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Eisstockschießen

15.01.2019

Kühbacherinnen haben gut lachen

Groß war der Jubel bei den Kühbacher Eisstockschützinnen nach dem Finale in Waldkraiburg. (Von links) Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Regina Gilg, Marianne Weigl und Lisa Seitz freuen sich über die Bundesligameisterschaft und sind bei der deutschen Meisterschaft dabei.
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Groß war der Jubel bei den Kühbacher Eisstockschützinnen nach dem Finale in Waldkraiburg. (Von links) Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Regina Gilg, Marianne Weigl und Lisa Seitz freuen sich über die Bundesligameisterschaft und sind bei der deutschen Meisterschaft dabei.

TSV-Quintett verteidigt beim Finale der Bundesliga Süd in Waldkraiburg seinen Titel und fährt zur deutschen Meisterschaft. Im Finale sind aller guten Dinge drei

Vor knapp zwei Monaten rissen Kühbachs Eisstockschützinnen beim Europacup in Kufstein selbst die kritischsten Eisstock-Experten mit einer beeindruckenden Demonstration ihres Sports von den Sitzen. Dass dies keine Eintagsfliege war, unterstrichen sie am Wochenende. Mit einer starken Vorstellung holten sie sich den Meistertitel in der Bundesliga Süd und wurden nach dem letzten Schuss von den rund 200 Finalzuschauern mit stehenden Ovationen gefeiert.

Mit dem beruhigenden Vorrundenpolster von vier Punkten Vorsprung reiste das TSV-Quintett um Veronika Filgertshofer, Franziska Schwertfirm, Lisa Seitz, Regina Gilg und Marianne Weigl zur zweitägigen Rück- und Finalrunde nach Waldkraiburg. In der WM-Arena war schon in den ersten Aktionen erkennbar, dass die Kühbacherinnen keineswegs gewillt waren, ihren Vorsprung nur zu verteidigen. Die Parole lautete vielmehr möglichst schnell in die Erfolgsspur zu finden, um den Vorsprung weiter auszubauen. Dieses Vorhaben sollte gleich in den Auftaktpartien in die Tat umgesetzt werden. Während das Konzept gegen Massing (18:6) und Mehring (25:3) aufging, hing die dritte Auseinandersetzung mit Lampoding an einem seidenen Faden. Nach einem 0:13-Rückstand, hieß es gegen den bis dahin Drittplatzierten am Ende noch 17:13. Vielleicht lag es an dieser erfolgreichen Aufholjagd, dass sich die Kühbacherinnen anschließend in einen Rausch spielten und Oberbergkirchen (23:3), Taufkirchen (27:3), Selb (22:6) sowie Engelsberg (25:7) deklassierten. Erst in der achten Partie zeigten sie erstmals Nerven. Kühbach vernachlässigte sein Angriffsspiel und die defensivstarken Peitinger entführten mit 18:10 beide Zähler. Die Schlussspiele gegen Fischbachau (14:8) und Schachten-Auerbach (17:11) gingen jedoch wieder an den TSV.

Am zweiten Wettbewerbstag standen zunächst die restlichen Spiele des Vortags auf dem Programm, ehe dann Bahnenspiele und Finalrunde die Titelendscheidung brachten. Auch im Restprogramm der Qualifikation ließen sich die Kühbacherinnen nicht mehr düpieren und behaupteten mit zwölf Punkten Vorsprung und nur zwei Niederlagen den ersten Platz. Im ersten der vier Bahnenspiele, die im „Play-up-and-down-Modus“ abgewickelt wurden, traf Kühbach wieder auf den Zweiten Peiting und erneut zog Kühbach in einer hochklassigen Partie mit dem letzten Schuss den Kürzeren. Die Niederlage hinterließ aber keine Spuren, denn im zweiten Anlauf glückte dann mit einem 30:0 Kantersieg gegen Neunburg vorm Wald der frühzeitige Einzug ins Halbfinale. In der Runde der letzten Vier kam es erneut zum Aufeinandertreffen mit Neunburg. Auch hier spielten die Kühbacherinnen in einer anderen Liga und hielten die Oberpfälzerinnen mit 14:3 in Schach. Nachdem Peiting im zweiten Halbfinale wiederum im letzten Schuss gegen Massing die Oberhand behielt, lautete das Finale Kühbach gegen Peiting.

Nachdem sich die Kühbacherinnen die vorangegangenen Niederlagen gegen die Oberbayern mehr oder weniger selbst zuzuschreiben hatten, drückten sie nun mit ihrem Offensivspiel dem Endspiel ihren Stempel auf. Dem hatten die Peitingerinnen wenig entgegenzusetzen, sodass der Kühbacher 23:5-Sieg deutlich ausfiel.

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