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Fußball-Bezirksliga

12.10.2018

Ecknach muss sich wieder mehr strecken

Ecknachs Spielertrainer Daniel Framberger (hier gegen die Glötter Mehmet Ali Taner (rechts) und Andreas Schrettle) erwartet mit dem VfL diesmal einen harten Brocken. Zu Gast am Sonntag ist der TSV Meitingen.
Bild: Sarina Schäffer

Der VfL empfängt nach Kantersieg den TSV Meitingen. Adelzhausen steht mit dem Rücken zur Wand und muss ausgerechnet zum Spitzenreiter.

Die Fußballer der Bezirksliga Nord biegen auf die Zielgerade der Hinrunde ein. Am vorletzten Spieltag der Hinserie könnten die Aufgaben für die Teams aus dem Wittelsbacher Land kaum unterschiedlicher sein. Den größtmöglichen Brocken vor sich hat ausgerechnet Sorgenkind BC Adelzhausen. Die Elf vom Römerweg muss zum Tabellenführer FC Ehekirchen. Eine schwere Aufgabe zu lösen hat auch der VfL Ecknach, der den Mitfavoriten TSV Meitingen empfängt. Tabellarisch gesehen steigt das Topspiel des 14. Spieltags in Nördlingen. Die Zweite Mannschaft des TSV trifft auf den TSV Aindling. Es ist das Duell Vierter gegen Fünfter. Vor vermeintlich lösbaren Aufgaben stehen der TSV Hollenbach beim Schlusslicht Thannhausen und der FC Affing bei der taumelnden SSV Glött.

VfL Ecknach – TSV Meitingen Nach einem insgesamt guten Start verlor Meitingen in den vergangenen Wochen etwas den Faden, von den letzten sechs spielen gingen vier verloren. Nicht nur deshalb will der VfL die Partie selbstbewusst angehen, auch das Vertrauen in die eigene Stärke ist zurückgekehrt. „Wir haben es zuletzt wirklich gut gemacht, die Ergebnisse waren kein Zufall“ lobt Spielertrainer Daniel Framberger seine Schützlinge. Der Übungsleiter weiß aber auch, dass man noch längst nicht über den Berg ist und gut daran täte, vor dem Winter noch den ein oder anderen Punkt zu holen. Dass das auch gegen Meitingen möglich ist, ist sich Framberger sicher. „Wir sind gut drauf und wollen auch dementsprechend auftreten. Ich könnte mir vorstellen, dass es ein enges Spiel wird“, so der Augsburger. Die Favoritenrolle sieht man in Ecknach trotzdem beim Gegner. „Der Kader zählt zu den Besten, die die Liga zu bieten hat.“ Tatsächlich haben nahezu alle Meitinger Stammkräfte Landes- oder gar Bayernligaerfahrung. Abgesehen von Framberger selbst und seinem Co-Trainer Jan Plesner bewegte sich auf Ecknacher Seite nur Michael Eibel schon höher als Bezirksliga. Was die Startformation angeht wird es beim VfL voraussichtlich keine Überraschungen geben. Im Tor wird wieder Hannes Helfer stehen, der zuletzt für zwei Spiele David Selig Platz gemacht hatte. (AN)

Nördlingen II – TSV Aindling So groß die Freude beim TSV Aindling über den 3:2-Erfolg gegen Spitzenreiter Ehekirchen auch war, sie wurde ein wenig getrübt. Für Maik Stach war bereits nach wenigen Minuten Feierabend. Der Abwehrmann, der im Sommer aus Meitingen kam und in Kürze 30 Jahre alt wird, hat sich eine starke Fußprellung zugezogen. Wenngleich nichts gebrochen ist bei ihm, wird er am Samstag beim Team Zwei des TSV Nördlingen (Anstoß um 13.30 Uhr) fehlen. Die Gäste können keineswegs mit einem optimalen Kader antreten, einige Kandidaten sind angeschlagen, Patrick Modes gehört dazu, ebenso Anton Schöttl. Und David Burghart wird aus beruflichen Gründen nicht dabei sein. Bei einem Sieg könnten die Aindlinger in der Tabelle an den Riesern vorbeiziehen. Und er wäre die ideale Basis für die folgenden drei Heimpartien am Stück. (jeb)

