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Leichtathletik

05.01.2018

Dreikönigslauf: Wer hat die beste Ausdauer?

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Im vergangenen Jahr liefen die rund 210 Teilnehmer beim Aichacher Dreikönigslauf auf einer dichten Schneedecke: Am Samstag werden die Witterungsbedingungen wohl wieder anders aussehen. Viele Spitzenläufer aus der Region werden im Aichacher Josef-Bestler-Stadion an den Start gehen. Auch die Teamwertung verspricht Spannung.
Bild: Sebastian Richly

Beim Aichacher Dreikönigslauf ist sogar ein ehemaliger deutscher Meister am Start. Die Konkurrenz ist groß, auch viele Läufer aus der Region wollen vorne dabei sein.

Der Laufkalender 2018 wartet gleich mit einem Höhepunkt auf. Am Samstag veranstaltet der LC Aichach seinen traditionellen Dreikönigslauf für Erwachsene und Kinder. Die Traditionsveranstaltung findet schon zum 35. Mal statt. Viele namhafte Läufer werden am Start sein, außerdem gibt es einen großen Favoriten sowie voraussichtlich mehr Spannung beim Teamwettbewerb.

Der prominenteste Teilnehmer ist bislang der Luttenwanger Johannes Hillebrand (LG Stadtwerke München). Der 38-Jährige ist mehrfacher bayerischer Meister, in dem nach wie vor das Wettkampffeuer brennt. Vor einem Jahr gewann er erstmals in seiner langen Karriere die renommierte Ismaninger Winterlaufserie, heuer will er den Erfolg wiederholen. Hierzulande ist Hillebrand durch seine zahlreichen Auftritte in Augsburg oder Gersthofen bekannt. Zu Silvester gewann er den Kemptener Silvesterlauf überlegen.

 

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Der Adelzhauser Benjamin Dillitz ist dabei.
Bild: Horst Kramer

Diese Lokalmatadoren sind am Start

Er könnte morgen auf einen alten Freund und Rivalen treffen, den ein Jahr älteren Sebastian Hallmann, der im Vorjahr den Dreikönigslauf – als Kopf der Urban Runners Munich – gewann. Bei einem Zweikampf der beiden Recken wäre der Ausgang völlig offen. Doch Hallmann hat sich bis dato nicht zu einer Teilnahme geäußert – er fungiert nicht mehr als Coach der Münchner.

Hinter Hillebrand ist die Konkurrenz groß: Der Adelzhauser Benjamin Dillitz könnte seinen Höhenflug des vergangenen Jahres durch eine gute Leistung beim Dreikönigslauf krönen. Sofern sich ihm nicht der Sieger von 2016, der Pfaffenhofener Florian Pasztor, in den Weg stellt. Der junge Familienvater wird sich wohl erst heute entscheiden, ob er mitmachen will. Fest eingeplant hat hingegen Thomas Mittag (TSV Jetzendorf) seine Teilnahme – der Ilmtaler stand schon mehrfach auf dem Dreikönigslauf- und Stadtlauf-Treppchen. Der LC Aichach wird mit den meisten seiner Cracks vor Ort sein, nur Georg Steinherr wird dem Vernehmen nach aus beruflichen Gründen fehlen. Michael Harlacher stellte sein Kommen zumindest in Aussicht. Auch das Abschneiden des Ex-LCAlers Hubert Beck (Dasing) wird interessant sein.

Aichacher Dreikönigslauf: Wer macht bei den Frauen das Rennen?

Bei den Frauen war gestern noch keine große Favoritin in Sicht, nachdem die bayerische 10000-Meter-Meisterin von 2015, Monika Rausch, kurzfristig abgesagt hatte. So könnte es gut sein, dass Lokalmatadorin Kathrin Wöhrle am Ende ganz oben steht. Den Sieg streitig könnte ihr die Paartalcup-Siegerin von 2017, die Koppenbacherin Roswitha Ruf, machen. Vor drei Wochen in Hilgertshausen gewann Wöhrle indes klar. Ebenfalls Siegeschancen hat die 31-jährige Cathrin Möller (LG Stadtwerke München), die eine 5000-Meter-Bestzeit von 20:30 Minuten in den Büchern stehen hat. Doch auch hier kann durch Nachmeldungen noch einiges in Bewegung kommen. Agnes Hartl wird wieder am Mikrofon zu hören sein.

Ob Vorjahressieger Sebastian Hallmann wieder am Start ist, steht noch nicht fest.
Bild: Sebastian Richly

Beim Teamwettbewerb wird es spannend

Spannung verspricht auch der Teamwettbewerb. Gleich mehrere Teams haben in diesem Jahr Ambitionen auf den Titel. Zuallererst die Urban Runners Munich, die in den vergangenen beiden Jahren mit jeweils mehr als 30 Aktiven von der Isar an die Paar reisten. Zum Jahresende hatten 23 Mitglieder der losen Gruppe Interesse gezeigt. Wie berichtet, will eine Best-of-Landsberg-Mannschaft dagegenhalten. Dazu sind die SG Indersdorf und der MTV Pfaffenhofen mit großen Gesandtschaften vertreten. Wo bleiben die Mannschaften aus dem Wittelsbacher Land? Zumindest das Juzo-Team zeigt mit zehn Sportlern Flagge, ebenso Claudias Lauftreff mit mindestens einem Dutzend Ausdauer-Enthusiasten.

Am gestrigen Donnerstag hatten sich rund 150 Aktive angemeldet, darunter 15 Kinder für den 1200-Meter-Schülerlauf. LCA-Vorsitzender Josef Lechner ist sich sicher, dass am Samstag um zehn Uhr deutlich mehr Teilnehmer am Start des Hauptlaufs stehen werden. „Erfahrungsgemäß warten viele Läufer ab, wie das Wetter am Veranstaltungstag wird, und melden dann nach.“ (siehe Infokasten) Die Wetterprognosen für morgen zeigen Sonnenschein und Wolken, aber keinen Regen an. So stehen die Chancen gut, dass die 210 Teilnehmer des vergangenen Jahres übertroffen werden. Der Rekord wurde 2016 mit 330 Startern aufgestellt.

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