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Fußball-Kreisliga Ost

09.10.2016

Griesbeckerzell lässt sich auch vom FC Affing nicht stoppen

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Nicht aufhalten konnten die Affinger um Markus Kurz (rechts) den Tabellenführer Griesbeckerzell im Spitzenspiel der Kreisliga Ost. Am Ende stand eine knappe 0:1-Niederlage für den FCA.
Bild: Melanie Nießl

Der Tabellenführer Griesbeckerzell siegt auch in Affing und ist weiter ungeschlagen. Ecknach bleibt weiter erster Verfolger. Rehling reichen zehn Minuten gegen den BC Aichach.

Affing – Griesbeckerzell 0:1

Das Spitzenspiel zwischen dem Absteiger FC Affing und dem Tabellenführer SC Griesbeckerzell wurde seinem Namen gerecht. Den würdigen Rahmen bildeten die etwa 225 Zuschauer. Hin und her ging es im Duell der Topteams, wobei Chancen auf beiden Seiten Mangelware waren. Die Gäste standen tief und der FCA rannte an. Im ersten Durchgang konnten sich die Hausherren aber nur wenige echte Torchance erspielen. Torjäger Frederik Meissner zielte in der 28. Minute knapp am langen Eck vorbei. Meissner war es auch, der kurz vor dem Seitenwechsel die größte Möglichkeit hatte. Seinen Kopfball entschärfte SCG-Torwart Stefan Kopp aber noch auf der Linie. Nach der Pause spielten beide Teams mit wenig Risiko. Je länger die intensive Partie dauerte, desto klarer wurde, wer den ersten Fehler macht, verliert. Und den Fehler machten die Hausherren. Nach einem langen Ball brachte die Affinger Verteidigung den Ball nicht weg und der Zeller Philipp Sturm stand plötzlich frei vor dem Tor. Mit einem platzierten Schuss ließ er FCA-Keeper Umut Zambak keine Chance und seine Farben jubeln (78.). Die Gastgeber warfen nochmals alles nach vorne und hätten in der Nachspielzeit beinahe noch den Ausgleich erzielt, doch es sollte nicht sein. „Eigentlich war es ein 0:0-Spiel“, sagt FCA-Coach Manfred Kämpf, der seinem Team keinen Vorwurf macht. „Das war unglücklich, aber wir stecken den Kopf jetzt nicht in Sand.“

Rehling– TSV Aichach 6:1

Mit zu den stärksten Akteuren beim TSV Rehling gehörte diesmal Eugen Kunz (rechts), der sich hier durchsetzt.
Bild: Josef Abt

Den höchsten Sieg des Spieltages feierte der TSV Rehling. Mit extremen Pressing und viel Laufbereitschaft zwangen die Hausherren die Gäste aus Aichach schon im Spielaufbau zu Fehlern. „Wir wollten ein schnelles Tor“, sagt Rehlings Trainer Sebastian Kalkbrenner. Und das bekam er auch. Schon nach zwei Minuten klingelte es erstmals im Kasten der Gäste durch Dominik Koch. Doch Rehling ließ nicht locker und legte schon in der achten Minute erneut durch Koch zum 2:0 nach. Jetzt spielten sich die Gastgeber in einen Rausch. Eugen Kunz erzielte in der zehnten Minute das 3:0. Die Entscheidung war also früh gefallen und als Eugen Kunz seinen zweiten Treffer nachlegte (30.), nahm auch der TSV etwas das Tempo raus. Und prompt kam der BC Aichach gefährlich nach vorne. Nach einem klaren Handspiel gab es Elfmeter für die Gäste, den Broo Bashar zum Ehrentreffer verwandelte. Das Spiel verlief nun ausgeglichen, wobei Rehling merklich das Tempo drosselte. Das gefiel dem Coach gar nicht: „Nächste Woche gegen Affing dürfen wir uns so etwas nicht erlauben.“ Ab der 75. Minute nahm Rehling wieder mehr das Heft in die Hand und legten durch Dominik Koch (76.) und den eingewechselten Frank Sauer (84.) noch zwei Treffer vor den rund 100 Zuschauern oben drauf.

Kühbach – Langenmosen 1:1

Der abstiegsgefährdete Aufsteiger TSV Kühbach hat einen Punkt gewonnen. Die DJK Langenmosen hat beim 1:1-Remis zwei Punkte verloren. Die Gäste vergaben gleich zu Beginn eine Reihe von Großchancen. Stefan Wintermayr traf in der dritten Minute nur das Außennetz. Nach einer Viertelstunde verzog Andreas Mayr um wenige Zentimeter. In der 23. Minute parierte TSV-Keeper Andreas Kreppold einen Außenristschuss. In der 25. Minute hätte Langenmosen dann endlich in Führung gehen können, aber Wintermayr schoss aus kurzer Entfernung freistehend über den Kühbacher Kasten. Nach der Pause jubelten dann die Gastgeber. Sie gingen mit einem 30-Meter-Freistoß von Spielertrainer Emanuel Miok wie aus heiterem Himmel mit 1:0 in Führung (48.). Langenmosen war anschließend einige Minuten sichtlich von der Rolle. So bot sich Frank Lehmann nur 120 Sekunden nach dem 1:0 nach einem Freistoß die Riesenchance zum 2:0 (50.). Langenmosen fing sich dann wieder und Kapitän Michael Baierl gelang in der 61. Minute der 1:1 Ausgleich.

