Schießen-Oberbayernliga

15.01.2019

Kopf-an-Kopf-Duelle

Copy%20of%20Schie%c3%9fen_in_Diessen_1(1).tif
2 Bilder
Ein Kopf-an-Kopf-Duell lieferten sich Peitings Sabine Demmerl (links) und Gundelsdorfs Viktoria Ammler in Dießen am Ammersee. Erst im Stechen fiel die Entscheidung zugunsten der Peitingerin, wodurch die Tagbergschützen das Duell mit 2:3 verloren.

Zum Start ins neue Jahr sind die Luftgewehrschützen aus Gundelsdorf und Willprechtszell am Ammersee gefordert. Während der Meister der Vorsaison eine unglückliche Niederlage kassiert, jubelt der Aufsteiger

Der fünfte Wettkampftag in der Oberbayernliga West im Luftgewehrschießen in Dießen am Ammersee hatte es in sich. Willprechtszell und Gundelsdorf mussten beide dort antreten, aber nicht gegeneinander. Für die Almenrauschschützen hätte es gar nicht besser laufen können, während der Vorjahresmeister aus Gundelsdorf eine bittere Niederlage kassierte.

Am Sonntagvormittag war es für die Gundelsdorfer und Zeller aber erst mal wichtig, rechtzeitig in Dießen anzukommen. Als Erstes mussten die Gundelsdorfer ran, sie trafen auf das sieglose Schlusslicht Wilzhofen. Letztere sind in dieser Liga überfordert, und so setzte es gegen die Tagbergschützen eine deftige 0:5-Klatsche. Aus Gundelsdorfer Sicht sah es nach den Duellen wie folgt aus: Viktoria Ammler gegen Katharina Förstle 384:372, Marina Schmid gegen Raphael Schwarz 389:385, Michaela Meier gegen Dieter Protz 382:374, Andreas Sauer gegen Tabea Heinrich 379:374 sowie Tobias Vogt gegen Anton Bauer 369:350. Gleich mit einem Paukenschlag starteten die Zeller gegen Peiting. Gegen den Gundelsdorfer Tabellennachbarn zog der Aufsteiger sein Ding unbeirrt durch. Mit 4:1 gewann Willprechtszell überraschend deutlich. Sie profitierten dabei auch von einer schwachen Leistung des Gegners. Denn außer Sabine Demmel an Position eins mit 394 Ringen gingen alle Duelle an Almenrausch. Es gab folgende Ergebnisse: Anna Birkmeir gegen Sabine Demmel 381:394, Wolfgang Fritz gegen Elisabeth Kleber 381:373, Michael Braunmüller gegen Anna Stanka 373:371, Thomas Braunmüller gegen Theresa Weiß 375:374 und Helmut Braunmüller gegen Melanie Zwerschke 367:359.

Nach einer längeren Mittagspause füllten sich die Zuschauerränge bis auf den letzten Platz. Neben den Fans des Gastgebers Wilzhofen, die jeden Punkt ihrer Mannschaft frenetisch feierten, waren auch viele Anhänger aus Willprechtszell und Gundelsdorf gekommen. Mit unterschiedlichem Erfolg, denn die Tagbergschützen unterlagen im zweiten Wettkampf knapp gegen Peiting mit 2:3. Nicht aber weil die Gundelsdorfer so schlecht waren, sondern weil die Peitingerinnen leistungstechnisch im Vergleich zu ersten Wettkampf nahezu explodierten. Melanie Zwerschke an Position fünf, die schon nach dem ersten Wettkampf über enorme Schmerzen im Lendenbereich geklagt hatte, konnte nur einen Schuss abgeben, eine Zehn, dann war für sie der Wettkampf vorbei. Deprimiert verließ sie den Schießstand und schaute sich an, was ihr Kontrahent Alexander Kröpfl machen würde. Der zog sein Ding mit 373 Ringen durch und punktete für Tagberg. Elisabeth Kleber gegen Marina Schmid 382:377 und Anna Stanka gegen Michaela Meier 386:384 drehten das Duell. Gundelsdorfs Andreas Sauerholte mit 382 Ringen gegen Theresa Weiß ein klarer Sieg und so kam es auf das Duell an Position eins an. Alles blickte auf die Bestschützinnen Sabine Demmel gegen Viktoria Ammler. Der Zufall wollte es, dass beide 384 Ringe vorweisen konnten, es ging also ins Stechen. Und es wurde es Krimi. Erster Schuss, beide eine Neun, zweiter Schuss, wieder beide eine Neun, doch beim dritten Finalschuss traf Viktoria Ammler nur eine Acht, Sabine Demmel eine Zehn.

Nicht weniger dramatisch verlief der Wettkampf zwischen Wilzhofen und Willprechtszell. An Position eins musste Anna Birkmeir gegen Katharina Förstle eine denkbar knappe Niederlage hinnehmen (379:381). Doch auf Wolfgang Fritz konnten sich die Zeller verlassen, er gewann seinen Kampf gegen Raphael Schwarz mit 389:373. An Position drei holte Michael Braunmüller den wichtigen Sieg gegen Dieter Protz mit 381:376. Sein Bruder Thomas war an vier chancenlos gegen Tabea Heinrich (370:376). Routinier Helmut Braunmüller brachte aber den Sieg gegen Alois Ulbrich. (369:361) nach Hause.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren