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Fußball-Bezirksliga

17.11.2019

Harte Brocken für heimische Teams

Manuel Steinherr (links gegen Stätzlings Robin Widmann) und der kriselnde FC Affing empfangen ausgerechnet Angstgegner Meitingen.
Foto: Sarina Schäffer

Die Sorgenkinder Adelzhausen und Bubesheim bekommen es mit Topteams zu tun. Ecknach in Rain.

Noch zwei Mal müssen die Fußballer in der Bezirksliga Nord in dieser Herbstrunde ran. Schwere Aufgaben warten dabei auf Adelzhausen und Affing. Ecknach ist auswärts favorisiert.

Nach fünf Spielen ohne Sieg steht der BCA jetzt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Ausgerechnet am Sonntag kommt der Tabellenzweite aus Bubesheim an den Römerweg (Anpfiff 14 Uhr). In Adelzhausen sehnt man sich nach einem Erfolgserlebnis. „Aus unseren Slapstick-Gegentoren in der Saison können wir eigentlich schon fast einen ganzen Film machen“, übte sich Trainer Johannes Putz vergangene Woche beim 0:2 in Hollenbach in Galgenhumor. Dort kassierte man wie bereits eine Woche zuvor gegen Günzburg beide Gegentreffer nach Eckbällen. „Da fehlt uns wohl die letzte Aufmerksamkeit, den Ball zu entschärfen“, sagt Abteilungsleiter Jürgen Dumbs, wobei das Fehlen der beiden kopfballstarken Innenverteidiger Wolfgang Klar und Patrick Schuch wohl eine Rolle gespielt hat. Beide kehren gegen Bubesheim in die Mannschaft zurück, daneben sind auch die Urlauber Christoph Stöttner und Michael Dumbs wieder an Bord und auch Simon Steinhart ist wieder im Mannschaftstraining. „Bubesheim müssen wir den Spaß am Fußball nehmen, dann steigen unsere Chancen deutlich, etwas zu holen“, weiß Dumbs, der bis zum Winter noch die 20-Punkte-Marke knacken möchte. (jüd)

Weder der FCA noch die Meitinger dürften mit der Ausbeute in den vergangenen Wochen zufrieden sein. Während der TSV aber nach wie vor auf Rang drei steht, droht den Affingern sogar das Abrutschen auf Relegationsplatz 13. Seit sieben Spielen wartet das Team von der Frechholzhauser Straße auf einen Sieg. „So langsam wird es eng, wir brauchen dringend ein Erfolgserlebnis“, so FCA-Spielertrainer Marc-Abdu Al-Jajeh. Eigentlich könnten die Affinger ohne Druck ins Spiel gegen den „Aufstiegsfavoriten“ gehen, eigentlich. Al-Jajeh: „Von uns erwartet keiner etwas, aber tabellarisch haben wir Druck. Wir wollen den Bock umstoßen, egal wie der Gegner heißt.“ Unabhängig von der Stärke der Gäste setz der Coach auf drei einfache Tugenden: „Kampf, Wille und Leidenschaft. Mit Schönspielen gewinnen wir nichts. Wir müssen uns das Selbstvertrauen zurückholen. Das fehlt uns derzeit. Die Automatismen sind weg und jeder hat Angst, einen Fehler zu machen.“ Um das Team aus der Krise zu führen haben Al-Jajeh und Trainerkollege Tobias Jorsch viel mit den Spielern geredet: „Wir haben die Fehler angesprochen und den Jungs Mut gemacht.“ Fehlen werden gegen Meitingen der rotgesperrte Patric Palatin und Florian Kronthaler. Beim erkälteten Nino Kindermann müsse man abwarten. (sry-)

Wenn der VfL am Sonntag bei der Regionalligareserve des TSV Rain antritt, dann treffen die Unentschiedenkönige der Bezirksliga Nord direkt aufeinander. Sieben Mal teilten beide bereits die Punkte mit dem Gegner, bei keinem anderen Team der Liga war dies häufiger der Fall. Der Unterschied ist, dass der VfL aus den restlichen Partien drei Siege mehr holte. Ein Polster, das wenn es nach Ecknachs Sportlichem Leiter Jochen Selig geht, unbedingt auch nach der Begegnung noch Bestand haben soll. „Wenn wir den Abstand halten, dann könnten wir gut damit leben“, so der 38-Jährige. Mann erinnert sich in Ecknach noch zu gut an das Hinspiel, wo am Ende ein für den VfL etwas schmeichelhaftes 0:0 stand. „Eigentlich einer der technisch besten Gegner, die wir heuer hatten. Rain ist für mich deutlich stärker, als es der Tabellenplatz aussagt“ so Selig. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch schnell deutlich, woran es bei der Truppe von Trainer Markus Kapfer hakt. Mit 19 Toren erzielten die Rotweißen die wenigsten Treffer aller Mannschaften. Selbst das abgeschlagene Schlusslicht Holzkirchen traf noch drei Mal öfter ins Schwarze. Zugute kommt den Rainern am Sonntag vielleicht, dass die Begegnung auf Kunstrasen ausgetragen wird. Ein Geläuf, das sie wahrscheinlich besser kennen dürften als die Gäste. „Wir wurden aber bereits am Mittwoch informiert, sodass wir noch eine Einheit in Gersthofen absolvieren konnten“ berichtet Selig. Viel wichtiger auf Ecknacher Seite dürfte aber die Nachricht sein, dass Topscorer Michael Eibel voraussichtlich auflaufen kann. Der Flügelstürmer war vergangene Woche nach einem Foul mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen und musste ein paar Tage im Krankenhaus verbringen. Offenbar steht einem Einsatz aus ärztlicher Sicht nichts im Wege. (jng)

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