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Schießen-Oberbayernliga

04.11.2017

Gundelsdorf hat Meisterschaft im Visier

Jessica Preckel und die Tagbergschützen aus Gundelsdorf wollen beim Heimkampf ihre Tabellenführung ausbauen. Zunächst geht es für den Meister des Vorjahres gegen den Landkreisrivalen aus Rehling und danach im Spitzenduell gegen Alberzell.
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Jessica Preckel und die Tagbergschützen aus Gundelsdorf wollen beim Heimkampf ihre Tabellenführung ausbauen. Zunächst geht es für den Meister des Vorjahres gegen den Landkreisrivalen aus Rehling und danach im Spitzenduell gegen Alberzell.
Bild: Josef Mörtl

Beim Heimkampf in Bayerdilling treffen die Tagbergschützen erstmals auf den Landkreisrivalen Alpenrose Rehling. Im zweiten Duell geht es gegen Alberzell um die Tabellenführung.

Endlich ist es soweit. In der Oberbayernliga-West der Luftgewehrschützen treffen am Sonntag die beiden Landkreisvertreter Tagbergschützen Gundelsdorf und die Rehlinger Alpenroseschützen aufeinander. Beim Heimkampf in Bayerdilling sind die Gundelsdorfer gegen den Aufsteiger um 9.45 Uhr Favorit.

TagbergGundelsdorf Die Gundelsdorfer sind famos gestartet. Von möglichen vier Partien gewannen sie allesamt. Noch imposanter sind die geschossenen Ringe. Jessica Preckel steht da ganz klar an Position eins mit einem Schnitt von 393,29 Ringen. Sie wird es am Sonntag um 9.45 Uhr zum Auftakt in der Bayerdillinger Schießhalle mit der Rehlingerin Pia Schapfl zu tun kriegen, die einen Schnitt von 382,3 Ringen vorweisen kann. Aber auch an Position zwei sind die Gundelsdorfer stark besetzt. Hier trifft Viktoria Ammler (387,8) auf Johannes Schapfl (381,8). Von der Papierform her eine klare Sache für die Gundelsdorfer, doch Gundelsdorfs Sportlicher Leiter Gottfried Schmid warnt vor voreiligen Schlüssen. An Position drei und vier wird es sehr eng werden. Da trifft auf drei die Gundelsdorferin Michaela Meier (380,0) auf die erfahrene Rehlingerin Angela Schlögl ((379). Auf vier hat es der Gundelsdorfer Andreas Sauer (379) mit der jungen Carolin Limmer (378,75) zu tun. Von der Papierform her gesehen dürfte es an fünf für die Gundelsdorfer wieder besser aussehen. Hier trifft Marina Schmid (376,3) auf Martin Schapfl (364,5).

Dann haben die Gundelsdorfer eine lange Wettkampfpause, ehe es im letzten Wettkampf gegen die Frischauf-Schützen aus Alberzell geht. Die stehen momentan mit 6:2 Punkten und 13:7 Einzelpunkten hinter Gundelsdorf auf dem zweiten Tabellenplatz. Haben die Gundelsdorfer mit 1915 Ringen den besten Durchschnitt, so folgen ihnen auf zwei schon die Alberzeller mit 1903 Gesamtringen. Und bei diesem Schießen haben die Alberzeller aus dem Schrobenhausener Land ein Handicap. Die an fünf schießende Stefanie Höpp hat genau an diesem Sonntag ihre Schießprüfung in München, sie macht den Trainerschein. Für sie rückt daher an Position fünf Johannes Stichlmair nach, der einen Ringdurchschnitt von 358 Ringen aufweist. (möd-)

AlpenroseRehling Mehr als eine Außenseiterrolle haben die Rehlinger Alpenrose-Schützen. Das gilt insbesondere für das Duell mit Gundelsdorf. Da werden Pia und Johannes Schapfl als gesetzte Gegner im direkten Wettkampf wenig ausrichten können, wenngleich es auch im Schießsport durchaus Überraschungen gibt. Auch Angela Schlögl und Carolin Limmer sind je nach Tagesform immer für eine Überraschung gut. Der Sportliche Leiter Martin Schapfl bemüht sich zwar stets, zumindest seine mehrmaligen Übungsschießen pro Woche sind sehr lobenswert, doch bislang konnte er in seinen vier Wettkämpfen gegen nichts ausrichten. Schapfl plant bereits taktischen Maßnahmen für die kommenden Wochen. Um 13.15 Uhr warten dann im zweiten Match die Gemütlichkeit- Schützen aus Olching auf die Rehlinger. Olching liegt zwar derzeit mit 2:6 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, zwei Zähler hinter den Rehlinger. Wie Sportleiter Martin Schapfl aber ausführte, wurden die Olchinger bislang unter Wert geschlagen. Ihnen fehlten nämlich im ersten Wettkampftag ihre zwei besten Schützinnen Eva-Maria Schindler und Lisa Kunz, die bei den bisherigen zwei Ergebnissen zumindest auf Augenhöhe mit den Rehlinger Kontrahenten Pia und Johannes Schapfl liegen. Für Martin Schapfl ist es wichtig, dass das Rehlinger Team am Sonntag zumindest ein paar Einzelwertungen für sich entscheidet, denn diese Punkte seien genauso wichtig in der Endabrechnung und im Kampf um den Klassenerhalt. Weiter stehen sich an dem Sonntag um 11.15 Uhr noch Olching gegen den Tabellenzweiten Alberzell gegenüber. (at)

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