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Schießen-Oberbayernliga

07.11.2017

Lokalrivalen schießen nicht auf Augenhöhe

Beim ersten Schießen standen sich die Lokalrivalen aus Gundelsdorf und Rehling in Bayerdilling gegenüber. Die Tagbergschützen hatten alles im Griff und gewannen klar mit 4:1. Nur Alpenrose-Schützin Carolin Limmer (rechts) gewann an Position vier gegen Andreas Sauer (links daneben).
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Beim ersten Schießen standen sich die Lokalrivalen aus Gundelsdorf und Rehling in Bayerdilling gegenüber. Die Tagbergschützen hatten alles im Griff und gewannen klar mit 4:1. Nur Alpenrose-Schützin Carolin Limmer (rechts) gewann an Position vier gegen Andreas Sauer (links daneben).
Bild: Josef Mörtl

Beim Heimkampf zeigen die Gundelsdorfer Tagbergschützen dem Aufsteiger Alpenrose Rehling die Grenzen auf.

Die Gundelsdorfer Tagbergschützen sind in der Oberbayernliga West der Luftgewehrschützen weiterhin das Maß aller Dinge. Das wurde mehr als deutlich beim Heimkampf in Bayerdilling. Dabei trafen die Gundelsdorfer auf den bisherigen Tabellenzweiten Alberzell und zum ersten Mal im Landkreis-Derby auf die Alpenrose-Schützen aus Rehling.

Diese Partie wurde mit Spannung erwartet, und viele Zuschauer aus beiden Lagern drängten sich hinter die Schützenstände. Und wie es zu erwarten war, die Gundelsdorfer ließen den Rehlingern nicht den Hauch einer Chance. Einzig die junge Carolin Limmer an Position vier gewann gegen den Gundelsdorfer Andreas Sauer klar mit 387:382. Mächtig stolz war da die Oma Sieglinde Limmer, die sich keinen Wettkampf ihrer Enkelin entgehen lässt. Aber ansonsten war es eine klare Angelegenheit für die Gundelsdorfer. An eins wieder das Zugpferd Jessica Preckel, die mit ihren 393 Ringen Pia Schapfl (382) klar in die Schranken verwies. Enger wurde es da an zwei, wo die Gundelsdorferin Viktoria Ammler mit ihren 385 Ringen Johannes Schapfl (382) knapp bezwingen konnte. Und Glück hatten die Gundelsdorfer auch. An drei gewann Michaela Meier ihren Wettkampf gegen Angela Schlögl ganz knapp mit 378:377. An fünf war die Gundelsdorferin Marina Schmid wieder ganz stark, sie erzielte 380 Ringe gegen die Nachwuchsschützin Melanie Schapfl (363 Ringe), die für ihren Vater Martin, den Sportlichen Leiter der Alpenrose-Schützen, nachgerückt war.

Im vorletzten Wettkampf musste dann Rehling gegen die fünf treffsicheren Frauen aus Olching ran. Auch hier gab es für den Aufsteiger nichts zu holen. An eins stand Pia Schapfl (377) auf verlorenem Posten gegen Eva-Maria Schindler (390). Enger war es an zwei, wo Johannes Schapfl mit seinen 380 Ringen knapp den Kürzeren zog gegen Lisa Kunz (382). An drei siegte für Olching Evelyn Baab (381) gegen Angela Schlögl (375). Den einzigen Rehlinger Sieg holte an vier erneut Carolin Limmer, die gegen Marianne Schmid-Maier mit 387:375 überlegen gewann. Im zweiten Rehlinger Kampf sprang dann an fünf Martin Schapfl wieder ein. Und seine 361 Ringe hätten beinahe gereicht für Gabriele Wörmann, die 365 Ringe traf.

Im abschließenden Wettkampf dieses Schießtages kam es zum Gipfeltreffen zwischen Tabellenführer Gundelsdorf und Verfolger Alberzell. An Position eins trafen die Topschützinnen Jessica Preckel und Lisa Marie Höpp aufeinander. Ein Raunen schon nach dem vierten Schuss, als Jessica Preckel eine Acht platziert hatte. Fortan lag Höpp vorne. Doch je länger das Rennen dauerte, desto näher kam Preckel heran. Und in der letzten Serie schoss die junge Alberzellerin ebenso dreimal die Acht. Preckel ließ nichts mehr anbrennen und gewann letztendlich deutlich mit 391:387. Welches Talent die Gundelsdorferin Viktoria Ammler hat, bewies die 15-Jährige an Position zwei. Mit ihren 394 Ringen ließ sie Lisa-Maria Dress nicht den Hauch einer Chance, die es auf 376 Ringe brachte. Der einzige Punktverlust für die Gundelsdorfer dann an Position drei, wo Michaela Meier unglücklich gegen Jennifer Pschida mit einem Ring Unterschied verlor, 384:385.

Den Sack machte dann Andreas Sauer zu, der gegen Markus Höpp antrat. Seinen starken 379 Ringen hatte der Alberzeller nur 370 Ringen entgegenzusetzen. Und da die Alberzeller an fünf mit Johannes Stichlmair einen Ersatzschützen dabeihatten, war für den eingewechselten Alexander Kröpfl die Sache klar. Er schoss locker seine 370 Ringe runter, Stichlmair traf nur 346 Ringe.

Mit 12:0 Punkten und starken 25:5 Einzelsiegen sind die Gundelsdorfer damit eine Klasse für sich und führen die Tabelle der Oberbayernliga-West souverän an. Der Vorsprung auf den Zweiten aus Prem beträgt mittlerweile vier Mannschaft- und neun Einzelpunkte. Rehling steht mit 4:8 am Tabellenende – allerdings punktgleich mit Platz fünf. Nur aufgrund der schlechteren Einzelpunkte steht der Aufsteiger am Tabellenende.

Bereits am 19. November müssen die Gundelsdorfer in Peiting gegen Pobenhausen und Olching ran, die Rehlinger haben dann zwei Wochen später ihren Heimwettkampf in Todtenweis.

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