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Fußball

17.07.2014

Der Meister erklärt dem Lehrling das Spiel

Blendend ist Spielertrainer Tobias Strobl mit dem FC Pipinsried in die Saison gestartet.

Der FC Pipinsried legt nach dem Erfolg gegen Bad Kötzting einen guten Saisonstart hin

4:1 in Landshut gewonnen und gestern Zuhause 4:0 gegen den FC Bad Kötzting: Der FC Pipinsried befindet sich auf dem besten Weg, um auch in dieser Saison wieder eine hervorragende Rolle in der Fußball-Bayernliga Süd zu spielen. Am Mittwochabend spielte er seine Klasse aus und bot eine beeindruckende Demonstration seiner Stärke. Einziger Vorwurf an das Siegerteam: Diesen Aufsteiger, der wie der erste Absteiger wirkte, hätte man zweistellig nach Hause schicken können.

„In der Liga eine der besten Mannschaften“, schwärmte Gästecoach Manfred Stern: „Das war hohes Niveau.“ Tobias Strobl, der Pipinsrieder Spielertrainer, vernahm das Lob mit Freuden: „Wir spielen zurzeit einen guten Fußball, wir haben weniger Fehlpässe.“ Sein Team wirkte wie ein Meister, der dem Lehrling erklärt, wie man mit dem Ball umgehen sollte. Angesichts der klaren Führung konnten die Gastgeber das Tempo drosseln, ohne je in Gefahr zu geraten. Der Neuling war nicht in der Lage, in 90 Minuten Torszene herauszuspielen.

Bereits die erste Halbzeit wurde zu einer Demonstration der Stärke. Sebastian Fischer schlug einen Traumpass diagonal zu Giovanni Goia, der ließ den Keeper aussteigen und passte so exakt in die Mitte, dass Serge Yohoua nur noch hochsteigen musste, um den Ball einzunicken. Ein weiterer Ball von Philip Grahammer wurde abgefälscht, Strobl kam an die Kugel und war mit einem Heber erfolgreich. Maximilian Zischler und Yohoua vergaben weitere Treffer. Es hätte zur Pause 3:0 stehen müssen. Doch Yohoua lief bei einem Handelfmeter in der Nachspielzeit dermaßen gemächlich an, dass er die Kugel rechts unten zu unscharf platzierte und Torhüter Mulac parierte. Nach dem Wechsel der Seiten stand gleich wieder Yohoua im Brennpunkt. Nach seiner Vorarbeit war es beinahe ein Kunststück von Junis Ibrahim, den linken Pfosten zu treffen. Goia verschaffte Grahammer eine ideale Schussbahn und es stand 3:0. In der letzten Szene zog Armin Lange ab und stellte den Endstand her.

Pipinsried Antoni, Grahammer (73. Finkenzeller), Atilgan, Adrianowytsch, Schuster, Zischler, Strobl, Ibrahim, Goia (71. Lange), Fischer, Yohoua (64. Eisgruber).

Bad Kötzting Mulac, Süß, Süsser, Oslovic, Faber (71. Aichinger), Aschenbrenner, Frisch, Hofner (71. Weber), Noe, Psohlavec, Schambeck (66. Niedermeier).

Tore 1:0 Yohoua (20.), 2:0 Strobl (24.), 3:0 Grahammer (62.), 4:0 Lange (90.) – Schiedsrichter Keck (Grünbach) – Zuschauer 300.

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