Schießen

09.12.2019

Gundelsdorf ist Herbstmeister

Luisa Schopf (links) und die Schützen von Alpenrose Rehling setzten sich gegen Gallenbach durch. Almenrausch Willprechtszell um Thomas Braunmüller (rechts) verlor dagegen den Spitzenkampf gegen Mering und damit die Tabellenführung.
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Luisa Schopf (links) und die Schützen von Alpenrose Rehling setzten sich gegen Gallenbach durch. Almenrausch Willprechtszell um Thomas Braunmüller (rechts) verlor dagegen den Spitzenkampf gegen Mering und damit die Tabellenführung.
Bild: Josef Abt

Im letzten Wettkampf 2019 verteidigen die Tagbergschützen Platz eins in der Oberbayernliga. In der Bezirksoberliga gelingt Todtenweiß der Saisonrekord.

Sowohl in der Oberbayernliga als auch in der Bezirksoberliga der Luftgewehrschützen ging es vor der Winterpause noch um wichtige Punkte.

Die Gundelsdorfer Tagbergschützen schließen die Vorrunde in der Oberbayernliga West als Tabellenführer ab. In Steingaden gab es erneut zwei Siege, wodurch die Bilanz nun bei 16:0 steht. Hinzu kommt ein neuer Vereinsrekord und dass, obwohl Topschützin Viktoria Ammler gar nicht dabei war. Der Sportliche Leiter Gottfried Schmid freut sich am meisten über die mannschaftliche Geschlossenheit. Gegen Alberzell schossen die Gundelsdorfer 1940 Ringe. An Position eins kam Simon Bauer auf 391 Ringe, an zwei rückte Michaela Meier ins Team und konnte 381 Ringe vorweisen. An Position drei war Roland Obermeier eine Bank für die Gundelsdorfer, seine 395 Ringen gaben Selbstvertrauen. Marina Schmid an vier schoss starke 388 Ringe und an Position fünf Simone Westermair noch 385 Ringe. Die Alberzeller konnten da nicht mithalten, wodurch Tagberg mit 5:0 gewann. Gegen Gastgeber Prem setzten die Gundelsdorfer noch einen drauf und schossen mit 1948 Ringen Vereinsrekord. Simon Bauer schoss wieder 390 Ringe, das reichte zu einem knappen Sieg. Roland Obermaier war auf Position zwei vorgerückt und schoss überragend 393 Ringe, die letzten 20 Schuss ließ er mit einer 200er-Serie auslaufen. An Position drei steigerte sich Marina Schmid um zwei Ringe auf 390. Simone Westermair traf an vier 391 Ringe und an fünf schoss Dominik Pohlmann, der ins Team gerückt war, 384 Ringe. Auch hier hieß es am Ende 5:0. (möd-)

Bezirksoberliga: Rehling siegt im Derby

Die Gundelsdorfer um Marina Schmid führen die Tabelle an.
Bild: Josef Abt


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Auf Platz drei vorgeschoben hat sich Alpenrose Rehling, das in Gallenbach mit 3:1 (1530:1519) gewann. Auf Position eins hatte es Carolin Limmer mit Daniel Greppmeir zu tun. Bis zum Ende der dritten Serie führte der Gallenbacher mit einem Ring. Nachdem Limmer mit der letzten Serie ihre 96 Ringe abgeschlossen hatte, lag die Entscheidung beim letzten Schuss von Greppmeir. Für einen Sieg der Gastgeber hätte er auch 96 Ringe bringen müssen, ein Stechen hätte es bei 95 Ringen gegeben. Doch es waren am Ende dann nur 94 Ringe und damit hatte Limmer hauchdünn mit 385:384 Ringen die Nase vorne. Etwas entspannter ging es zwischen Pia Schapfl und Stefan Jung zu Schapfl legte stark los und gewann mit 388:383. Im direkten Vergleich auf Rangliste standen sich Melanie Schapfl und Andrea Fritz und gegenüber. Nachdem die Gallenbacherin nach zwei Serien schon mit fünf Ringen in Front lag, holte Schapfl auf zwei Ringe auf, doch am Ende hieß es 383:381 für Fritz. Luisa Schopf machte dann gegen Hermann Brandmair den Sieg klar. Schopf, die wenige Tage zuvor ihren 17. Geburtstag feiern konnte, machte sich mit dem 376:369 selbst das schönste Geschenk.

Mit 1548 Ringen stellten die Gemütlichkeit-Schützen aus Todtenweis den Rekord von Mering in dieser Saison ein. Das Team von Germania Prittlbach III hatte trotz seiner 1533 Ringe keine Chance, auch in den Einzelergebnissen stand es 4:0. Damit schob sich Todtenweis auf Platz vier vor. Bemerkenswert waren die 393 Ringe (98, 98, 99, 98) von Tobias Kein, der auf Position zwei Cornelia Wittmann keine Chance ließ. An eins hatte es Tobias Baumeister mit Michael Jelinek zu tun. Der Prittlbacher war bereits nach der Hälfte der Zeitvorgabe fertig – 384 Ringe. Da war sein Kontrahent Tobias Baumeister gerade mit der halben Serie durch und war mit 96 und 92 Ringen bereits weit abgeschlagen. Für den Ringegleichstand hätte Baumeister zwei mal 98 Ringe benötigt. Mit zwei 99er-Serien schaffte er den nicht mehr geglaubten Sieg mit 386:384 Ringen. Auch im dritten Duell fiel die Entscheidung erst mit der letzten Serie. Andreas Sauer setzte sich mit 387:385 Ringen gegen Roland Scholz durch. Noch knapper machte es Alexander Hörmann mit Michael Zimmermann. Am Ende hatte der Todtenweiser einen Ring mehr erzielt. (at)

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