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Fußball-Bezirksliga

10.11.2019

Ecknach kann befreit aufspielen

Gleich vier Mal durften die Ecknacher in Aindling jubeln. Am Sonntag ist der TSV Wertingen zu Gast beim VfL.
Bild: Sarina Schäffer

Der VfL Ecknach empfängt Wertingen. Aindling und Affing sind auswärts unter Zugzwang. Warum Siege unbedingt von Nöten sind.

Die heimischen Teams wollen vor der Winterpause in der Bezirksliga Nord noch viele Punkte einfahren, um für das Frühjahr eine gute Ausgangsposition zu haben. Besonders der FC Affing steht beim TSV Nördlingen II unter Druck, soll die Talfahrt nicht noch weitergehen. Der TSV Aindling muss in Günzburg siegen, sonst wäre der Aufstiegszug bereits abgefahren. Befreit aufspielen kann dagegen der VfL Ecknach.

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„Sehr wichtig, nicht nur punktemäßig, sondern auch für den Kopf“, ordnet Ecknachs Spielertrainer Daniel Framberger den Erfolg vor Wochenfrist beim TSV Aindling ein. Ausruhen möchte man sich freilich auf dem Geleisteten nicht, sondern in den verbleibenden drei Partien vor der Winterpause noch punkten. Im Idealfall gelingt dies gleich am Sonntag, wenn ab 14 Uhr der TSV Wertingen zu Gast ist. Der Aufsteiger hatte anfangs etwas Mühe, sich in der Bezirksliga zurechtzufinden. Die Niederlage gegen Ecknach im Hinspiel (1:3) war die dritte in Folge zum Saisonauftakt. Seither hat sich die Truppe von Trainer Christoph Kehrle gefangen. Dabei sollte vor allem die Auswärtsstärke als Warnung für den VfL dienen. Auf des Gegners Platz fuhren die Wertinger fast doppelt so viele Zähler ein wie vor heimischer Kulisse. Nicht nur deshalb erwartet Framberger ein schwieriges Match. „Der Boden wird sehr tief sein und das Spiel deshalb viel Kraft kosten.“ Er sieht seine Mannen aber gut vorbereitet, zumal man zuletzt von größeren Verletzungssorgen verschont blieb. Ausfallen wird weiterhin Moritz Piller (Muskelfaseriss). Framberger selbst wird erst am Sonntag entscheiden, ob er aufläuft. „Ich habe seit einiger Zeit Leistenprobleme, die mich nur eingeschränkt trainieren lassen. Ich gehe aber davon aus, dass es bei mir geht.“ (jng)

Aindling will das Spiel zu elft beenden

Mit elf Mann zu Ende spielen: Für diesen Wunsch von Aindlings Trainer Roland Bahl vor dem Gastspiel am Samstag um 14 Uhr in Günzburg gibt es eine ganz einfache Erklärung. Sowohl in Meitingen als auch eine Woche später zu Hause gegen Ecknach verlor seine Mannschaft jeweils einen Mann durch eine Hinausstellung. Michael Hildmann darf nach der Partie beim Aufsteiger wieder eingreifen, Gelb-Rot für Mark Radoki hatte keine weiteren Konsequenzen. Bahl denkt nicht daran, den 18-Jährigen öffentlich zu rüffeln, er sagt vielmehr: „Da muss er noch cleverer werden. Ich denke, dass er daraus seine Lehren ziehen wird.“ Man kann davon ausgehen, dass die Aufstellung im vorletzten Auswärtsspiel des Jahres keine Veränderung aufweisen wird. Der Coach versichert: „Die Mannschaft hat gut trainiert und wird sich um Wiedergutmachung bemühen.“ Die jüngsten Niederlagen (0:5 und 1:4) haben dazu geführt, dass die Erwartungen geringer wurden. Bahl: „Der Zug nach vorne ist vorläufig abgefahren.“ Dennoch sollen Punkte eingefahren werden, schon mit Blick auf die eigenen Ansprüche. Dass die Günzburger nicht daran denken, sich bereits nach einem Jahr schon wieder aus der Bezirksliga zu verabschieden, das brachten sie zuletzt mit dem 2:1-Sieg in Adelzhausen zum Ausdruck. (jeb)

Konstanz ist in diesen Wochen nicht gerade das Markenzeichen des TSV Nördlingen II, der am Sonntag um 14 Uhr beim FC Affing zu Gast ist. Auf zwei Heimniederlagen folgte zuletzt ein 5:1-Sieg. Dieser Aspekt beeindruckt Affings Marc-Abdu Al-Jajeh nur wenig: „Wir wollen wieder einen Dreier einfahren“, erklärt der Spielertrainer: „Da ist es egal, wie der Gegner heißt.“ Es gelte, die Negativserie zu beenden: „Das sieht man an der Tabelle.“ Aus den vergangenen sechs Partien hätten die Affinger 18 Punkte holen können, in Wirklichkeit aber reichte es nur zu einem einzigen Pünktchen. Florian Kronthaler wird man in diesem Jahr nicht mehr auf dem Spielfeld sehen, er hat sich im Spiel gegen Stätzling eine Knochenabsplitterung am Zeh zugezogen und muss acht Wochen pausieren. Nino Kindermann hat sich im Training am Donnerstag kränkelnd abgemeldet, und Torhüter Nicolas Köpper ist nach wie vor von einer Grippe geschwächt. Al-Jajeh warnt vor den Riesern: „Bei einer zweiten Mannschaft zu spielen, ist immer unangenehm. Da weiß man nie, ob da jemand von oben runterkommt.“ (jeb)

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