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Fußball-Testspiele

17.02.2018

Keine Zeit zum Ausruhen

Mit 1:6 verlor der TSV Hollenbach am vergangenen Wochenende sein erstes Testspiel gegen Landesligist Cosmos Aystetten. Für Ricardo Anzano (Mitte gegen Patrick Szilagyi) und Patrick Fischer geht es am Sonntag gegen den SV Echsheim-Reicherstein.
Bild: Oliver Reiser

Die Vorbereitung ist für so manches Team schon in vollem Gange. Während Pipinsried den letzten Test absolviert, steigen andere erst ins Geschehen ein.

Waldläufe und Übungen mit Medizinbällen sind bei den Fußballern von heute nur noch selten zu finden. Vor allem in der Vorbereitung zur Frühjahresrunde stehen andere Einheiten auf dem Plan. Viel wird mittlerweile in Fitnessstudios trainiert. Unverzichtbar bleiben aber die Einheiten auf dem Platz, allen voran die Testspiele. Nur so können die Trainer auch Erkenntnisse im taktischen Bereich gewinnen und sehen, wie weit ihre Jungs wirklich sind. Während für den Regionalligisten FC Pipinsried am Samstag in Landshut bereits das letzte Testspiel ansteht, bestreiten andere Teams ihren ersten Test 2018.

Zwei Wochen noch – dann beginnt für die Fußballer des TSV Aindling wieder der Ernst des Lebens in der Landesliga Südwest. Mit der Partie am Sonntag, 4. März, in Gilching startet die Frühjahrsrunde. An diesem Wochenende stehen für die Aindlinger gleich zwei Tests an: am Samstag um 18 Uhr gegen den TSV Schwaben Augsburg und am Sonntag um 15 Uhr gegen den VfL Ecknach. Schauplatz ist jeweils ein Kunstrasenplatz auf dem Nachwuchsleistungszentrum des FC Augsburg an der Donauwörther Straße.

Zwei Auftritte innerhalb weniger Stunden: Das ist kein Zufall, es wurde bewusst so geplant. Im Laufe der vergangenen Wochen kamen die TSV-Spieler immer wieder mal zum Einsatz. Der eine durfte länger mitkicken, der andere nur für relativ kurze Zeit. Diesmal aber sieht’s anders aus. Trainer Thomas Wiesmüller will seine Schützlinge über einen längeren Abschnitt sehen: „Dieses Wochenende ist sehr, sehr entscheidend, da können sie Pluspunkte sammeln.“

Grippewelle erwischt Aindling

Es ist keinesfalls vorgesehen, dass in einer Begegnung die vermeintlich erste Garnitur zum Zug kommt und in der anderen der zweite Anzug. Das kann schon allein deshalb kein Thema sein, weil der zur Verfügung stehende Kader keineswegs komplett ist. Dass Daniel Ritzer und Adrian Müller verletzt fehlen, ist ohnehin klar. Dazu kommt, dass sich ein Trio unter der Woche krank gemeldet hat. Mathias Jacobi, Thomas Kubina und Mehmet Vural fielen aus. Es scheint denkbar, dass sie trotzdem für kurze Zeit mitmischen können. Dass Simon Fischer und Christian Wink aus privaten Gründen an diesem Wochenende nicht parat stehen, das haben die beiden schon seit Längerem mitgeteilt. Florian Prießnitz, im Januar aus Meitingen gekommen, kann nur am Samstag mitkicken. Ab Sonntag fehlt der 29-jährige Referendar für fünf Tage, weil er mit seiner Klasse in ein Skilager fährt. Es darf also auch nach diesen beiden Tests weiter spekuliert werden, wer in Gilching erste Wahl sein wird.

Das Wetter war bisher alles andere als ideal, um sich als Fußballer im Freien auf das Frühjahr vorzubereiten. Doch damit muss man jedes Jahr um diese Zeit leben, ebenso mit dem Ausfall verschiedener Kicker. Trainer Wiesmüller äußerte sich am Freitag ausgesprochen positiv darüber, wie die Übungseinheiten bislang abgelaufen sind: „Wir sind voll im Plan, es passt alles, die Jungs ziehen mit.“ Nun können sie sich erst gegen einen ambitionierten Bayernligisten ( Schwaben Augsburg) beweisen und danach gegen den Bezirksligisten aus Ecknach, der sich in dieser Saison ebenfalls beachtlich geschlagen hat.

Während die Aindlinger schon mehrere Spiele absolviert haben, ist es für die Ecknacher erst der zweite Test 2018. Am vergangenen Wochenende gab es für das Team des spielenden Trainerduos Florian Fischer und Mario Schmidt ein 1:1 gegen den Süd-Bezirksligisten TSV Haunstetten. Auch beim Bezirksliga-Aufsteiger sind noch nicht alle Mann an Bord. Toptorjäger Serhat Örnek wird aufgrund seiner Schambeinverletzung nicht so schnell auf den Platz zurückkehren. Neuzugang Julian Bergmair gab dafür schon seinen Einstand. (jeb mit sry-)

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