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Leichtathletik

18.09.2019

Für Herbstmarathons gerüstet

Schon ab Kilometer drei allein auf dem Kurs in Karlsfeld unterwegs: Michael Harlacher.
Bild: Horst Kramer

Sassnink, Harlacher und Co. prüfen Form in Karlsfeld

Das Ziel ist in diesem Herbst klar: Bestzeit über 42,195 Kilometer, die Marathondistanz. Hannah Sassninks persönlicher Rekord steht bei 3:22 Stunden aus dem Jahr 2016, gelaufen in Frankfurt. Michael Harlacher wurde im vergangenen Jahr in München bayerischer Vizemeister in 2:40:10 Minuten. Sassnink will ihre Marke am 26. September in Berlin knacken, Harlacher seine Zeit in vier Wochen in München drücken – und wieder eine Medaille holen.

Die beiden Vorzeige-Aktiven des LC Aichach prüften jetzt ihre Form beim 42. Karlsfelder Seelauf: Harlacher auf der Halbmarathon-Distanz, Sassnink über zehn Kilometer. Beide können mit einem guten Gefühl in die nächsten Aufgaben gehen. Nicht nur, weil beide jeweils einen Start-Ziel-Sieg bei optimalen Bedingungen hinlegten, sondern auch, weil die Form passt. Harlacher wiederholte seinen Vorjahreserfolg mit locker erlaufenen 1:15:45 Stunden – nur 17 Sekunden über seiner Bestzeit. Sassnink bewältigte die zehn Kilometer ebenso unangestrengt in 38:41 Minuten – nur neun Sekunden langsamer als bei ihrem schnellsten Rennen. Das LCA-Laufpaar führte eine ganze Schar von Kameraden an, von denen die meisten demnächst auf die klassische Langdistanz gehen wollen.

So Andreas Kigele, der als Vierter des Halbmarathons einlief in 1:19:05 Stunden. Eine neue Bestzeit, sein zwei Jahre alter Rekord lag bei 1:19:34 Stunden. „Hauptsache unter 1:20“, freute sich der Radler. Zumal er noch den harten Friedberg-Halbmarathon aus der Vorwoche in den Beinen spürte. Kigele wird ebenfalls in München antreten. Sein Radler-Kumpel Martin Bichlmeier kam nach 1:28:12 Stunden als 28. (M45-Dritter) an, Mathias Bronner als 56. (M40-14.) nach 1:36:03 Stunden. Christian Fitz war als 57. (M45-Siebter) 1:36:35 Stunden unterwegs. Ulrike Wehle belegte mit 2:07:17 Stunden Rang 30 bei den Frauen (W40-Dritte), ihr Mann Alexander begleitete sie. Schnellste Frau auf dem Halbmarathon-Kurs in Karlsfeld war die Echingerin Julia Stern (1:25:08), die schon 2016 in Karlsfeld gewonnen hatte. Der Klingener Dominik Höger zog als offizieller Pacemaker Sportler, die sich eine Zeit von 2:15 Stunden vorgenommen hatten, erfolgreich ins Ziel.

Angelika Bronner hatte sich für den Fünf-Kilometer-Bewerb entschieden: Sie wurde 17. (W40-Zweite) in 24:39 Minuten. Hier siegten Simon Ginder (LC Buchendorf) in 16:47 Minuten und Katka Paproncova (LG Würm Athletik) in 18:42 Minuten. Trotz dicken Nebels am Morgen waren mehr als 630 Sportlerinnen und Sportler am Start der Seeläufe, ein neuer Teilnehmerrekord. (hokr)

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