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Handball

16.02.2018

Eine Niederlage wäre schmerzhaft

Konstantin Schön und der TSV Aichach wollen sich vom TSV Friedberg III nicht stoppen lassen. Das Derby wird somit richtungsweisend. Bei einer Niederlage wäre das Aufstiegsrennen für die Paarstädter beendet.
Bild: Michael Eberle

Im Derby beim TSV Friedberg III treten die Aichacher am Sonntag nahezu in Bestbesetzung an. Warum in der vergangenen Woche beide Trainingseinheiten entfielen.

In diesen Februar-Tagen kann es durchaus mal vorkommen, dass man auf einer Straße oder auf einem Weg ausrutscht. Den Handballern des TSV Aichach darf das in sportlicher Hinsicht nicht passieren. Denn sonst findet das Titelrennen in der Bezirksoberliga ohne sie statt. Somit ist die Vorgabe vor der Partie am Sonntag um 16.30 Uhr beim dritten Team des TSV Friedberg klar.

Schlechter als die Gastgeber stehen in der BOL nur zwei Teams da, während vor den Aichachern ebenfalls lediglich zwei Mannschaften rangieren. Die Konstellation ist daher klar. Die Friedberger kämpfen um den Erhalt der Klasse, viermal waren sie in diesem Jahr im Einsatz; die erste Partie endete siegreich, doch danach folgten drei Niederlagen. „Die stehen mit dem Rücken zur Wand“, beschreibt Aichachs Trainer Manfred Szierbeck die Lage beim Gegner. Dennoch will er nicht von einem leichten Unterfangen reden. Schließlich handle es sich um ein Derby. Und außerdem wird der TSV Friedberg wohl alles versuchen, um seine „Dritte“ nicht absteigen zu lassen. Es darf daher spekuliert werden, inwieweit die Gastgeber am Sonntag Hilfe von „oben“ erhalten werden. Szierbeck: „Das ist die große Unbekannte.“

Eines aber ist ihm klar: Dieser Kontrahent wird versuchen, über den Rückraum und den Kreisläufer zum Erfolg zu kommen: „Das ist die große Stärke.“ Um dafür gerüstet zu sein, wurden im Training am Donnerstag solche Situationen simuliert. Das Hinspiel gewannen die Aichacher mit 29:21 Toren.

Auch der Trainer war angeschlagen

Am Faschingswochenende ruhte der Handball. Und darüber ist man in der Kreisstadt zumindest im Nachhinein keineswegs traurig. Denn die Grippewelle hatte sich ungewöhnlich stark bemerkbar gemacht. Die Ausfallquote war diesmal so hoch, dass man beide Übungseinheiten in der Vorwoche am Dienstag wie am Donnerstag streichen musste. Sogar der Coach hatte sich krank gemeldet. In dieser Woche sah es schon wieder ganz anders aus, wenngleich man die Folgen der gesundheitlichen Problemen durchaus noch spüren konnte. Manfred Szierbeck: „Das nagt am Körper.“

Die personelle Lage für Friedberg lässt kaum Wünsche offen. Lediglich Timo Stubner musste sich mal wieder für längere Zeit abmelden. Die Sicherheitskonferenz in München steht in nächster Zeit auf dem Dienstplan des Polizisten. Ansonsten aber sind alle Mann an Bord. Gerechnet werden darf auch mit Manuel Euba. Ob Sebastian Lenz zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten. Für Szierbeck ist klar: „Wir wollen dort auf jeden Fall punkten.“

Frauen Die Handballerinnen des TSV Aichach haben noch einmal ein spielfreies Wochenende. Sie sind in der Landesliga Süd erst am 24. Februar wieder im Einsatz.

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