26.03.2016

Höß denkt an Spielertrainer

Pipinsried: Präsident hat Hürzeler im Visier

Konrad Höß, umtriebiger Klubchef beim Bayernligisten FC Pipinsried, möchte für die nächste Saison gerne wieder einen jungen und vor allem ehrgeizigen Spielertrainer verpflichten. Es gibt auch Kandidaten, ein Name wird jedoch ganz konkret gehandelt. So soll Fabian Hürzeler ganz oben auf der Wunschliste stehen. Höß bestätigte gegenüber unserem Internet-Fußballportal FuPa, sich mit dem 23-Jährigen schon getroffen zu haben. Fix ist aber noch nichts. In dieser Woche hat sich Höß auch mit dem aktuellen Trainer Bernd Weiß unterhalten. Der würde gerne beim Dorfclub im Dachauer Hinterland weiterarbeiten.

Immer unterwegs auf den Fußballplätzen in Oberbayern und in Schwaben ist Konrad Höß. Der Klubchef sondiert den Markt nach neuen Spielern. Im Sommer musste er nach dem überraschenden Weggang von Spielertrainer Tobias Strobl sich schnell nach einem neuen Coach umschauen. Mit der Entscheidung Ömer Kanca wurde der FCP nicht glücklich und nach nur drei Monaten war die Liaison schon wieder beendet. Als Retter wurde der erfahrene Coach Weiß verpflichtet. Aber in der nächsten Spielzeit möchte Höß, wie fast immer in den letzten Jahrzehnten auf einen Spielertrainer setzen, der in Vorbildfunktion das Team auf dem Platz führt. „So wie Strobl zuletzt hier. So einen Spielertrainer suche ich“, sagt Höß. Der lässt sich zwar nicht in die Karten schauen, bestätigt aber: „Mit Fabian Hürzeler habe ich mich zu einem Gespräch getroffen. Das wäre natürlich eine Granate für uns. Aber entschieden ist noch nichts. Es gibt mehrere Kandidaten“, so der Klubchef. Hürzeler, 23, stammt aus München und hat in der U17 und U19 beim FC Bayern Bundesliga gespielt. Nach zwei Jahren Regionalliga bei der TSG Hoffenheim II ist Hürzeler 2015 wieder nach München aber zum TSV 1860 II zurückgekehrt. Der Mittelfeldspieler hat es bisher in seiner Karriere auf 102 Regionalliga-Einsätze gebracht und dabei elf Tore erzielt.

Doch das ist Zukunft, heute geht es für Pipinsried gegen den SV Erlbach um die Gegenwart und die heißt Abstiegskampf. Dem überraschenden 1:0-Auftaktcoup in Garching folgten zwei bittere Niederlagen. Bei den Hausherren fallen gegen Erlbach Arthur Kubica (Muskelverletzung) und Fahrettin Izci (Patellasehnenriss) definitiv aus. Serge Yohoua und Philip Grahammer wollen es nach Verletzungen versuchen, sie haben aber noch Trainingsrückstand. Armin Lange kehrt nach seinem beruflichen USA-Aufenthalt zurück. (fupa)

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