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Fußball-Landesliga

21.10.2017

Finale einer schmerzhaften Hinrunde

Adrian Müller (unten) und der TSV Aindling zogen in dieser Vorrunde meist den Kürzeren. Gegen den FC Memmingen II soll die so schwache Hinserie zumindest ein gutes Ende nehmen.
Bild: Walter Brugger

Mit dem Heimspiel gegen den FC Memmingen II endet am Sonntag für den TSV Aindling eine katastrophale Vorrunde. Bei Kapitän Patrick Modes gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer.

Schon vor dem Heimspiel am Sonntag ab 15 Uhr gegen den FC Memmingen II lässt sich sagen: Für den TSV Aindling geht eine Vorrunde zu Ende, die schlechter kaum hätte laufen können. Ganze zehn Punkte befinden sich auf dem Landesliga-Konto, bei einem Sieg werden es 13 – immer noch arg wenig.

Beim Gegner sieht’s anders aus, wie man an Tabellenplatz vier ablesen kann. Eine ungemein junge Truppe schlägt sich mehr als achtbar. Diese Leistungen könnten damit belohnt werden, dass einige Talente eine Chance im Regionalligateam erhalten. Jannick Rochelt (19 Jahre) und Achim Speiser (20) haben je sechs mal getroffen. Deren Alter ist typisch für diese Mannschaft, die nur ein Manko aufweist: Auswärts läuft es nicht nach Wunsch. Bei den Gastspielen brachten die Memminger lediglich einen Sieg und vier Unentschieden mit. Liegt hier eine Chance für die Aindlinger?

Die TSV-Kicker trainierten nach der 0:3-Niederlage bei Bad Grönenbach erstmalig in dieser Woche am Mittwoch. Die lange Pause wurde bewusst eingelegt, wie Trainer Thomas Wiesmüller erläutert: „Wir haben gesagt, die Jungs sollen einen Tag mehr Zeit haben, damit sie sich sortieren können und mit neuem Elan an die nächste Aufgabe rangehen.“ Es wird wieder personelle Veränderungen geben, aber nicht so sehr als Konsequenz auf die schwache Vorstellung in Bad Grönenbach. „Spieler mit defensiven Eigenschaften sind gegen Memmingen mehr gefragt.“ Es soll also der Abwehrverbund stabiler auftreten. „Wir werden auf jeden Fall wieder versuchen, was zu reißen“, so der Trainer weiter: „Unsere Heimbilanz ist nicht so schlecht. Auswärts sind wir schlechter.“ Vor einer Woche habe man die Chancen beim Schlusslicht „kläglich vergeben“.

Der Aindlinger Kader wird keine Veränderungen aufweisen. Das heißt, dass Lukas Wiedholz nach wie vor nur zuschauen kann. Weil sich dessen Bauchmuskelzerrung nun schon über Wochen hinzieht, ohne dass eine Besserung erkennbar wäre, steht für den Inchenhofener eine MRT-Untersuchung an, die für den kommenden Montag angesetzt ist.

Wer bei den zwei Übungseinheiten in dieser Woche zugeschaut hat, der wird zu seinem Erstaunen festgestellt haben, dass sich auch Patrick Modes wieder auf dem Platz tummelt. Allerdings ist in dem Fall nach wie vor beim Trainer eine gewisse Skepsis angesagt: „Ich brauche einen fitten Patrick Modes, der uns weiterhilft.“ Vielleicht erst im nächsten Frühjahr. Denn derzeit ist an ein normales Training mit der Mannschaft noch nicht zu denken. Pässe kann der Kapitän schlagen und leichte Laufübungen machen. Für mehr reicht es aber noch nicht. Immerhin aber eine positive Entwicklung nach der Syndesmosebandverletzung.

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