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Fußball-Bezirksliga

14.04.2019

Ecknach verliert gegen Spitzenreiter, Aindling überrascht

Während Ecknachs Johannes Grimm (vorne) enttäuscht ist, jubeln die Ehekirchener über den Treffer von Christoph Hollinger zum 3:1-Endstand.
Bild: Sarina Schäffer

VfL unterliegt Spitzenreiter Ehekirchen. Aindling gelingt Revanche und Hollenbach ein Kantersieg.

Während sich die Ecknacher dem Tabellenführer der Bezirksliga Nord geschlagen geben musste, siegte Aindling gegen den Tabellenzweiten. Und der TSV Hollenbach schießt Glött ab.

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Ehekirchen zeigte einmal mehr, warum es in der Tabelle oben steht. Obwohl Ecknach vor allem in der zweiten Hälfte mehr vom Spiel hatte, schlug der Tabellenführer bei seinen wenigen Chancen eiskalt zu. Der VfL machte den Eindruck, als wollte er den Katastrophenauftritt von Altenmünster vergessen machen. In der elften Minute hatten die Gastgeber aber Pech, als ein Pass auf den stark abseitsverdächtig postierten Fabian Scharbatke nicht abgepfiffen wurde. Nach einem Abpraller kam Julian Hollinger an die Kugel und war erfolgreich. FC-Keeper Simon Lenk verhinderte gegen Michael Eibel aus kurzer Distanz den Ausgleich. Dann sah man die nächste Kostprobe dessen, was Ehekirchen vom Rest der Liga unterscheidet. Ein weiter Ball erreichte Scharbatke, der gleich beide Ecknacher mit Lupfern narrte und volley traf. Bashar Broo wurde von Torwart Lenk gefoult, Manfred Glas jagte den Strafstoß aber in die Wolken. Christoph Jung bediente in der 57. Minute per Hacke Maximilian Obermeyer, dessen Querpass lenkte Ehekirchens Kapitän Sebastian Rutkowski vor dem einschussbereiten Broo ins eigene Tor. Die Hoffnung auf einen Punktgewinn hielt bis zur 75. Minute, als Simon Schmausbediente Christoph Hollinger bediente und der zum 3:1 traf. (AN)

VfL Ecknach Helfer, Glas, Huber, Mühlberger (82. Plesner), Ettinger, Broo (86. Hörl), Zakari, Grimm, Eibel, Obermeyer, Jung (62. Jusczak).

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Tore 0:1 J. Hollinger (11.), 0:2 Scharbatke (21.), 1:2 Sebastian Rutkowski (57./Eigentor), 1:3 C. Hollinger (75.) Schiedsrichter Stadlmayr (Donaumünster) Zuschauer 243.

Beim TSV Aindling kann man von regelrechten Frühlingserwachen reden. Nach einem ausgesprochen starken Auftritt feierte die Mannschaft einen 2:1-Heimsieg über den SC Bubesheim. Die Hoffnungen der Gäste, am Ende dieser Saison als Meister der Bezirksliga Nord den direkten Aufstieg in die Landesliga feiern zu können, haben damit einen empfindlichen Dämpfer erhalten. Die Gastgeber gingen in Führung, Alexander Lammer erzielte das 1:0. Esse Francois Akpaloo, der am Mittwoch bereits zweimal erfolgreich gewesen war, gelang der Ausgleich. Der Stürmer kam nach einer Flanke von der rechten Seite zu einem Kopfball, der zum 1:1 führte. Magnus Hoffmann, der TSV-Trainer, stellte fest: „Da war der Hildmann eine Sekunde zu langsam.“ Es spricht aber für die Aindlinger Mannschaft, wie sie auf diesen Rückschlag reagierte. „Die haben einen Aufwand betrieben, die Jungs sind bereit, die wollen; schade, dass es schon so spät ist. War ein geiles Spiel.“ Das Spiel ging mit einem dreifachen Punktgewinn zu Ende. Simon Knauer flankte von der rechten Seite, innen stand Moritz Buchhart, der mit seinem ersten Schussversuch an Torhüter Simon Zeiser scheiterte. Im zweiten Anlauf aber traf Buchhart. (jeb)

TSV Aindling Peischl, Ettner, Stach (83. Huber), Michael Hildmann, Schöttl, Stoll, Wiedholz, Modes, Buchhart (89. Skowronek), Knauer, Lammer (86. Inan).

Tore 1:0 Lammer (37.), 1:1 Akpaloo (71.), 2:1 Buchhart (84.) Schiedsrichter Krzyzanowski (Neuburg) Zuschauer 140.

Ein Debakel erlebte Glött gegen Hollenbach. Schon die Voraussetzungen waren alles andere als vielversprechend. Die Trainer schickte einmal mehr das letzte Aufgebot aufs Feld. Ganz anders die Situation bei Hollenbach, das fast in Bestbesetzung auflief, sodass sich ihr Spielertrainer Christian Adrianowytsch schonen konnte. Dazu passte ins Bild, dass gleich der erste Torschuss drin war – ein Traumtor von Angelo Jakob, der die Kugel per Direktabnahme in den Winkel jagte. Sichtlich geschockt brachten die Hausherren nichts zustande. Die Gäste hingegen drehten weiter auf. Schon nach 18 Minuten hieß es 0:3. Werner Meyer und Frederik Meissner nutzten ihre stark herausgespielten Möglichkeiten eiskalt aus. Erst kurz vor der Pause konnte Patrick Wanek den ersten Lilien-Schuss auf das Tor von Rainhold Tinni abfeuern. Auch nach dem Wechsel änderte sich nichts. Die Hollenbacher taten teilweise nur noch das Nötigste, was jedoch reichte. Alexander Kaltenstadler und Werner Meyer, der gleich zwei „Blaue“ im Strafraum stehen ließ, schraubten den Spielstand in die Höhe. Die Glötter Fans zog es längst ins Sportheim zum Spiel des FC Bayern. Sie verpassten zwei weitere Treffer der Gäste. Ex-Profi Christoph Burkhard und Alexander Mayr hatten gegen überforderte Glötter mehr als leichtes Spiel. (röbe)

TSV Hollenbach Tinni, D. Ruisinger (72. Golling), Kaltenstadler, Witzenberger, Ruisinger, Burkhard, Jakob, Mayr, J. Ruisinger (64. Anzano), Meissner (72. Stark), Meyer.

Tore 0:1 Jakob (6.), 0:2 Meyer (12.), 0:3 Meissner (18.), 0:4 Kaltenstadler (56.), 0:5 Meyer (77.), 0:6 Burkhard (83.), 0:7 Mayr (90.) Schiedsrichter Uhrmann (Kaufbeuren) Zuschauer 80.

Lesen Sie dazu den Artikel: Affinger siegen in Adelzhausen

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