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Schießen

27.02.2018

Elfjähriger trumpft beim Rückrundenstart auf

Benedikt Schapfl (hinten links) von Gemütlichkeit Todtenweis machte auf sich aufmerksam. Der Elfjährige erzielte 277 Ringe.
Bild: Sofia Brandmayr

Der Rundenwettkampf startet mit einigen Überraschungen ins Jahr 2018. Benedikt Schapfl aus Todtenweis erzielt in seinem jungen Alter starke 277 Ringe. Einige Tabellenführer straucheln.

Der Rundenwettkampf im Schützengau Aichach hat nach der Winterpause wieder begonnen. Nur ein einziger von 19 Tabellenführern hat mehr als zwei Punkte Vorsprung, der Rest eng beieinander. In allen anderen Gruppen geht es wahnsinnig eng zu. Auch sind es nur sechs Teams, die noch verlustpunktfrei an der Tabellenspitze stehen. Zum Ende der Hinrunde waren es noch 13 Mannschaften. Für Aufsehen sorgte in der sechsten Runde der A-Klasse Benedikt Schapfl. Der elfjährige Schütze von Gemütlichkeit Todtenweis schoss plötzlich in der dritten Mannschaft mit – und zwar 277 Ringe. In der obersten Klasse der Luftpistolenschützen wurde das bislang beste Einzelergebnis dieser Saison erzielt.

Luftgewehr In der Gauoberliga A setzten sich die Favoriten klar durch. In der Gruppe 1 der Gauoberliga B kassierte der bisher ungeschlagene Tabellenführer aus Gallenbach eine unerwartete Niederlage in Sulzbach. Erstmals in dieser Saison schossen die Gallenbacher weniger als 1500 Ringe. In der Gruppe 2 nutzte Sainbach die Patzer von Schiltberg und Igenhausen. Bestschütze war Alexander Hörmann aus Todtenweis mit 381 Ringen. Außer Aichach, die in der Gruppe 1 der Gauoberliga B den Platz mit Mauerbach tauschten, gab es keinerlei Tabellenbewegung. Auch in der Gruppe 1 der Gauliga veränderte sich nichts, wobei Tabellenführer Oberbernbach die erste Saisonniederlage in Klingen kassierte. Vier Ringe mehr reichten den Schützen aus Klingen, um mit dem Erstplatzierten in der Tabelle gleichzuziehen. Der Klingener Johann Ernst schoss dabei mit 379 Ringen das Bestergebnis. Gleich zwei Teams verbesserte sich in der Gruppe 2 um einen Tabellenplatz. Gleich zwei Frauen teilen sich an diesem Wochenende den Bestschützen-Platz – Katrin Bertele (Zahling) und Katharina Haas (Ecknach) überzeugten mit 379 Ringen. In der Gruppe 3 behält Haunswies seine weiße Weste. Claudia Lindermeir (Haunswies) schoss mit 380 Ringen nicht nur das Bestergebnis dieser Runde, sondern auch ihr persönliches Bestergebnis. In der Gruppe 4 der Gauliga kassierte Unterwittelsbach eine überraschend deutliche Niederlage gegen Baar und gibt zum ersten Mal Punkte aus der Hand. Zum vierten Mal in dieser Saison konnte sich Anton Gutmann vom Tabellendritten aus Inchenhofen den Titel des Bestschützen sichern. Mit 376 Ringen hatte er auch einen wesentlichen Anteil am Heimsieg gegen die Schützen aus Kühbach. Während Eisingersdorf in der Gruppe 1 der A-Klasse weiterhin ungeschlagen bleibt, sicherte sich Klingen mit einem Sieg gegen Allenberg den Verfolgerplatz. Josef Paul Neumair aus Klingen lieferte mit 280 Ringen das beste Ergebnis ab. In der Gruppe 2 bleibt Schiltberg 2 auch nach dem sechsten Wettkampf ungeschlagen. Auch Sulzbach und Todtenweis konnten punkten. Das beste Ergebnis erzielte mit 279 Ringen Martina Stief aus (Sulzbach). Bewegung in der Tabelle gibt es in Gruppe 3. Unterbernbach verdrängt Schiltberg von Platz zwei. Mit Martina Gärtner (Unterbernbach) und Michael Kreitmayer (Igenhausen) liefern zwei Schützen das Bestergebnis mit 278 Ringen ab. In Gruppe 4 gewinnt der bisherige Tabellenführer Mauerbach mit einem Ring Vorsprung in Unterbernbach, verliert aber den Platz eins an Inchenhofen. Inchenhofen vergrößerte mit dem Sieg in Sielenbach den Ringabstand von -2 auf +26. Bestschützin in dieser Gruppe war die junge Janina Trott aus Inchenhofen mit 277 Ringen.

Luftpistole Schönbach behält weiterhin die Tabellenführung in der Gauliga, Willprechtszell bleibt aber dran und distanziert den Verfolger Griesbeckerzell. Schönbachs Sebastian Hammer überragte dabei. In der A-Klasse verkürzte Klingen den Rückstand auf die Spitze.

Jugend Gleich fünf Schützen lieferten über 270 Ringe ab, wobei gleich drei das Bestergebnis von 276 Ringen erzielten. Die Favoriten aus Aichach und Todtenweis verschliefen den Rückrundenstart und leisteten sich überraschende Niederlagen. (AN)

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