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Stockschießen

30.06.2015

Kühbachs Pechsträhne reißt nicht ab

Für den TSV Kühbach läuft es zurzeit nicht rund.
Bild: Peter Appel, Symbol

Die dritte Mannschaft aus Kühbach steigt nun auch ab. Zuvor hatte es bereits andere Teams erwischt.

Nach der Bayernligameisterschaftsrunde waren die Mitglieder der dritten Mannschaft des TSV Kühbach enttäuscht. „Momentan scheint sich alles gegen uns verschworen zu haben“, hieß es. Überraschend musste das Team den Abstieg in Kauf nehmen. Damit setzte sich die „schwarze Kühbacher Meisterschaftsserie“ fort, weil heuer schon die Erste und Zweite in den sauren Apfel beißen mussten. Kühbachs Stockschützenchef Toni Stadlmair sagte: „Es ist in der Tat unerklärlich, warum die Teams gerade jetzt der exzellenten Form der vorangegangenen Pokalwettbewerbe hinterherlaufen. Drei Meisterschaftsauftritte und dreimal den Klassenerhalt nicht geschafft – eine peinliche Sache.“

Als die dritte Mannschaft zum Auftakt im oberbayerischen Töging gegen Lokalrivalen EC Haslangkreit nach einem 0:13-Rückstand einen mühsamen 15:13-Sieg errang, schien die Welt aus Kühbacher Sicht noch in Ordnung. Doch in der Folgepartie gegen den fehlschussfreien SC Oberroth zog die Mannschaft mit Herbert Gaßmair, Willi Westermair, Thomas Götz, Franz Krepold und Anton Stadlmair klar den Kürzeren. Ähnlich verliefen die nächsten vier Spiele. Den Gegnern gelang einfach alles und der TSV vermasselte meist durch eine leichtfertig vergebene Kehre den möglichen Sieg.

Kontinuität kam erst durch eine Mannschaftsumstellung auf. Nun lief es merklich besser und durch doppelte Punktgewinne gegen Unterneukirchen, Haching und Antdorf verließ das Team sogar kurzzeitig die Abstiegszone. So hielt sich Kühbach bis zur vorletzten Partie die Chance auf den Klassenerhalt offen. Ein 8:16 gegen Penzing scheuchte aber unverhofft das Abstiegsgespenst wieder auf und der ESV Hittenkirchen besiegelte schließlich mit einem 13:11 das endgültige Aus der Kühbacher. (aira)

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