Newsticker
Bald vier Impfstoffe in Europa? Am 11. März wird über Johnson-Impfstoff entschieden

Eisstockschießen

25.01.2019

Kühbach ist der Topfavorit

Peilen in Waldkraiburg die Deutsche Meisterschaft an: Die Kühbacher BundesligaChampions (von links) Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Regina Gilg, Marianne Weigl und Lisa Seitz.
Bild: Anton Stadlmair

TSV-Frauen vor Deutscher Meisterschaft in Waldkraiburg selbstsicher

Nach den bisherigen Ergebnissen und auch Expertenmeinungen, kann der Weg zum deutschen Meistertitel der Eisstockschützinnen am Freitag und Samstag eigentlich nur über die Frauen des TSV Kühbach führen. Zu dominant waren die Auftritte der Kühbacherinnen beim Europapokal und an den Bundesligaspieltagen.

„Wenn die Mädels ihr Offensivspiel durchziehen und damit die Gegnerinnen vom ersten Schuss an unter Druck setzen, dann sind sie kaum zu schlagen“, ist Jessica Gamböck, die eigentlich in der Zweiten Kühbacher Mannschaft schießt und beim Europacup in Kufstein einsprang, überzeugt. Für sie stellt der TSV Kühbach auch international momentan das Topteam im Damenbereich da. „Doch meistens kommt es anders, als man denkt“.

An das bekannte Sprichwort möchte Lisa Seitz erst gar nicht denken. „Der Druck ist schon enorm, da nach den gezeigten Leistungen jeder mit dem Optimalen rechnet“, so die Haslangkreiterin, die sich im Kühbacher Spiel als Allrounderin zu einer tragenden Säule entwickelt hat. „Aber es wäre schon eine herbe Enttäuschung, wenn wir nicht zumindest auf dem Stockerl stehen würden“, schickt die 27-Jährige selbstbewusst hinterher. Etwas gelassener gibt sich Routinier Veronika Filgertshofer. Für die frühere Welt-und Europameisterin sind die Deutschen Titelkämpfe aber etwas Besonderes. Seit dem Bundesligaaufstieg der Kühbacher Damen vor 16 Jahren, stand das Kühbacher Angriffs-Ass ohne Unterbrechung stets im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft – ein Alleinstellungsmerkmal im deutschen Eisstocksport. „Wenn jeder seine Hausaufgaben macht, dann müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn es in der Endabrechnung nicht reichen würde – allerdings ein Selbstläufer wird es sicher nicht werden“, warnt die Kühbacher Mannschaftsführerin vor allzu großer Euphorie. Komplettiert wird das TSV-Team von Franziska Schwertfirm, Regina Gilg und Marianne Weigl. Mit Schwertfirm und Gilg, die mit Filgertshofer und Seitz die Stammformation bilden werden, hat der TSV zwei weitere Asse im Ärmel, denen die Anspannung momentan kaum anzusehen ist. „Wenn wir unser gezeigtes Bundesligapensum abrufen können, müssen die Anderen erst besser sein“ erklärt Schwertfirm.

Obwohl keine der dreizehn Mannschaften unterschätzt werden darf, sind die Spiele gegen die restlichen vier bayerischen Vereine Peiting, Massing, Neunburg, Hartpenning sowie dem unberechenbaren Hessenvertreter Büblingshausen die entscheidenden Partien in der Qualifikationsrunde, die am Freitagabend um 18:30 Uhr angepfiffen wird. Vor allem um Platz eins dürfte es ein heißer Tanz werden, denn wer hier ganz vorne liegt, hat den Vorteil selbst bei einer Niederlage im Halbfinale mit einer zweiten Chance noch ins Endspiel einzuziehen. (aira)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren