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Volleyball-Bezirksklasse

10.12.2018

Inchenhofen schlägt zu Hause einmal zu

Sebastian Sieber trug mit seinen Aufschlägen zum Inchenhofener Sieg gegen Lenting bei.

Gegen Lenting gelingt dem TSV die Revanche. Pleite gegen Ingolstadt.

Am letzten Spieltag vor Weihnachten mussten die Volleyballmänner des TSV Inchenhofen auf Zuspieler Andi Turnhofer krankheitsbedingt verzichten. Für ihn übernahm Christian Brunner die Position. Zudem hat sich Libero Robert Kulzinger bis zum Ende der Saison aufgrund eines Australientrips abgemeldet. Dafür stand zum ersten Mal nach dreimonatiger Verletzungspause Trainer Sigi Goßler als Spieler zur Verfügung und machte den Libero.

Im ersten Spiel ging es gegen die junge Truppe vom TV Ingolstadt. Mit vielen großen Spielern angereist, kamen sie allerdings im ersten Satz nicht zurecht. Mittelblocker Inchenhofens Marco Bengelmann lieferte hier eine klasse Aufschlagsserie von zehn Punkten in Folge ab (25:16). Der zweite Satz verlief lange ausgeglichen. Allerdings erarbeitete sich Ingolstadt einen Vorsprung. Durch eine unkonzentrierte Phase, in der Leahad die Bälle zu leichtfertig abgab, stand es 17:24. Die Hausherren kamen nochmals auf 23:24 heran. Doch leider reichte es hier am Ende doch nicht ganz. In Satz drei ging es so weiter. Inchenhofen konnte die Gäste nur selten unter Druck setzen. Folgerichtig gingen die wichtigen Punkte nach Ingolstadt und auch der Satz (22:25). Satz vier war ein Spiegelbild der vorangegangenen Sätze und ging ebenfalls an die Mannschaft vom TV Ingolstadt.

Das zweite Spiel des Tages ging gegen die Mannschaft vom TSV Lenting. Der Gegner war den Leahadern noch aus der Relegation zur Bezirksliga bekannt. Damals unterlag der TSV und stieg ab. Inchenhofen hatte also noch eine Rechnung offen. Durch die Verletzung von Diagonalspieler Andi Klose war Goßler mit Assistenzcoach Stefan Böck zum Umstellen gezwungen. Goßler ging auf seine angestammte Zuspielposition, Brunner auf die Diagonale und Michi Posch bekleidete den Libero. Vom ersten Ball an merkte man, dass der Aufwärtstrend anhält. Das Angriffsspiel war variabel aufgrund einer stabilen Annahme. Durch eine Aufschlagsserie von Spielführer Thomas Wolf konnten sich Leahad mit 21:15 absetzen und den Satz klarmachen (25:19). Dann schlichen sich Leichtsinnsfehler ein. Die Bewegung in der Annahme und Abwehr ließ nach, somit lag weniger Druck auf dem Gegner. Der Satz ging mit 16:25 verdient an Lenting. Mahnende und motivierende Worte von Stefan Böck und Sigi Goßler sowie eine Umstellung auf der Mittelangriffsposition, Henry Schoder für Marco Bengelmann, bereiteten den dritten Satz vor. Anfänglich lief es jedoch noch nicht rund. Als Goßler beim Stand von 21:24 zum Aufschlag ging, sah es nach einem verlorenen Satz aus. Durch eine schwache Annahme von Lenting sowie einiger starker Blockaktionen gewannen Inchenhofen den Satz noch mit 26:24. In Satz vier holte früh Sebastian Sieber den Aufschlagshammer heraus. Mit extrem harten und gut platzierten Aufschlägen im Wechsel stand eine 13:3-Führung auf der Anzeigetafel. Der Satz ging ungefährdet mit 25:16 nach Leahad.

Inchenhofen hat nun erst einmal Pause. Weiter geht es am 12. Januar in Ingolstadt. (AN)

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