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FCEhekirchen – BC Adelzhausen Vor einer schier unlösbaren Aufgabe steht der BC Adelzhausen bereits am Samstag, wenn er ab 15 Uhr beim souveränen Tabellenführer FC Ehekirchen antritt. Da der BCA im Tabellenkeller dringend Punkte benötigt, wird er sicherlich die Partie nicht kampflos abgeben, auch wenn alles andere als eine Niederlage wohl überraschend wäre. Ehekirchen wird dagegen auf Wiedergutmachung aus sein, nachdem es vergangene Woche die erste Saisonniederlage in Aindling gab. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt mittlerweile vier Punkte, sollte Altenmünster das Nachholspiel gegen Schlusslicht Thannhausen gewinnen wären es gar sieben Zähler. „Am 13. Spieltag ist noch keine Mannschaft abgestiegen. Es sind immer noch 51 Punkte zu vergeben und der direkte Klassenerhalt ist weiterhin möglich. Doch dafür müssen wir jetzt bis zum Winter die Ausgangsposition schaffen“, redet Abteilungsleiter Jürgen Dumbs Klartext. In Ehekirchen wartet auf den BCA die Torfabrik der Liga um Toptorjäger Fabian Scharbatke, der mit 18 Treffern bereits so viele Tore erzielt hat wie der gesamte BCA. Personell entspannt sich die Lage minimal, im Vergleich zur Vorwoche kehrt Michael Albustin zurück. (jüd)

Thannhausen – TSV Hollenbach Drei Siege in Folge hievten den Bezirksligisten TSV Hollenbach innerhalb von nur einer Woche aus dem Tabellenkeller ins gesicherte Mittelfeld. Jetzt gilt es für die Senkrechtstarter. Gelegenheit dazu bietet das Auswärtsspiel am Sonntag um 15 Uhr beim Schlusslicht TSG Thannhausen. Eine auf den ersten Blick lösbare Aufgabe, zumal sich der noch immer sieglose Aufsteiger bislang kaum bezirksligatauglich präsentierte. Zwei Unentschieden stehen zehn Niederlagen gegenüber, auch der Trainerwechsel vor einigen Wochen - Jürgen Brüller trat zurück, Anil Zambak übernahm für ihn – brachte noch nicht den erhofften Aufschwung. Auffallend beim letztjährigen Meister der Kreisliga West ist die außergewöhnlich hohe Gegentrefferquote, 54 Mal schlug es in zwölf Spielen hinten ein. Unterschätzen sollte Hollenbach die gebeutelten Gastgeber jedoch keinesfalls. Vor allem der Defensivverbund um Spielertrainer Christian Adrianowytsch täte gut daran, die Konzentration hochzuhalten, haben doch die Thannhausener immerhin schon 17 Treffer, damit nur zwei weniger als der TSV erzielt. Zudem ist Coach Anil Zambak, einst erfolgreicher Torjäger beim Landesligisten SV Mering seit dem 6. Oktober spielberechtigt. (mika)

SSV Glött – FC Affing Einen wichtigen Sieg gab es am vergangenen Wochenende für den FC Affing. Mit 1:0 siegte die Jorsch/Al-Jajeh-Elf in Donaumünster. Am Sonntag steht in Glött gleich das nächste Auswärtsspiel an. Mit einem Sieg könnte sich der FCA schon fast vorentscheidend von den Abstiegsplätzen absetzen. Die Glötter kassierten zuletzt eine 1:7-Pleite gegen Ecknach. Das sollte klar machen, wer der Favorit ist. Zumal die Personalnot in Glött groß ist. Die Ausfallliste von SSV-Coach Stefan Schneider ist lang. Ob einer der zuletzt fehlenden Akteure zurückkehrt, wird sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden. Nach 15 Jahren treffen die beiden Teams erstmals wieder aufeinander. Vor allem in den 90ern lieferten sich beide Kontrahenten packende Duelle im schwäbischen Oberhaus, ehe sich zu Beginn der Jahrtausendwende die Wege trennten. (AN)

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