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Ecknach– Münster 3:2

Einen verdienten Sieg fuhr der VfL Ecknach gegen den SV Münster ein. Obwohl die Partie bis zum Schluss spannend blieb, ging der Erfolg des Tabellenzweiten vor etwa 200 Zuschauern insgesamt völlig in Ordnung. Die Gäste tauchten nur selten vor dem Tor der Hausherren auf, trafen dann aber prompt. Markus Hörmann sorgt mit der ersten Chance der Gäste für das 0:1 (26.). Doch Ecknach brauchte nur acht Minuten, um durch Serhat Örnek den Ausgleich zu erzielen. Kurz vor der Halbzeit war dann Thomas Bernecker mit dem 2:1 (44.) zur Stelle. Trotz bester Möglichkeiten blieb es bei der knappen Führung. Serhat Örnek hatte noch vor dem Seitenwechsel die Chance, die Führung auszubauen, er traf aber nur die Latte. Den Nachschuss setzte Maximilian Eisner dann am leeren Tor vorbei. So machten sich die Hausherren das Leben selbst schwer und kassierten in der 63. Minute denn überraschenden Ausgleich. Einen hatten die Ecknacher noch in der Hinterhand. Im Gegenzug markierte erneut Serhat Örnek den 3:2-Siegtreffer. Da der VfL die zahlreichen Konter ungenutzt ließ, kam Münster in der Schlussphase nochmals nach vorne, doch der Tabellenzweite rettete den wichtigen Sieg über die Zeit. Am kommenden Wochenende gibt es das Spitzenspiel bei Griesbeckerzell.

Pöttmes – Rinnenthal 1:1

Ein leistungsgerechtes Unentschieden sahen die etwas mehr als 100 Zuschauer auf dem Pöttmeser Sportgelände. Gleich in der 3. Minute tankte sich Elias Bradl durch und stand alleine vor Dominik Weiß – der Schuss wurde allerdings klar verzogen und stellte somit keine Gefahr für das Pöttmeser Gehäuse dar. Ab diesem Moment nahm Pöttmes das Spiel in die Hand und erspielte sich Möglichkeit um Möglichkeit. Bereits in der 9. Spielminute hatte Söllner nach einem sehr gut getimten Diagonalpass von Martin Brodowski die Möglichkeit, die Führung zu erzielen. Den Abschluss hielt Felix Fuhrmann allerdings sicher. Nur fünf Minuten später schickte Martin Regnet Robert Brodowski auf der rechten Spielhälfte mit einem Steilpass bis zur Grundlinie, diese wurde sofort in den Sechzehner geflankt, wo sein Bruder Sebastian Frei zum Kopfball ansetzte. Diesen konnte Fuhrmann mit einem Reflex noch parieren – der Ball rollte dennoch zum 1:0 über die Linie. Nun verlief das Spiel etwas ruhiger und der TSV Pöttmes hatte nach wie vor das Kommando über das Spielgeschehen. In der zweiten Halbzeit übernahm Rinnenthal die Spielkontrolle. Vincent Aumiller setzte einen Freistoß an den linken Pfosten und der direkte Nachschuss strich am Pöttmeser Tor vorbei. In der 77. Minute dann der hoch verdiente Ausgleich für die Gäste. Pöttmes verlor im letzten Drittel den Ball und Rinnenthal schaltete in Person von Fabian Kistler auf der linken Seite auf Angriff. Kistler flankte frei in den Strafraum, wo der ebenfalls frei stehende Tobias Friedl unbedrängt zum Ausgleich einköpfen konnte. Die Hausherren versuchten, jetzt wieder mehr Zug in das Spiel zu bekommen. In der 92. Minute wurde eine von Söllner getretene Ecke zur perfekten Möglichkeit für Johannes Brandner. Dieser stieg im Sechzehner hoch zum Kopfball. Torschütze Friedl klärte auf der Linie – ebenfalls per Kopfball.

Thierhaupten – Alsmoos-Pet. 0:3

Eine Reise wert war für den SSV Petersdorf-Alsmoos der Trip nach Thierhaupten, denn mit dem 3:0 konnte das Team von Damir Mackovic dreifach punkten. Die Hausherren kamen nie richtig ins Spiel. Zum fehlenden Sturm und Drang auf das gegnerische Tor gesellten sich viele individuelle Fehler und in der Hintermannschaft mangelte es an der nötigen Konsequenz. Auf den Zuschauerrängen war in Sachen Leistung gar von einem „Offenbarungseid“ und „Kreisklassenniveau“ die Rede. Es dauerte bis zur 28. Minute, ehe der noch am ehesten mit Normalform agierende Christian Gams den ersten Schuss auf das gegnerische Gehäuse abfeuerte. Auch die Gäste agierten keineswegs überragend, sondern hatten einfach das Glück des Tüchtigen. Mit der ersten Minichance erzielte Markus Kraus die Führung (30.) und erst ein Fehler von Mario Schulz, der sich bei einer Flanke grob verschätzte, ließ Stefan Simonovic frei vor Keeper Markus Schulze aufkreuzen und zum 0:2 einnetzen (41.). Im zweiten Durchgang das selbe Bild: Die Gäste beschränken sich auf das Verteidigen gegen eine harmlose SVT-Offensivabteilung. Das Ergebnis hätte deutlich höher ausfallen müssen, als der von Mathias Benesch erzielte Endstand von 0:3 (86.). (AN)

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