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Fußball

15.02.2015

Der Ausflug nach Indien fällt aus

Michael Hildmann wird vorerst nicht nach Indien als Talentsucher gehen.
Bild: Archiv Rummel

Eigentlich wollte der Aindlinger Abwehrspieler Michael Hildmann als Talentsucher in das Land gehen. Sein Verein trennt sich im Testpiel 1:1-Unentschieden vom FC Ehekirchen. Pipinsried schlägt Gliching deutlich mit 5:0.

Er saß schon beinahe auf gepackten Koffern. Doch nun hat Michael Hildmann, 23, die Vorbereitungen auf die Reise nach Indien abgebrochen. Weil die nicht zustande kommt.

„Das fällt ins Wasser, zumindest für den derzeitigen Zeitpunkt“, schilderte der Abwehrmann des TSV Aindling am Sonntag die veränderte Lage. Wie kam es, dass der Trip kein Thema mehr ist? „Es gab Probleme mit den Indern.“ Die waren der Meinung, für das Camp in Mumbai, für das Hildmann zunächst eingeplant war, würden zwei Scouts reichen. Die TSG Hoffenheim, die bei diesem Projekt eine wichtige Rolle spielt, vertrat dagegen die Ansicht, man bräuchte drei Fachleute, die auf Talentsuche in diesem großen Land gehen. „Ich kann es irgendwie verstehen“, räumt Hildmann ein. „Die Inder sind die Gastgeber, die haben das Sagen.“ Eine Kraftprobe mit ihnen hätte sich wohl negativ ausgewirkt auf das ganze Vorhaben.

Michael Hildmann hätte sich vom Aufenthalt in Indien positive Erkenntnisse auf eine spätere Trainertätigkeit versprochen, die er anstrebt. „Es wäre bestimmt interessant geworden. Aber ich bleibe auch gerne daheim und spiele Fußball.“

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Abwehrmann war beim TSV Aindling stets im Einsatz

Beim TSV Aindling wird man das gerne hören. Denn der Abwehrmann war in allen 21 Landesligapartien 2014 für den Verein am Ball. So ganz aus der Welt ist Indien noch nicht. Es könnte sein, dass es Ende dieses Jahres doch noch klappt: „Aber da muss ich erst sehen, ob das mit meinem Studium zu vereinbaren ist.“

Zudem stand ein Testspiel für Aindling an. Die beiden Treffer beim 1:1 gegen den FC Ehekirchen kamen durch Foulelfmeter zustande. Im ersten Durchgang verschuldete Hildmann einen Strafstoß, der auf Kunstrasen in Gersthofen den Bezirksligisten in Führung brachte. In Halbzeit nutzte Matthias Steger einen Elfmeter zum Ausgleich. Der Schütze war zuvor gefoult worden. Roland Bahl, der Aindlinger Trainer, sah einen markanten Unterschied zwischen den beiden Halbzeiten.

Zunächst zeigten seine Schützlinge zu wenig Laufbereitschaft, was eine Vielzahl verlorener Zweikämpfe zur Folge hatte. In Durchgang zwei zeigte der Landesligist mehr Engagement. Bahl sagt: „Wir hatten ein Übergewicht und hätten auch gewinnen können. Wir können nur gut und erfolgreich spielen, wenn alle 100 Prozent bringen.“

Daniel Deppner verzeichnete einen Lattenschuss. Tobias Völker kam nach seiner Verletzungspause wieder zum Einsatz. Ronny Roth fällt für einige Tage aus, er muss an einer Hand Gips tragen. Daniel Ritzer zog sich am Sonntag in den Schlussminuten eine Muskelverletzung zu.

Pipinsried Das war eine klare Angelegenheit. Gleich mit 5:0 Toren setzte sich der FC Pipinsried beim Test gegen den TSV Gilching durch. Torschützen waren Christian Adrianowytsch, Ruben Popa, Sebastian Fischer, Andreas Götz und Martin Finkenzeller. Tobias Strobl, der Spielertrainer beim Anwärter auf die Regionalliga, wollte das hohe Ergebnis nicht überbewerten: „War okay, wir haben noch Luft nach oben. Man sieht einige Fortschritte.“ Die personelle Situation beim Bayernligaspitzenreiter verbessert sich. Christian Doll steigt am Dienstag ins Training ein, Manuel Eisgruber hat am heutigen Monat einen Termin beim Arzt. Giovanni Goia wird ebenfalls in Kürze zum Kader stoßen. Skeptisch zeigt sich Tobias Strobl dagegen, wenn die Rede auf das erste Punktspiel kommt, das am 1. März zuhause gegen den TSC Rain steigen soll: „Auf unserem Platz liegen fünf, zehn Zentimeter Schnee. Schwer vorstellbar, dass das rechtzeitig abtaut.“

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