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Schießen-Oberbayernliga

20.10.2017

Die Sieger und die Verlierer messen sich

Rehlings Sportleiter Martin Schapfl unterstützt die erste Mannschaft in Olching als fünfter Schütze und hofft auf eine kleine Überraschung für sein Team.   Fotos: Josef Abt
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Rehlings Sportleiter Martin Schapfl unterstützt die erste Mannschaft in Olching als fünfter Schütze und hofft auf eine kleine Überraschung für sein Team. Fotos: Josef Abt

Gundelsdorf ist in Alberzell und Rehling in Olching an den Ständen

In der Oberbayernliga der Luftgewehrschützen geht es am Sonntag in die zweite Runde. Die beiden Landkreisvereine aus Rehling und Gundelsdorf sind an den Ständen in Olching und Alberzell.

Das wird ein spannender Wettkampf für die Gundelsdorfer in der tollen Schießanlage in Alberzell (Gemeinde Gerolsbach, Kreis Pfaffenhofen). Dort treffen die vier Sieger des ersten Schießtages aufeinander: Pentenried, Prem, der Gastgeber und die Tagbergschützen. Mit der besten Ringzahl reisen die Gundelsdorfer an. Mit Siegen gegen Peiting (1915:1884) und gegen Pobenhausen (1919:1885) stehen sie an zweiter Stelle. In Alberzell wollen sie jetzt den Sprung an die Tabellenspitze schaffen. Gegner der Tagbergschützen ist um 11.15 Uhr Pentenried und gleich anschließend um 13.15 Uhr die unberechenbare Mannschaft aus Prem. Das heißt hintereinander 100 Schuss bei höchster Konzentration. Jessica Preckel und Viktoria Ammler gelten an den Positionen eins und zwei als Gundelsdorfer Punktgaranten. Im Wettkampf gegen Pentenried bekommt es Jessica Preckel mit der ehemaligen Bundesliga-Schützin Bettina Pfeffermann zu tun. Nach dem ersten Schießtag hat die Gundelsdorferin einen Schnitt von 395 Ringen aufzuweisen, die Pentenriederin neun Ringe weniger. Spannend wird es an Position zwei, wo Victoria Ammler gegen Angela Plöscher antreten muss. Ammler hat nach zwei Schießen einen Schnitt von 388 Ringen, Plöscher von 386,5 Ringen. Ein eher unberechenbarer Gegner sind die fünf Schützen aus Prem im Allgäu. Nach dem ersten Wettkampf haben die jungen Gundelsdorfer Lust auf mehr bekommen, obwohl hinter diesen Ergebnissen Knochentraining steckt. Sportleiter Gottfried Schmid traut seiner Mannschaft heuer alles zu.

Nach dem Auftaktschießen vor zwei Wochen im Pfaffenwinkel geht es für die Rehlinger Alpenrose-Schützen am Sonntag in Olching (Kreis Fürstenfeldbruck) gegen Pobenhausen und Peiting. Der Aufsteiger kassierte am ersten Wettkampftag gleich zwei Niederlagen. Am zweiten Wettkampftag haben es die Rehlinger mit zwei ebenfalls sieglosen Gegnern zu tun. Zuerst geht es um 11.15 Uhr gegen Hubertus Pobenhausen. Sie liegen gleichauf mit Rehling mit 3:7 in den Einzelduellen und 0:4 Mannschaftspunkten. Die Lechrainer haben Hoffnungen auf einen Erfolg, wenngleich diese Mannschaft mit Claudia Tyroller eine sehr gute Schützin in ihren Reihen hat, die mit 389 Ringen ihre Kollegen in den beiden Kämpfen übertraf. Doch Pia Schapfl stand dem mit 388 in fast nichts nach – hier ist also Spannung angesagt. Zwei Stunden später, um 13.15 Uhr, wartet mit dem SV 1882 Peiting eine wesentlich stärkere Truppe. Die Peitinger sind am ersten Schießtag zwar ebenfalls mit 0:4 Punkten gestartet und haben sogar nur zwei ihrer Einzelkämpfe gewonnen und achtmal waren die Gegner stärker. Bei den Gesamtringen waren die Peitinger aber wesentlich stärker im rechnerischen Vergleich zu Rehling. Peiting kann mit 3802 Ringen gleich 42 Zähler mehr aus den beiden Partien aufweisen als der Klassenneuling aus Rehling. Sie verloren aber gegen sehr starke Teams wie Gundelsdorf und Alberzell. Es bedarf einer großen Leistungssteigerung aller Akteure, will man hier dagegenhalten. Doch im Schießsport ist auch die Tagesform mit entscheidend. Vielleicht gelingt den Rehlingern der Befreiungsschlag und eine kleine Überraschung. (möd, at)

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