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Fußball-Bayernliga

13.04.2015

Beim Gipfeltreffen gibt es keinen Sieger

Thomas Berger (rechts) schoss für den FC Pipinsried den 1:1-Ausgleich. Mit diesem Spielstand endete auch die Partie.
Bild: Oliver Rabuser

Der FC Pipinsried und der SV Pullach trennen sich mit einem 1:1. FCP-Spielertrainer Strobl hatte vor der Begegnung „schlecht geschlafen“.

Der FC Pipinsried ist seinem Ziel, den Meistertitel in der Bayernliga Süd zu erringen, nicht näher kommen. Durch das 1:1-Unentschieden im Gipfeltreffen beim SV Pullach konnten die Strobl-Schützlinge keinen Boden auf die Raben gutmachen. Mit einer eindrucksvollen Leistung schickte der FCP allerdings eine Kampfansage an Verfolger TSV Rain. Der, so Spielertrainer Tobias Strobl, werde es am kommenden Mittwoch beim Nachholspiel „schwer haben“.

Pipinsried versäumte es in Pullach, in einer überlegen gestalteten zweiten Spielhälfte vehement auf Sieg zu spielen. Mit Ausnahme eines Kopfballs von Serge Yohoua und einer Möglichkeit von Christian Doll in der Schluss-Sekunde fand seine Elf die „berüchtigte Lücke“ nicht, kommentierte Strobl. Der Spielertrainer räumte ein, erstmals seit 15 Jahren wieder vor einer Partie „schlecht geschlafen“ zu haben. „Ich war schon etwas nervös“, ergänzte Strobl. Innere Unruhe, die auf dem Platz klar zu erkennen war. Strobl gelang im Spielaufbau nicht wirklich viel.

Dennoch sahen die knapp 600 Besucher an der Gistlstraße ein gehobenes Bayernliga-Spiel. Klar, bei so viel Qualität auf dem Platz. Pipinsried bestimmte die Anfangsphase, hatte Chancen durch Dolls Kopfball und einen Knaller von Max Zischler. Strobl klassifizierte diese Phase als „dominant“ aus Sicht des FC Pipinsried.

Der 27-Jährige war es allerdings auch, der den Rückstand mitzuverantworten hatte. Mit einer strengen Armbewegung brachte er Pullachs Tempodribbler Maxi Schuster aus dem Tritt. Linksverteidiger Christoph Meißner streichelte den fälligen Freistoß präzise über die Abwehrmauer in das von Tobias Antoni gesehene linke Toreck – 0:1. Kurzzeitig wackelte Pipinsried ob des Rückschlags. „Wir waren etwas konfus“, urteilte Strobl.

Doch mit dem schönsten Spielzug der gesamten Begegnung kehrte der Elan in die Reihen der Gäste zurück. Doll verlängerte ein Zuspiel an den Strafraum per Hacke in den Lauf von Artur Kubica. Pipinsrieds auffälligste Offensivkraft hätte selbst aus halbrechter Position abschließen können. Doch Kucica zeigte Auge und Übersicht. Durch einen Lupfer aus dem Fußgelenk bediente er den mitgelaufenen Thomas Berger, gleichzeitig nahm er dadurch SVP-Tormann Sandrio Volz aus dem Spiel – 1:1. Es war Pullachs erstes Gegentor seit Ende Oktober. 14 Siege am Stück feierten die Isartaler zuletzt.

Mit Ausnahme der kurzen Drangphase nach dem 1:0 war von überbordendem Selbstbewusstsein jedoch wenig zu sehen. Im Gegenteil: Pullach wirkte früh im zweiten Abschnitt müde. Ein Spiel, das nicht den „ganz großen Fußball“ bot, aber schön anzusehen gewesen wäre, befand Raben-Coach Frank Schmöller, der nach dem Schlusspfiff Strobl liebevoll herzte.

Strobl indes erklärte seine Anreihung an ungenauen Zuspielen mit „Situationen, in denen man die Doppelbelastung aus Spieler und Trainer“ merke. Strobl räumte ferner ein, dass seine Kicker aufgrund des verpassten Sieges „etwas enttäuscht“ wären.

SV Pullach Volz, Purschke, Königer, Benede, Meißner, Heckel, Dinkelbach, Roth, Schuster (70. Wolf-Weisbrod), Balkan (59. Beierkuhnlein), Akkurt.

FC Pipinsried Antoni, Grahammer, Zischler, Schuster, Götz, Finkenzeller, Strobl (88. Adrianowytsch), Fischer (65. Yohoua), Kubica, Berger (70. Popa), Doll.

Tore 1:0 (31.) Meißner, 1:1 (40.) Berger – Schiedsrichter Huber (TSV Bogen) – Zuschauer 580.

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