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Fußball-Bezirksliga

14.09.2019

Kommt Hollenbach in Stätzling zurück in die Spur?

Derzeit läuft es nicht rund beim TSV Hollenbach (rechts Dennis Ruisinger gegen Gertshofens Andreas Durner). Gegen den FC Stätzling ist die Elf aus dem Krebsbachtal daher nur Außenseiter.
Bild: Sarina Schäffer

Personell arg gebeutelter TSV muss beim FC Stätzling ran. Die Umsiedler sind seit fünf Partien ungeschlagen, haben aber ebenfalls wichtige Ausfälle zu beklagen.

Würde es allein nach den Erfolgskurven in den vergangenen Wochen gehen, dann wäre das Landkreisduell in der Bezirksliga Nord zwischen dem FC Stätzling und dem TSV Hollenbach, das am Sonntag um 15 Uhr beginnt, schon vorab entschieden. Die Hausherren haben nämlich so richtig Tritt gefasst, nachdem sie von der Südstaffel umgruppiert worden waren.

Nach vier Siegen am Stück ließ sich das jüngste 3:3 in Günzburg einigermaßen verkraften. In die andere Richtung bewegen sich die Hollenbacher, die zuletzt nur zwei Zähler aus vier Partien holten. Das Torverhältnis von 2:10 verdeutlicht ebenfalls, dass die vielen personellen Probleme nicht spurlos am Team vorübergegangen sind. Wochenlang war Platz vier die Heimat des TSV, der die vergangene Runde als Dritter abgeschlossen hatte; vor einer Woche aber ging’s runter auf Rang acht. Kurioserweise weisen die beiden Rivalen am Sonntag das gleiche Torverhältnis auf.

Bezirksliga Nord: Ausgangslagen könnten nicht unterschiedlicher sein

Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen aber vor dem Gastspiel des TSV Hollenbach beim FC Stätzling kaum sein. Die personell arg gebeutelten Hollenbacher gehen die Partie dennoch selbstbewusst an. „Mit Alexander Kaltenstadler kehrt ein wichtiger Defensivakteur in den Kader zurück. Wir wollen in Stätzling natürlich punkten.“, so Co-Trainer Christoph Burkhard. Zuversichtlich stimmt ihn und Coach Christian Adrianowytsch die äußerst positive Trainingswoche. „Die Jungs haben stark trainiert und die Stimmung ist gut“, teilt Burkhard mit. Außerdem wird man auf die zweite Hälfte gegen den TSV Gersthofen vom vergangenen Sonntag aufbauen. „So wie in Hälfte eins dürfen wir uns - gerade zu Hause - nicht präsentieren. Da wurden uns Grenzen aufgezeigt.“ Nach einigen Umstellungen in der Pause, legten die Hollenbacher in Hälfte zwei deutlich. Burkhard: „Bis zum Strafraum haben wir guten Fußball gespielt. Danach fehlt uns aber derzeit die Torgefahr.“ Darum wird es am Sonntag wohl taktische wie auch personelle Änderungen in der Offensivabteilung geben. Doch das alleine wird nicht reichen. „Wir müssen im letzten Drittel härter arbeiten. Dann werden uns die finalen Pässe und Torabschlüsse auch wieder gelingen“, ist Burkhard zuversichtlich.

Die auf eigenen Wunsch vor dieser Saison von der Bezirksliga Süd in die Nord-Staffel umgruppierten Stätzlinger fühlen sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten mittlerweile äußerst wohl im nördlichen schwäbischen Oberhaus. Nach drei sieglosen Spielen zu Saisonbeginn hat sich die Elf von Trainer Andreas Jenik, der von der TG Viktoria Augsburg zum FCS kam, bis auf den fünften Tabellenplatz hochgearbeitet. Umso überraschender gaben die Stätzlinger am vergangenen Sonntag einen bereits sichergeglaubten Sieg gegen den Aufsteiger FC Günzburg aus den Händen. Trotz 3-1-Führung bis zur 89. Minute hieß es am Ende 3:3. Drei Stammspieler im Heimspiel gegen Hollenbach. Der zweifache Torschütze in Günzburg, Samuel Odeleye, ist verletzt, Simon Adldinger und Edin Ganibegovic im Urlaub. Sicher eine Schwächung, aber Abteilungschef Manfred Endraß lässt dies nur bedingt gelten: „Mit unserem Kader müsste es gegen den Lokalrivalen Hollenbach für drei Punkte reichen.“ Nicht zuletzt, weil sich Franz Losert als fit zurückgemeldet hat. Dass die Stätzlinger in Günzburg am Schluss einen sicheren Sieg herschenkten, ist abgehakt, sagt Jenik. Vergleichsspiele aus früheren Jahren gibt es zwischen Stätzling und Hollenbach übrigens nicht.Man darf also gespannt sein, wie das erste Aufeinandertreffen der beiden Team endet. Vielleicht kann Hollenbach als Außenseiter den Bock umstoßen. (mit nzf)

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