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Fußball-Bezirksliga

17.11.2017

Ecknacher Experimente beim Tabellenführer

Michael Eibel fällt beim VfL Ecknach verletzt aus.
Bild: Karin Tautz

Aufgrund mehrerer Ausfälle muss VfL ausgerechnet in Gersthofen umbauen.

Auf die Bezirksliga-Fußballer des VfL Ecknach wartet am Freitag ein echtes Highlight. Der Aufsteiger ist ab 19 Uhr zu Gast beim Tabellenführer TSV Gersthofen. Dort werden die Ecknacher auf Kunstrasen antreten. Deshalb hat der Aufsteiger in dieser Woche auch auf dem ungewohnten Geläuf trainiert.

Spielertrainer Florian Fischer freut sich auf dieses Duell: „Als Aufsteiger ist es toll, wenn man sich mit den besten messen darf.“ Und der TSV gehört mit zum besten, was die Liga zu bieten hat. „Sie haben nicht die besten Einzelspieler, aber sind taktisch sehr gut und haben fast immer eine Antwort parat“, beschreibt Fischer den Gegner und fügt hinzu: „Da wartet aggressiver Powerfußball auf uns. Das wird laufintensiv.“ Dennoch will der VfL die Punkte nicht schon im Vorfeld des Spiels abschenken. Mit 27 Punkten steht der Aufsteiger im gesicherten Mittelfeld und kann ganz locker an die Aufgabe herangehen. „Es wird eine richtige Herausforderung, wir werden uns aber nicht verstecken und ebenfalls nach vorne spielen.“

Keine schlechte Idee, denn die Ecknacher Offensive war zuletzt äußerst treffsicher. Allerdings muss Fischer ausgerechnet in Gersthofen aufgrund von Verletzungen experimentieren. Mit Torjäger Serhat Örnek (Schleudertrauma), Mittelfeldmotor Michael Eibel (Muskelfaseriss), Daniel Zakari (Krank) und Manfred Glas (Bänder) fallen einige Stammkräfte aus. „Wir wollen aber nicht jammern. Jetzt bekommen diejenigen eine Chance, die bislang noch nicht so oft zum Zug kamen“, so Fischer. So wie etwa Nachwuchsstürmer Thomas Egen. „Er hat gute Spiele in der Zweiten gemacht und gut trainiert. Auch bei den anderen hat die Trainingsleistung gestimmt.“ Spielertrainer Mario Schmidt könnte nach vorne rutschen, da Florian Fischer wieder dabei ist.

Nicht nur aufgrund der personellen Situation schiebt VfL-Abteilungsleiter Johannes Erbe die Favoritenrolle über den Lech. „Wir haben absolut nichts zu verlieren. Der Gegner steht unter Druck.“ Denn zuletzt lief es beim Primus nicht mehr so reibungslos. Aus den vergangenen zwei Spielen gab es nur einen Punkt. „Wir sind nicht chancenlos. Donaumünster hat es vorgemacht, wir müssen hinten nur die Null halten.“

Schon im Hinspiel zeigte Ecknach eine gute Leistung, stand aber trotz Führung am Ende mit leeren Händen da. Dabei fiel der 2:1-Siegtreffer für Gersthofen erst in der Nachspielzeit. Vielleicht gelingt dem VfL die Revanche. Der Aufsteiger würde dem Tabellenführer die erste Heimniederlage zufügen. Für die Ecknacher ein zusätzlicher Ansporn. Derzeit scheint beim VfL nichts unmöglich.

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