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Fußball-Nachlese

31.07.2018

Mit Remis zum Auftakt können beide Rivalen leben

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2 Bilder
Zwei Teams Kopf an Kopf beim Bezirksliga-Auftakt: Links Johannes Grimm (VfL Ecknach) im Laufduell gegen Aindlings Simon Knauer. Foto: Sarina Schäffer

Ecknach und Aindling schöpfen Zuversicht aus Eröffnungsspiel. Gäste spielen schon morgen wieder

Nach einem Unentschieden ist im Fußball stets allein schon vom Ergebnis her für Diskussionsstoff gesorgt. Soll man sich freuen über den gewonnenen Punkt oder eher den zwei verlorenen Zählern nachtrauern? Am Freitagabend war es lange Zeit noch so angenehm warm, dass diese Debatten im Freien stattfinden konnten. Josef Kigle dachte als Vorstand Spielbetrieb des TSVAindling nach dem 1:1 in Ecknach nicht dran, seine Mannschaft zu rüffeln, ganz im Gegenteil: „Wir sind zufrieden.“

Dann erläuterte er diese Aussage: „Man muss die Temperaturen sehen und wir haben 40 Minuten in Unterzahl gespielt. Wir haben Glück gehabt bei drei Aluminiumtreffern.“ Dann sprach der Funktionär ein Thema an, das Mut machen sollte für die weiteren Aufgaben in der Bezirksliga: „Man hat gesehen, dass eine Struktur drin ist.“ Simon Knauer sei viel unterwegs gewesen, auch Patrick Modes. Insgesamt sprach Kigle von „vielen positiven Dingen“ und meinte in Richtung Lukas Wiedholz, der mit Gelb-Rot ausgeschlossen worden war: „Der Lukas hat bis zum Platzverweis ein gutes Spiel gemacht.“

Ehe nun am kommenden Sonntag das erste Heimspiel gegen den TSV Meitingen ansteht, wartet die nächste Aufgabe am Mittwoch im Kreispokal beim SV Echsheim-Reicherstein. Dort ist davon auszugehen, dass eine Reihe von Fußballern zum Einsatz kommt, die am Freitag in Ecknach wenig oder gar nicht zum Zug kam. Anton Schöttl sei ein bisschen angeschlagen gewesen, meinte Trainer Thomas Wiesmüller und nannte damit einen Grund, ihn zur Pause rauszunehmen. Das hatte einen größeren Umbau im Team zur Folge. So eine Rochade wird wohl nicht jeder Konkurrent durchziehen können. Noch ein Hinweis war Wiesmüller wichtig: Man habe gesehen, dass seine Leute in der Vorbereitung an der Kondition so gearbeitet hatten, wie er sich das wünschte, um auf Dauer bestehen zu können. „Die Unterzahl hat man gar nicht gemerkt“, konnte er daher zufrieden festhalten. Ein Satz von Wiesmüller wird den Hausherren besonders gut gefallen haben: „Ecknach gehört für mich zu den Topteams.“ Die Mannschaft des VfL braucht sich jedenfalls nicht zu verstecken; dieses Fazit konnte man nach den gut 90 Minuten durchaus ziehen. „Man ist ein bisschen hin- und hergerissen“, meinte Spielertrainer Daniel Framberger, als er erstmals ein Spiel seiner neuen Truppe kommentieren sollte. Die Aindlinger waren als Landesliga-Absteiger zuvor bei der Präsentation der Bezirksligateams allgemein als der Topfavorit bezeichnet worden, was den TSV-Verantwortlichen weniger gefällt, weil diese Einstufung zu einer Bürde für die Kicker werden könnte. Wer dem Landesliga-Absteiger wie Ecknach einen offenen Schlagabtausch liefern kann, der darf selbstbewusst in den Monat August gehen. Framberger nach seinem Punktspieldebüt: „Wir sind schon mittendrin in der Saison.“ Mit deren Start auch die Ecknacher gut leben können. (jeb)

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