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11.08.2016

Mering zeigt, wie effektiv man spielen kann

Der Treffer von Simon Knauer (links) war zu wenig für Aindling. Rechts Manuel Hiemer.
Bild: Peter Kleist

Der TSV Aindling beginnt zwar stark, muss sich am Ende aber klar geschlagen geben´.

Für den TSV Aindling war die erste Runde im Totopokal auf Verbandsebene auch gleich die letzte. Am gestrigen Mittwochabend kassierte das Team von Trainer Roland Bahl beim Ligakonkurrenten SV Mering eine letztlich doch empfindliche 1:4-Niederlage.

Dabei hatte es für den Gast vor mageren 150 Zuschauern eigentlich gut begonnen. Aindling war spielbestimmend, hatte die ersten Möglichkeiten und setzte einen verunsichert wirkenden SV Mering zunächst unter Druck. So wurde Manuel Tutschka im letzten Moment geblockt (8.) und Daniel Deppner verzog nach einem Fehler von Wiedemann nur knapp. Wie aus heiterem Himmel dann das 1:0 für den MSV. Nach dem ersten durchdachten Angriff der Hausherren leistete sich Michael Hildmann einen kapitalen Bock und Alex Reich schob den Ball nach Pass von Dominik Schön ins leere Tor. Aindling ließ sich nicht beirren, doch es haperte einfach im Abschluss. So hatte der Ex-Meringer Simon Knauer nach 29 Minuten eine riesen Chance, als er allein auf den MSV-Kasten zulief – und an Torhüter Hollenzer scheiterte. Ein Querpass auf Rene Heugel wäre die bessere Option gewesen.

Wie man Tore macht, zeigte Mering nach 36 Minuten, als Schön einen Traumpass von Gocevic zum 2:0 vollendete. Nach der Pause keimte im Aindlinger Lager dann noch einmal etwas Hoffnung auf, als Knauer nach einer gefühlvollen Flanke von Daniel Deppner auf 1:2 verkürzte. Doch allen Bemühungen zum Trotz blieb es bei diesem einen Treffer der Gäste, denen auch drei Spielerwechsel nichts mehr halfen. Die Meringer waren an diesem kühlen Augustabend in Sachen Effektivität deutlich besser. In der 82. Minute zeigten die Hausherren einen herrlichen Seitenwechsel von Schön auf Maximilian Obermeyer und dessen Schuss drückte der heraneilende Manuel Müller zum 3:1 über die Linie. Vier Minuten später eine ähnliche Situation: Diesmal war es Stefan Wiedemann der Obermeyer schickte und dessen Querpass vollendete Schön mit dem Treffer zum 4:1. „Wir haben unsere Möglichkeiten nicht konsequent ausgespielt“, so Roland Bahl.

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SV Mering Hollenzer, Krebold, Stoiber, Gocevic, Drevs, Wiedemann, Rodenwald (81. Pfeiffer), Schön, Hiemer (77. Lombaya), Reich (60. Obermeyer), Müller

TSV Aindling Peischl, Huber, Englisch, Rutha, Hildmann (68. Mayr), Wiedholz, Putz, Tutschka (68. Jacobi), Deppner, Knauer, Heugel (78. Raber)

Tore 1:0 Reich (18.), 2:0 Schön (37.), 2:1 Knauer (58.), 3:1 Müller (82.), 4:1 Schön (86.) – Schiedsrichter Florian Wernz (Langerringen) – Zuschauer 150.

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