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Volleyball-Bezirksklasse

31.10.2019

Mit Sorgen: Inchenhofen startet in die neue Saison

Die Volleyballer des TSV Inchenhofen um Thomas Wolf (links) starten am Samstag in die neue Saison. Nicht mehr mit dabei ist Sebastian Sieber (rechts), der eine Pause einlegt.
Bild: Melanie Nießl

Warum die Vorzeichen für die Leahader Männer nicht die besten sind, Spielertrainer Siegfried Goßler aber dennoch optimistisch an die Aufgabe herangeht.

Während alle anderen Team in der Bezirksklasse Oberbayern 1 bereits mindestens einen Spieltag absolviert haben, sind die Volleyballmänner des TSV Inchenhofen noch ohne Punktspiel in dieser Saison. Am Samstag muss das Team um Spielertrainer Siegfried Goßler in Ingolstadt ran.

Der Coach hat sich zwei Siege zum Ziel gesetzt, obwohl er selbst nicht mit von der Partie sein wird: „Ich habe gerade beruflich sehr viel zu tun und kann deshalb nicht dabei sein“, so Goßler, der aber hinzufügt: „Ich werde, was das Coachen angeht, gut vertreten, da mache ich mir keine Sorgen.“ Auf dem Feld wird der Projektmanager seinem Team aber fehlen, denn auf der Position des Stellers wird es am Samstag eng. Überhaupt könnte die personelle Lage bei den Inchenhofern, die einen Kader von elf Spielern haben, besser sein: „Wir konnten im September fast nicht trainieren. Wir waren einfach zu wenig Spieler. Urlaub, Beruf, Krankheit – diesmal kam es wirklich hart“, so der 40-Jährige, der deshalb den späten Saisoneinstieg sogar positiv sieht: „Es war tatsächlich ein Vorteil für uns, weil wir so mehr Zeit hatten, uns vorzubereiten. Im Oktober war die Trainingsbeteiligung wieder besser, weshalb wir einigermaßen gut vorbereitet starten können.“

Dennoch geht Goßler nicht mit allzu hohen Erwartungen in die Saison: „Die Vorbereitung war wirklich schlecht. Wenn man nur so wenige Leute hat, kann man als Trainer seinen Plan nicht durchziehen. Das macht es natürlich schwierig. Die vorderen Plätze kommen für uns wohl nicht infrage.“ Das Ziel „Aufstieg“ nimmt Goßler nicht in den Mund, aber er geht dennoch positiv in die neue Spielzeit: „Mit den meisten Mannschaften können wir mithalten. Neuburg und Schrobenhausen sind die Favoriten, die sind einfach zu variabel. Aber auch der TV Ingolstadt marschiert. Ansonsten sind aber alle Teams für uns schlagbar.“

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TSV Inchenhofen: Zwei Neuzugänge sollen helfen

Dann muss der TSV aber seine Nervenschwäche aus der vergangenen Spielzeit ablegen. Es war die erste Saison für Goßler, der im vergangenen Somm er von Norbert Schaffer übernommen hatte: „Prinzipiell war das schon in Ordnung. Man muss sich ja erst finden, aber immer wenn es eng wurde, haben wir nicht unsere Leistung gebracht. Wir sind unter Druck geraten und haben Fehler gemacht uns so einige Punkte verschenkt.“ Die Saison beendeten die Leahader im Mittelfeld, jetzt soll es etwas weiter nach oben gehen. Mit dabei helfen sollen Neuzugang Andreas Regele (TSV Aichach) und Stephan Märdauer (reaktiviert). Routinier Märdauer soll den jungen Robert Kulzinger auf der Liberoposition entlasten. Goßler: „Robert macht das super, aber es gibt Situationen, da ist es gut, wenn man mal eine kurze Verschnaufpause bekommt.“ Vorerst nicht mithelfen kann Sebastian Sieber, der aufgrund seines Studiums pausiert.

Neben dem späten Saisonstart hält der Spielplan noch eine weitere Besonderheit für die Leahader bereit. Ab Ende November stehen alle drei Heimspieltage direkt hintereinander auf dem Programm. Erst einmal geht es am Samstag aber nach zum MTV Ingolstadt III. Goßler rechnet sich etwas aus.

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