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Fußball-Landesliga

23.05.2015

Der Kreis ist klein geworden

David Englisch (rechts) hat sich eine Gehirnerschütterung zugezogen und fällt daher im letzten Spiel der Saison aus.
Bild: Wilhelm Baudrexl

In Gundelfingen wird der TSV Aindling nur mit einem Dutzend an Feldspielern antreten. Trainer Bahl wünscht sich dennoch einen ordentlichen Abschluss der Saison.

Die Saison ordentlich abschließen – mit diesem Wunsch fährt die Fußballmannschaft des TSV Aindling am heutigen Samstag zum FC Gundelfingen. Dort steht ab 14 Uhr das Finale der Landesliga Südwest an. Die Situation ist eindeutig. Die Hausherren eilen von Erfolg zu Erfolg und dürfen sogar ein wenig von der Rückkehr in die Bayernliga träumen. Den Gästen kann nichts mehr passieren, der Klassenerhalt ist gesichert, ebenso die Teilnahme am Toto-Pokal.

Roland Bahl, 53, der Trainer, zieht seinen Hut vor den Platzherren: „Die haben einen Lauf und noch theroretische Chancen auf den zweiten Platz. Wir werden auf einen Gegner treffen, der hoch motiviert ist und zuletzt überzeugt hat.“ Außerdem darf man davon ausgehen, dass FC-Coach Stefan Anderl gegen seinen Ex-Klub vom Schüsselhauser Kreuz besonderen Ehrgeiz entwickeln wird. Diese Konstellation macht die Aufgabe für Aindling gewiss nicht leicht. „Man merkt schon, dass die letzte Konzentration und die letzten Prozente fehlen“, sieht Bahl gewisse Defizite. Dennoch denkt er nicht daran, die Punkte im Vorbeigehen abzuliefern: „Ich hoffe, dass sich die Jungs noch mal reinhängen.“

Was ebenfalls nicht gerade für einen Gästeerfolg spricht, das ist die personelle Lage. Johannes Raber hat sich in Urlaub verabschiedet, Philipp Körner weilt privat in Hamburg und David Englisch muss nach seiner Gehirnerschütterung, erlitten im jüngsten Heimspiel gegen Dinkelsbühl, geschont werden. Damit dürfte der TSV lediglich mit einem Dutzend an Feldspielern nach Gundelfingen anreisen. „Grundsätzlich haben wir keine schlechte Saison gespielt“, blickt Roland Bahl zurück auf die vergangenen Monate. „Es waren auch gute Spiele dabei, vor allem daheim.“ In den vergangenen sechs Partien freilich konnten nur noch zwei Zähler errungen werden. Wohl dem, der sich vorher bereits ein ordentliches Polster zugelegt hat. Wichtig wird mit Blick auf die neue Runde sein, dass diesmal die Sommerpause ihren Namen verdient, nachdem sie vier Wochen umfasst. Das liegt daran, dass man 2015 keine Relegation zu bestreiten hat wie in den beiden Vorjahren. Die ersten beiden Wochen dürfen sich die Fußballer laut Trainer durchaus auf die faule Haut legen und abschalten. Danach aber haben alle ihre Hausaufgaben zu lösen, die bestehen etwa in Waldläufen.

Hinter den Kulissen läuft die Kaderplanung. Beim Abschlusstraining am Donnerstag waren Kandidaten da, aus denen Neuzugänge werden könnten. Bahl sagt: „Wir sind schon dran.“ Er deutet an, dass man einen Fußballer „mit richtig Qualität“ im Auge hat. Doch eine Zusage liege noch nicht vor.

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