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Fußball-Landesliga

17.03.2015

Es fehlt an Führungspersönlichkeiten

Hat zurzeit keinen leichten Job beim FC Affing, Trainer Marco Küntzel.
Bild: Archiv Appel

Affings Trainer Küntzel wünscht sich mir Kampfgeist im Team. Nach der zweiten Niederlage in Folge wird der Kampf um den Klassenerhalt immer schwieriger.

Marco Küntzel hat zurzeit keine leichte Aufgabe als Trainer des FC Affing. Eigentlich war sein Team mit einem verstärkten Kader ambitioniert in die Frühjahrsrunde der Landesliga Südwest gestartet. Doch nun hat die Mannschaft das zweite Spiel in Folge verloren. „Was soll man zu so einer Niederlage noch sagen. Es ist schade, dass wir es nicht schaffen, mal ein Spiel nach Hause zu bringen“, sagt Küntzel.

Beim FC Gundelfingen unterlag Affing am Samstag wieder knapp mit 1:2. Dabei war die Mannschaft zunächst durch ein Tor von Michal Korenik in Führung gegangen. Doch begünstigt durch Fehler der Affinger Abwehr beziehungsweise Torwart Florian Riegel gelang den Gastgebern in der 36. und 37. Minute der Doppelschlag. Vor dem 1:1 passte Marco Lechner den Ball zu seinem Torhüter zurück und brachte Riegel dadurch in Bedrängnis. Der Ball landete beim Gegner und über mehrere Stationen schließlich im Tor der Affinger. „So eine Sache ist bitter“, sagt Küntzel und fügt hinzu: „So geben wir jede Woche Punkte her und müssen mit einem schlechten Gefühl nach Hause fahren.“

Dabei konnte Affing über weite Strecken durchaus mit Gundelfingen mithalten. Auch gegen Dinkelsbühl ein Woche zuvor, habe sich das Team zeitweise gut verkauft. „Wenn man beide Spiele erlebt hat, sieht man, dass keine der Mannschaften in der Lage war aus dem eigenen Spielaufbau heraus, ein Tor zu erzielen.“ Bei der Partie gegen Dinkelsbühl fielen beide Tore der Gegner bei Standardsituationen.

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Küntzel möchte keinen Druck auf die Spieler ausüben

Küntzel hadert aber nicht nur damit, dass seine Spieler Fehler machen. Ihm fehlt auch der Siegeswille im Team. „Wir haben keine Leader, die das Heft in die Hand nehmen“, sagt der 39-Jährige. Das wäre auch am Wochenende zu spüren gewesen. Während bei Gundelfingen drei bis vier Spieler auf dem Platz den Ton angaben, kamen bei Affing alle Kommandos von der Seite, also von Küntzel selbst. Dabei habe der 39-Jährige schon an einzelne Spieler appelliert, mehr Initiative zu übernehmen. Auch Mannschaften mit weiniger Qualität im Team, wie Gersthofen oder Ottobeuren, hätten es geschafft, am Wochenende Punkte zu erzielen.

Im Training möchte der 39-Jährige nun aber keinen zusätzlichen Druck auf die Spieler ausüben. Er hofft, dass sie bald ein erlösendes „Erfolgserlebnis“ haben. Der Blick auf die Tabelle macht jedoch keinen Mut. Affing steht weiterhin mit 14 Punkten auf dem 16. Relegationsplatz. Auf den Abstiegsplätzen hat Ottobeuren punktgleich aufgeholt und Schlusslicht Gersthofen verfügt über 13 Zähler. (schr-) 

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