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Schießen-Oberbayernliga

18.11.2017

Gundelsdorf muss vorlegen

Jessica Preckel (rechts gegen die Pentenriederin Bettina Pfeffermann) und die Tagbergschützen Gundelsdorf treten erneut in Peiting an.
Bild: Josef Mörtl

Tagbergschützen stehen in Peiting vor lösbaren Aufgaben.

Nur eine kurze Pause gibt es für die Luftgewehrschützen von Tagberg Gundelsdorf in der Oberbayernliga West. Bereits am Sonntag müssen die Gundelsdorfer ihren Wettkampf in Peiting (Kreis Weilheim-Schongau) austragen. Eigentlich wären die Tagbergschützen erst am 3. Dezember dort gefordert gewesen, doch an diesem Termin findet schon ein Bundesliga-Wettkampf mit der Pistole dort statt.

Von der Papierform her sind die Gundelsdorfer in Peiting klarer Favorit. Der Tabellenführer, der mit 12:0 Punkten und einem Einzelpunktverhältnis von 25:5 souverän die Tabelle anführt, trifft auf zwei Gegner aus dem Mittelfeld.

Im ersten Wettkampf um 11.15 Uhr, müssen die Tagbergschützen gegen Hubertus Pobenhausen ran. Gundelsdorfs Sportlicher Leiter Gottfried Schmid geht gelassen an die Aufgabe heran: „Wenn man den Ringdurchschnitt nimmt, sollte eigentlich nichts anbrennen.“ Die Tagbergschützen sind aber derzeit auch gut in Form. Mit Jessica Preckel und Viktoria Ammler haben die Gundelsdorfer zwei absolute Top-Schützinnen in ihren Reihen. Einzig und allein an Position drei könnte es knifflig werden, wo Michaela Meier gegen Marius Klöckers schießt. Gerade einmal zwei Ringe trennen beide im Schnitt. Andreas Sauer und Marina Schmid haben mit Rainer Limmer und Johanna Kreil laut Statistik wieder lösbare Aufgaben. Sie liegen im Schnitt schon deutlich auseinander.

Da die Gundelsdorfer eine weiße Weste haben, wollen sie auch im zweiten Wettkampf gegen Gemütlichkeit Olching weiter marschieren. Um 13.15 treten die Tagbergschützen gegen den Tabellenvierten an. Außer an Position drei, wo Michaela Meier wieder einen kniffligen Wettkampf austragen muss, scheint an den anderen Positionen alles soweit klar. Hier trifft die Grimolzhausenerin auf Lisa Kunz. Meier kann einen Schnitt von 381 Ringen aufweisen, Lisa Kunz von 380. Die Tagesform wird hier entscheiden. Die Gundelsdorfer bauen auf ihre Ringstärke. Heuer haben sie einen Schnitt von 1916 Ringen, der Rest der Liga liegt unter 1900. Dass es bislang so gut klappt, dafür hat Gottfried Schmid mit seiner Mannschaft das ganze Jahr über trainiert, auch im Sommer.

Es galt, bei den sieben Schützen auch die kleinsten Fehler zu finden und auszumerzen. Der Sportliche Leiter hatte ein gutes Händchen: „Es wird viel miteinander geredet“, verrät er das Erfolgsgeheimnis. Hinzu kommt, dass die Gundelsdorfer drei Mal pro Woche trainieren.

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