Schießen

20.06.2014

Bogenrieder holt den Titel

Trainer Gerald Andersson (von links) durfte sich mit Barbara Andersson, Max Kein, Stefan Wenger und weiteren Kühbacher Feuerschützen über große Erfolge bei der bayerischen Meisterschaft in Bamberg freuen.
Bild: Andersson

Kühbacher Feuerschütze wird mit dem Dienstsportgewehr bayerischer Meister. Auch seine Teamkameraden überzeugen mit guten Leistungen und Platzierungen

Trainer Gerald Andersson hat mit den Feuerschützen Kühbach in den vergangenen Wochen und Monaten viel geübt. „Wir haben wirklich viel und umfassend trainiert“, bestätigte er. „Verschiedene Munitionssorten, andere Brillengläser, die Atmung. Einfach alles wird auf den Prüfstand gestellt“, fügte er hinzu. Den Lohn dieser Mühen erhielten die Präzisionssportler bei den bayerischen Meisterschaften des Bundes Deutscher Sportschützen (BDS). Mit zahlreichen Topplatzierungen traten sie die Heimreise aus Bamberg an.

Wolfgang Bogenrieder war mit dem 100-m-Dienstsportgewehr eine Klasse für sich. Er belegte den 1. Platz und holte sich somit den Titel des Landesmeisters. Auch andere Feuerschützen überzeugten bei den Titelkämpfen. Max Kein aus Edenried wurde bei der 100-m-Zeitserie Vizemeister, ebenso wie Ann-Kathrin Graumann in der offenen Klasse auf 25m. Ihre Schwester Marleen wurde in der 50m Disziplin Dritte und landete damit ebenfalls auf dem Podest. Vater Alexander Graumann erreichte in diesem Jahr leider nur undankbare vierte Plätze.

Gut der Auftritt von Barbara Andersson aus Kühbach. Mit dem Unterhebel-Repetierer wurde sie auf 50m, sowohl mit der Kleinkaliber-Patrone, als auch mit der Kurzwaffen-Patrone beide Male Dritte. „Die Lichtverhältnisse in Bamberg sind komplett anders als bei uns in Kühbach und damit viel schwieriger“, erklärte sie. Josef Gassman mit einem vierten Platz und Stefan Wenger mit zwei fünften Plätzen rundeten das gute Gesamtergebnis ab.

Jetzt hoffen die Kühbacher, dass sich trotz der hohen Leistungsdichte einige ihrer Schützen für die deutschen Meisterschaften qualifizieren können. Leicht ist das nicht. In der Schützen- und Altersklasse müssen bei den Landesmeisterschaften schon fast Rekorde geschossen werden, um sich bundesweit qualifizieren zu können. In Bayern ist die Leistungsdichte extrem hoch, untermauert wird dies durch die große Anzahl der Starter. (fsk)

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