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25.07.2010

Jugendmeisterschaften im Tennis fallen fast ins Wasser

Bei den 28. Tennis-Jugendkreismeisterschaften hatten die Spieler mit sehr schlechten Bedingungen zu kämpfen. Landrat Christian Knauer (ganz rechts) und Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann (daneben) kamen zur Siegerehrung, um den Sportlern zu gratulieren. Auch Mitorganisator Wolfgang Deuschl (links) freute sich über die Ergebnisse. Fotos (4): Nina Probst
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Bei den 28. Tennis-Jugendkreismeisterschaften hatten die Spieler mit sehr schlechten Bedingungen zu kämpfen. Landrat Christian Knauer (ganz rechts) und Aichachs Bürgermeister Klaus Habermann (daneben) kamen zur Siegerehrung, um den Sportlern zu gratulieren. Auch Mitorganisator Wolfgang Deuschl (links) freute sich über die Ergebnisse. Fotos (4): Nina Probst

Aichach-Friedberg Tennis im Sommer, die naheliegendsten Probleme, die einem bei dieser Konstellation in den Sinn kommen, sind Schweiß, Durst und Sonnenbrände. Aber an überschwemmte Plätze denkt kaum jemand. Doch genau am Wochenende der 28. Jugendtennis-Kreismeisterschaften des Landkreises Aichach-Friedberg, von Donnerstag bis Sonntag, machte das Wetter allen einen Strich durch die Rechnung.

Die Spiele, die eigentlich in Mauerbach, Klingen, Sielenbach und Schiltberg ausgetragen werden sollten, mussten auf den ganzen Landkreis verteilt werden. Mitorganisator Wolfgang Deuschl bedankte sich mehrmals bei den Vereinen, die am Wochenende ihre Plätze zur Verfügung gestellt hatten. "Wir konnten und durften dorthin ausweichen, wo spielen noch möglich war." Aichach, Weilach und Dasing hatten ihre Tennisplätze für das Turnier freigegeben. Ebenso Mering und Friedberg, die die Spiele in ihren Hallen austragen ließen. "Ohne diese Unterstützung wären wir nicht im entferntesten fertig geworden", so Deuschl. Dennoch war das ganze Turnier mit Stress verbunden.

Am Freitag sollte um 14.30 Uhr gespielt werden, am Samstag bereits um 8.30 Uhr. An beiden Tagen konnten die Tennisplätze erst ab 16 Uhr bespielt werden. Das Doppel der Juniorinnen wurde sogar so weit verschoben, dass die Tennisspielerinnen erst am Sonntag in Dasing beginnen konnten. "Aber jeder Schaden hat auch einen Nutzen", meinte Landrat Christian Knauer, "durch diese Hilfe in der Not wurden die Tennisvereine wieder ein Stück mehr zusammengeschweißt." Mit diesen Worten überreichte er bei der Siegerehrung Deuschl die Spende für die Pokale. Auch die Siegerehrung verlief nicht wie geplant. In Dasing und Klingen wurden noch die letzten Spiele ausgetragen, weshalb an diesem Abend nicht alle Spieler ihre Ehrungen entgegennehmen konnten.

Nur am letzten Tag der Meisterschaft war das Wetter einigermaßen gnädig. So konnte pünktlich um 8 Uhr begonnen werden. Vorgesehen für diesen Tag waren die Finalspiele. Im Doppel mussten allerdings noch Viertel- und Halbfinalpartien ausgespielt werden, was das Turnier weiter in die Länge zog. Das letzte Duell auf der Sportanlage der SG Mauerbach lieferten sich Markus Schröder vom TC Friedberg und Andreas Ludwig vom TC Mering. Nach einem recht ausgeglichenen Spiel siegte der Friedberger Schröder und wurde Kreismeister in der Altersklasse U 16.

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Auch in den übrigen Klassen dominierte der TC Friedberg (siehe Ergebnisse). So gewann auch im Junioren-Doppel das Team des TCF, Klingler und Schröder. Ebenso hatten im Mädchen-Doppel Jessica Lavrov und Sarah von Rhein die Nase vorn. Trotzdem waren auch die anderen Vereine gut vertreten. So siegte Elisabeth Sterner vom TC Dasing bei den Mädchen U 14 und Nikolas Singer vom TC Mering bei den Knaben U 12.

Klaus Habermann fand schöne Worte: "Die Meisterschaft dient vor allem dazu, seine Kräfte mit anderen zu messen." Er selbst habe auch schon Tennis gespielt und finde, dass es ein fantastischer Sport ist.

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