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Fußball-Bezirksliga

01.10.2019

Derby: Aindling schlägt Affing dank Knauer-Tor

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2 Bilder
Torschütze Simon Knauer vom TSV Aindling jubelt mit Lukas Ettner. Foto: Wilhelm Baudrexl

Mit einem 1:0 im Derby gegen den FC Affing zieht Aindling am Lokalrivalen vorbei. Warum die Gäste einige Zeit auf Torjäger Max Schacherl verzichten müssen.

Der TSV Aindling schnuppert in der Bezirksliga Nord Höhenluft. Nach dem 1:0-Heimsieg über den FC Affing hat die Mannschaft den Verlierer erstmals in dieser Saison in der Tabelle überholt und steht auf dem dritten Platz. Die Gäste mussten nicht allein die drei Punkte abliefern, sie verloren auch noch mit Maximilian Schacherl einen Fußballer mit einer Roten Karte, der zuletzt als Torschütze vom Dienst auf sich aufmerksam gemacht hatte.

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Einmal mehr unterstrich Simon Knauer, wie wertvoll er für die Aindlinger Mannschaft sein kann. Der Sturm, der erwartungsgemäß in die Startformation zurückgekehrt war, hätte in der ersten Halbzeit gleich eine Reihe von Toren erzielen können. Zunächst schoss er aus wenigen Metern Nicolas Köpper im Kasten der Gäste an, dann lenkte er die Kugel am rechten Pfosten vorbei ins Aus. Hier konnte man durchaus von einer hundertprozentigen Chance sprechen. Nach einem Pass von Felix Danner hatte Knauer in der Mitte keine besondere Mühe mehr, um die Kugel in die Maschen zu lenken. Doch der Jubel war verfrüht, weil der Schiri aus Abseits entschied.

Doch in der 36. Minute durften sich die Gastgeber dann doch über das 1:0 freuen, das auf das Konto von Simon Knauer ging. Dass er das goldene Tor in diesem Duell der Nachbarn erzielen würde, war angesichts der geschilderten Vorgeschichte keine große Überraschung mehr. Danner hatte eine Flanke präzis geschlagen und Knauer verwertete sie per Kopf. Auffallend war, dass die TSV-Defensive diesmal kaum was zuließ. Andererseits war von den FC-Angreifern auch nicht allzu viel zu sehen.

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Affing fehlt die Routine gegen Aindling

Als Verlierer am Schüsselhauser Kreuz vom Platz zu gehen, das löste bei den Affingern sichtlich Verdruss aus. Noch schwerer dürfte der Platzverweis gegen Maximilian Schacherl wiegen, der im Mittelfeld von hinten dem davonstürmenden Patrick Modes in die Beine trat. Dafür gab’s Rot, das wie üblich eine Sperre zur Folge haben wird. Maximilian Merwald muss nach seinem Platzverweis auch am Sonntag noch zuschauen. „Aindling ist besser“, stellte Markus Berchtenbreiter zur Pause fest. Der Fußballchef des FCA hatte dafür auch eine Begründung: „Merwald fehlt uns.“ Routiniers von seinem Schlag vermag eben kein Team so einfach zu ersetzen. In der Schlussphase wurde das Derby hitziger, es häuften sich die Fouls. Der Schiedsrichter, der einen guten Eindruck hinterließ, aber ein wenig zu viele Karten zeigte, ließ einige Male Gnade vor Recht ergehen, sonst hätte er noch mehr Fußballer ausschließen müssen. In der ersten Halbzeit war Schacherl mal zu einem Schuss gekommen, den Abpraller wollte Nino Kindermann verwerten. Doch Alexander Bernhardt war auf der Hut. Ebenso am Ende, als der eingewechselte Anel Jusufovic aus spitzem Winkel den Ausgleich erzielen wollte. Somit änderte sich nichts mehr am Ergebnis, wenngleich die Affinger mehr als eine halbe Stunde lang in Unterzahl agieren mussten. Von einer markanten Überlegenheit der Aindlinger – die zeigten, dass sie durchaus in der Lage sind, vorne mitzumischen – aber konnte man nicht reden.

TSV Aindling Bernhardt, Harjung, Schöttl, Woltmann, Michael Hildmann, Wiedholz (63. Shushe), Schäffner (82. Inan), Modes, Ettner, Knauer (84. Tobias Hildmann), Danner.

FC Affing Köpper, Steinherr (73. Palatin), Kalkan (81. Dörr), Leicht, Al-Jajeh, Tremmel, Reiter, Steger, Kronthaler (76. Jusufovic), Schacherl, Kindermann.

Tor 1:0 Knauer (36.) Zuschauer 320 Rote Karte Schacherl (Affing/56./Foul).

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