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Stockschießen

10.04.2018

Kühbacher Männer verpatzen Bundesliga-Auftakt

Christian Breitschopf und die Kühbacher Stockschützen erwischten gegen den EC Hauzenberg einen ganz schlechten Tag.
Bild: Melanie Nießl

TSV-Quintett geht beim Bundesliga-Auftakt gegen Hauzenberg unter.

Es war alles angerichtet für einen erfolgreichen Bundesligaauftakt bei den Kühbacher Stockschützen. Beim ersten Auftritt seit dem Wiederaufstieg ließen sich die TSV-Verantwortlichen einiges einfallen. Im farblichen extra abgestimmten Nebel liefen die Teams zur Musik in die Kühbacher Stockschützenhalle ein. Mit rund 220 Zuschauern stimmte auch die Kulisse. Nur das Endergebnis von 0:10 (3:25, 6:11, 11:15, 8:20, 11:13) gegen den EC Hauzenberg passte da nicht ins Bild. Herbert Gaßmair, Christian Breitschopf, Rudi Baumgartner, Herbert Schrittenlocher und Willi Westermeir mussten sich dem übermächtigen Gegner geschlagen geben.

Abteilungsleiter Anton Stadlmair fasst es so zusammen: „Ich habe heute ein lachendes und ein weinendes Auge. Die Stimmung war super und es war eine tolle Atmosphäre. Leider war unsere Leistung dem Anlass nicht entsprechend. Keines der fünf Spiele konnte das Kühbacher Quintett für sich entscheiden. Der Gegner aus Niederbayern agierte stets einen Tick abgeklärter und Kühbach machte die entscheidenden Fehler. Zwei Spiele hätte der TSV für sich entscheiden müssen, doch im letzten Schub fehlte die Präzision und der Durchgang ging an den Rivalen. „Beim neuen Modus kommt es auf jeden Stock an. Der Druck ist deutlich größer und am Ende entscheidet das Nervenkostüme. Wir hatten heute unsere Nerven nicht Griff, der Gegner dagegen schon“, erklärt Stadlmair.

Einzig Herbert Schrittenlocher war beim Gastgeber in Normalform. TSV-Trainer Karl Baumgartner war dementsprechend bedient. Der erfahrene Coach versuchte durch einen Wechsel nach dem zweiten Spiel – Westermeier kam für Gaßmair – eine Wendung zu geben, doch es half an diesem Tag alles nichts. Viel Zeit sich über den verpatzten Auftakt zu ärgern haben die Kühbacher Stocksportler aber nicht.

Bereits am Samstag steht das nächste Duell beim SV Mühlhausen (Kreis Kelheim). „Das ist dann schon vorentscheidend. Wir sollten möglichst nicht verlieren, sonst wird es für uns schon ganz eng“, weiß Stadlmair, denn Mühlhausen schätzt er als Konkurrent um Platz drei ein, der noch zum Klassenerhalt reicht. Mühlhausen schlug sich beim 4:6 beim Meister Passau-Neustift dabei gar nicht so schlecht. Stadlmair ist sich aber sicher, dass seine Kühbacher am Samstag anders auftreten werden. „Wir waren einfach zu nervös und hatten kein Feuer, das hat man schon an der Körpersprache gesehen. Wir werden aber die richtigen Schlüsse ziehen und dann wieder ganz anders auftreten.“ Dazu stehen den Kühbachern auch Videomaterial zur Verfügung.

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