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Eisstockschießen

11.01.2020

Kühbacher Frauen kämpfen um Bundesliga-Titel

Beim Europacup in Meran setzten sich (von links) Regina Gilg, Franziska Schwertfirm, Marianne Weigl, Lisa Seitz und Veronika Filgertshofer die europäische Krone aus. Am Wochenende will das Kühbacher Quartett seinen Bundesliga-Titel verteidigen. Auch die Zweite Mannschaft der TSV-Frauen ist in Peiting mit dabei.
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Beim Europacup in Meran setzten sich (von links) Regina Gilg, Franziska Schwertfirm, Marianne Weigl, Lisa Seitz und Veronika Filgertshofer die europäische Krone aus. Am Wochenende will das Kühbacher Quartett seinen Bundesliga-Titel verteidigen. Auch die Zweite Mannschaft der TSV-Frauen ist in Peiting mit dabei.
Bild: Stadlmair

Die TSV-Frauen kämpfen um die dritte Bundesligameisterschaft in Folge. Warum es diesmal speziell wird und wie die Zweite ihre Premiere im Oberhaus angeht.

Lange mussten die Kühbacher Stockschützen warten, am Wochenende geht es dann endlich los mit den Vorrunden auf Eis. Dabei sind insgesamt vier TSV-Mannschaften im Einsatz. Während die Frauenteams in der Bundesliga Süd am Wochenende gleich an zwei Tagen ran müssen, geht es für die Männer am Sonntag in der Bayernliga um Stöcke.

Als großer Favorit reißt Kühbach I an. Nicht nur, dass das Team um Mannschaftsführerin Veronika Filgertshofer in den vergangenen beiden Jahren Bundesligameister wurde, vor wenigen Wochen krönte sich das Kühbacher Quintett zudem zum europäischen Champion. Abteilungsleiter Anton Stadlmair, weiß um die Erwartungen: „Die sind natürlich riesig. Nicht nur von außen, vor allem in den Köpfen rattert es jetzt. Jede Spielerin macht sich jetzt noch mehr Druck. Dennoch bleibt Stadlmair gelassen: „Die Mädels kennen die Situation und sind erfahren genug, damit umzugehen.“ Dennoch müssen sich auch die Kühbacherinnen an den ungewohnten Modus gewöhnen. Da die Vorrunden aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen waren (wir berichteten), spielen nun an einem Wochenende die 24 Teams im Modus Jeder-gegen-Jeden. Anschließend gibt es sogenannte Bahnenspiele. Dort rutscht immer die Gewinnermannschaft eine Bahn nach oben auf, bis am Ende fünf Teams feststehen, die sich für die deutsche Meisterschaft, die am 24. und 25. Januar in Waldkirchen stattfinden wird, qualifizieren. Die Zielsetzung ist klar. Stadlmair: „Wir wollen immer gewinnen, aber die Qualifikation für die deutsche Meisterschaft ist Pflicht. Der Modus ist nicht ganz so attraktiv, könnte uns aber entgegenkommen, da wir eigentlich über einen Tag lang sehr konstant spielen können.“ Dennoch ist die Konkurrenz stark. Stadlmair: „Sie wird auch immer stärker. Es sind eigentlich die üblichen Verdächtigen.“ Besonders stark schätzt der Kühbacher Stockschützenchef den EC Gerabach ein, der mit der mehrfachen Weltmeisterin Verena Gotzler einen prominenten Neuzugang in ihren Reihen haben.

Soll Kühbach II zum Klassenerhalt führen: Jessica Gamböck.
Bild: Stadlmair

Kühbacher Männerteams wollen aufsteigen

Während die Erwartungen beim Team I traditionell hoch sind, wäre für das zweite Kühbacher Frauenteam alles andere als der Abstieg eine Überraschung. Denn nach drei Aufstiegen mischt Kühbach II erstmals in der Eliteklasse mit. Stadlmair: „Der Klassenerhalt wäre ein Wunder. Dennoch haben die Mädels gut trainiert und können an einem guten Tag die Klasse halten.“ Dafür muss das Team um Jessica Gamböck, die schon mehrfach mit dem Team I den deutschen Meistertitel holte, sechs Mannschaften hinter sich lassen.

Kühbacher Frauen kämpfen um Bundesliga-Titel

Den Aufstieg peilen dagegen beide Kühbacher Männerteams in der Bayernliga Süd in Buchloe an. Ab 10 Uhr geht es für 28 Mannschaften um die beste Ausgangsposition beim Kampf um die vier Aufstiegsplätze in die 2. Bundesliga. Die endgültige Entscheidung fällt erst in der Rückrunde am 1. und 2. Februar in Waldkraiburg. Spielleiter Herbert Gaßmair ist optimistisch: „Gerade Team I ist in sehr guter Form. Das zeigen sowohl die Turniere als auch die Trainingsleistungen“, so Gaßmair der im zweiten Team spielt. Ein bis zwei Mal gehen die Eisstockmannschaften des TSV Kühbach in diesen Wochen aufs Eis. Trainiert wird in Ingolstadt oder Haunstetten. Nicht mehr mit dabei ist Thomas Rapp-König. Rapp-König, der erst im Frühjahr aus Peiting kam, spielt mittlerweile für den EC Moitzerlitz Regen.

Gespannt darf man auch auf die beiden Teams des EC Haslangkreit sein, die als Aufsteiger neu in der Bayernliga sind.

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