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Fußball-Bayernliga

19.01.2019

Käs übernimmt in Rain

Coachte einst die Zweite des TSV Rain und wird nun Cheftrainer der Bayernligamannschaft: Alex Käs.

Das Eigengewächs kehrt zum TSV zurück und wird im Sommer Coach der ersten Mannschaft. Müller bleibt Co-Trainer

Der TSV Rain hat seine Hausaufgaben in der Winterpause gemacht. Für die kommende Saison kann der Verein einen neuen Trainer für die erste Mannschaft präsentieren – und der ist kein Unbekannter. Alexander Käs, der in der Saison 2016/17 sowie 2017/18 die Rainer U23 trainiert hat, kehrt zurück an den Lech und übernimmt das Amt von Daniel Schneider als Cheftrainer. Damit geht der Verein, laut Fußball-UG-Geschäftsführer Alex Schroder, ähnliche Wege, wie es die TSG Hoffenheim mit Julian Nagelsmann getan hat, und verpflichtet einen jungen Übungsleiter.

Obwohl der TSV Rain mit einigen namhaften Trainern in Kontakt war, fiel die Entscheidung auf den Burgheimer. Auf Alex Käs wurde der TSV schon vor einigen Jahren über Günther Reichherzer aufmerksam. Nachdem Käs zwei Jahre erfolgreich die Bezirksligamannschaft des TSV trainierte, wechselte er ins Nachwuchsleistungszentrum des FC Ingolstadt. Auch dort riss der Kontakt nie ab. „In unseren Gesprächen wurde schnell klar, dass die Chemie zwischen mir, Alex Käs und Co-Trainer Johannes Müller stimmt“, erläutert Schroder. Er sei zudem stolz, dass er mit Käs und Müller einen Vertrag über zwei Jahre abschließen konnte. So könne man über längere Zeit planen. Käs wird auch als Sportlicher Leiter den Juniorenbereich „Großfeld“ übernehmen. Der 26-Jährige wird die Juniorentrainer weiterbilden, Trainingsarbeit und Spielbetrieb analysieren und mit den Trainern besprechen. „Meine Priorität liegt schon auf der ersten Mannschaft. Aber alle Teams müssen ineinandergreifen. Da macht es Sinn, dass ich auch in der Jugend tätig bin, denn ich kenne die Strukturen“, sagt er.

Co-Trainer Johannes Müller wird das Bindeglied zwischen dem Seniorenbereich und den A- und B-Junioren sein. „Wir haben in den älteren Jugendteams tolle Talente, ich will ihnen die Wege und Möglichkeiten aufzeigen. In den vergangenen beiden Jahren hatten wir nicht mehr viele Spieler aus der eigenen Jugend in der ersten Mannschaft. Wir wollen darauf wieder vermehrt setzen“, betont er.Der 27-Jährige soll in der Jugendarbeit auch seine Erfahrung aus über 100 Regionalliga-Spielen weitergeben. So könnte man laut Schroder möglicherweise noch einmal den Aufstieg in die Regionalliga Bayern anstreben. (utzs-)

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