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07.07.2010

Mehr Arbeit als gedacht

Die Neuen in Pipinsried: (hinten von links) Trainer Marco Küntzel, Dominik Sandner, Christian Adrianowytsch, Daniel Kattner, Henry Pfaffenbüchler, (vorne von links) Michael Funk, Johannes Steiner, Markus Hanusch und Antonia Longo. Foto: Eberle
Bild: Eberle

Altomünster-Pipinsried Damit hat Marco Küntzel ganz und gar nicht gerechnet. Der neue Spielertrainer des FC Pipinsried zeigt sich ein wenig geschockt, wie viel Arbeit auf ihn in den kommenden Wochen bis zum Saisonstart zukommt. Schließlich hat er damit gerechnet, dass er es mit einer gestandenen Landesliga-Mannschaft zu tun bekomme.

Nach der 2:3-Niederlage im ersten Testspiel gegen die SpVgg Feldmoching kehrt Ernüchterung beim Ex-Profi ein. "Das hatte ich natürlich anders erwartet. Der Gegner spielt schließlich eine Klasse tiefer", sagt Küntzel. Ihm muss klar gewesen sein, dass es nicht leicht sein würde, in Pipinsried schnell Fuß zu fassen. Der aufgeblähte Kader, die begrenzten Trainingszeiten - öfter als zweimal trainiert man in Pipinsried selten - und der fehlende Co-Trainer erschweren Küntzels Aufgabe. Aber, dass seine Spieler gegen Feldmoching so viele Mängel zeigten, das verwunderte ihn dann doch. Vor allem, weil sie in den vorangegangenen Übungseinheiten einen besseren Status vermittelt hatten. "Wir hatten gerade in der Abwehr, in der Viererkette riesige Probleme", so Küntzel. Bei seiner Kritik verschont er auch nicht die jungen Spieler. Er könne sich nicht vorstellen, dass sei taktisch so schlecht ausgebildet seien.

Einer, der der Defensive Stabilität verleihen könnte, wäre Neuzugang Dominik Sandner. Aber der defensive Mittelfeldspieler fällt nun erstmal aus. Bei ihm wurde eine Knochenabsplitterung am Sprunggelenk festgestellt. Folge: drei Wochen Sportverbot. Der Ex-Affinger verpasst somit die Vorbereitung und die ersten Spiele.

Die bekannten Probleme

Mehr Arbeit als gedacht

Spielertrainer Küntzel schlägt sich somit mit den üblichen, bekannten Problemen des FC Pipinsried herum. Auch Vorgänger Denis Dinulovic verzweifelte des öfteren an der lockeren Art seiner Spieler bei der Verteidigung des eigenen Tores. Hier wird Küntzel ansetzen müssen, denn im Angriff muss man sich eigentlich keine großen Sorgen machen.

Gegen Feldmoching traf Dominik Schön zweimal. Beim jungen Angreifer darf man hoffen, dass er sein Tief in der Rückrunde der vergangenen Saison überwunden hat. Und mit Küntzel selbst, Michael Holzhammer und Michael Funk ist der FC vorne nominell nicht schlecht besetzt.

Ob diese Offensive heute zuhause gegen die U 19 des TSV 1860 München überhaupt zum Zuge kommt, bleibt abzuwarten (Anpfiff 18.30 Uhr). Die kleinen "Löwen" spielen in der Bundesliga, sind technisch hervorragend ausgebildet und werden die Pipinsrieder Abwehr vor manch knifflige Aufgabe stellen. Küntzel weiß, was passiert, wenn seine Spieler nicht die nötige Einstellung mitbringen gegen die Jugendspieler: "Dann kann es schnell passieren, dass wir zweistellig verlieren."

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