhubers Zielsetzung.

Erik Bachhuber trifft sein großes Speedway-Idol

Der erste Teil gelang problemlos. Am Samstag fuhr Bachhuber auf trockenem Geläuf gleich vier Start-Ziel-Siege im EM-Halbfinale ein und schaffte als Vierter locker die Qualifikation für das große Finale der besten 16. Dann lief aber nichts mehr zusammen. „Platz 16 und zwei magere Punkte sind nicht mein Anspruch. Aber das gehört zum Speedwayfahren dazu und muss auch gelernt werden. Denn ich werde sicher irgendwann nochmals unter ähnlich schlechten Bedingungen ranmüssen.“ Frei nach dem Motto „Niemals aufgeben“ wird Bachhuber wieder auf die Maschine steigen. Schließlich stehen noch einige Rennen an, unter anderem der Saisonhöhepunkt Mitte Juli. Dann finden auf Bachhubers Hausbahn beim MC Olching die deutschen Meisterschaften statt. 2016 und 2017 konnte sich der Obergriesbacher den Titel sichern, allerdings in der 125er-Klasse.

Noch am Montag ging es für Erik Bachhuber zusammen mit Mutter Diana und Vater Stefan zurück in Richtung Wittelsbacher Land – zehn Stunden lang. Trotz Platz 16 bleibt Erik Bachhuber ein Trostpflaster. Der nationale Speedwayverband nominierte den 14-Jährigen für die Juniorenweltmeisterschaft im Juli im polnischen Danzig. Gelohnt hat sich der zehnstündige Trip nach Dänemark aber auch noch in anderer Hinsicht. Bachhuber traf sein großes Idol Erik Gundersen. Der Däne gilt als einer der besten Speedwayfahrer aller Zeiten. Nach Gundersen wurde Erik Bachhuber übrigens auch benannt.

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