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Schießen

24.02.2015

Klassenerhalt auf den letzten Drücker

Die Tagbergschützen Gundelsdorf werden auch in der kommenden Saison wieder in der Oberbayernliga Gruppe 1 antreten.
Bild: Julian Leitenstorfer

Die Tagbergschützen Gundelsdorf haben eine spannende Saison in der Oberbayernliga hinter sich. Am letzten Wettkampftag holt Team aus der Marktgemeinde die fehlenden Punkte.

Am letzten Wettkampftag fiel die Entscheidung. Seit Sonntag steht fest, dass die Tagbergschützen Gundelsdorf im Herbst wieder in der Oberbayernliga Gruppe 1 antreten werden. Das ist dann die vierte Saison der Luftgewehrschützen in dieser Klasse. Schützenmeister Alexander Kröpfl, 38, freut sich über den Erfolg seines Teams. Wie berichtet, mussten die Gundelsdorfer am letzten Wettkampftag in Alberzell mindestens einen der beiden Durchgänge gewinnen, um sich den sechsten Rang vor den beiden Abstiegsplätzen zu sichern. Am Ende setzte sich das Team gegen Frischauf-Schützenlust Alberzell mit 3:2 und gegen die Wildschützen Pentenried mit 4:1 durch. „Das lief so, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagt Kröpfl, schiebt dann aber das Wort „eigentlich“ hinterher.

Die erste Begegnung mit Alberzell am Vormittag war sehr knapp. Nachdem bereits vier der fünf Duelle beendet waren, stand es 2:2. Allerdings sah es nicht gut aus für die für Gundelsdorf schießende Michaela Meier. „Wir haben bis etwa fünf oder zehn Schuss vorm Ende mit einer Niederlage gerechnet“, erklärt Kröpfl. Meiers Kontrahent Markus Höpp patzte dann aber mit einer Acht zum Ende seiner 40 Schuss, während Meier stets die Zehn traf. Mit einem Ergebnis von 376:376 Ringen ging die Paarung ins Stechen. Das entschied Meier gleich beim ersten Schuss mit 10:8 für sich und gewann damit den Siegpunkt für ihre Mannschaft. „Das war eine glückliche Fügung“, sagt Kröpfl.

Da Ausrichter Alberzell die Teilnehmer stets über den parallel stattfindenden Wettkampf in Unterstall informierte, war für die Gundelsdorfer bald klar, dass sie mit ihrem Sieg am Vormittag bereits den Klassenerhalt gesichert hatten. Denn in Unterstall unterlagen die Kleinkaliberschützen Mering der SG Gemütlichkeit Olching mit 2:3. Damit lag Gundelsdorf in der Tabelle uneinholbar vor Mering und den Wildschützen Pentenried. Die zweite Begegnung hatte daher für die Sicherung des Klassenerhalts keine Bedeutung mehr. „Vom Kopf her waren wir um einiges entspannter“, sagt Kröpfl. Gundelsdorf gewann deutlich mit 4:1 gegen Pentenried, obwohl Meier erneut ins Stechen musste. „Die wollte es unbedingt noch einmal genau wissen“, erklärt ihr Mannschaftskollege Kröpfl. Diesmal setzte sie sich beim zweiten Schuss durch.

Ohne Sieg an dem Wettkampftag blieb Simon Neukäufer, obwohl er stets gute Ergebnisse erzielte. Doch der Ausbeute seiner Gegnerinnen von teilweise über 390 Ringen konnte er nichts entgegensetzen. „Das ist das Schicksal bei der Position eins“, meint Kröpfl. Wer gegen wen bei den Duellen antritt, wird über die Setzliste bestimmt. Die wiederum ergibt sich durch den Ringdurchschnitt, den die Schützen bei den vergangenen Wettkämpfen erzielt haben. „Bei uns ist keiner da, der stets die 390 zusammenbringt“, so Kröpfl. Die Gundelsdorfer liegen bei ihren Ergebnissen meist sehr nahe beieinander. Daher änderte sich die Setzliste in dieser Saison öfters. „Heuer wurde sie ziemlich kunterbunt durchgewirbelt“, sagt Kröpfl.

Durch die konstante Leistung hat die Mannschaft aber nun den Klassenerhalt geschafft. Kröpfl sagt: „Es gab solche und solche Tage.“ Bei mehreren Wettkämpfen habe er mit einem Sieg gerechnet, doch dann sei es anders gekommen. Sehr gefreut habe er sich über den unverhofften Erfolg am vorletzten Wettkampftag. Da schlug das Team den Favoriten Bergheim. „Das war eine große Erleichterung“, bestätigt Kröpfl. Die Gundelsdorfer verbesserten ihre Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt ungemein.

Eine Pause gönnen sich die Gundelsdorfer nicht

Wie berichtet hatte Andrea Fritz das Team, zu dem auch Marina Schmid und Andreas Sauer gehören, im Laufe der Saison verlassen. Die Mannschaft hat daher keinen Ersatzschützen mehr. Dennoch seien die Tagbergschützen nicht händeringend auf der Suche. „Wir haben eigentlich immer die glückliche Fügung gehabt, dass jemand auf uns zugekommen ist“, erklärt Kröpfl. Die Mannschaft könne die kommende Saison, die im Herbst beginnt, auch in der jetzigen Besetzung stemmen. Eine Pause gönnen sich die Schützen aber nicht. Wie Kröpfl sagt, stehen nun die Gaumeisterschaften auf dem Programm.

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