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Schießen

07.05.2019

Nachwuchssorgen bei Schützen im Gau Aichach

Die zahlreichen Geehrten freuten sich auf dem Gauehrenabend über ihre Auszeichnungen.
Bild: Erich Echter

Gauschützenmeister Gerhard Lunglmeir appelliert beim Gauehrenabend an Vereine und Jugendleiter

Die Bestschützen des Schützengaus Aichach wurden beim Gauehrenabend in Todtenweis ausgezeichnet.

Bei der Gaumeisterschaft beteiligten sich 388 Schützen und bei den Rundwettkämpfen 149 Mannschaften. Gauschützenmeister Gerhard Lunglmeir ließ in seinem Statement wissen, dass es keine leichte Aufgabe sei, Rundenwettkämpfe und Meisterschaften im großen Stil durchzuführen. „Aber mit unseren erfahrenen Referenten und aufgrund der sehr guten Zusammenarbeit mit den Schützenvereinen konnte das vergangene Sportjahr wieder ohne große Probleme abgeschlossen werden.“ Besorgt zeigte sich der Gauschützenmeister, dass es immer schwieriger werde, Schüler und Jugendliche für den Sport zu begeistern. Zur Situation im Schützengau sagte Lunglmeir, dass es Vereine im Gau gebe, die eine sehr gute Jugendarbeit leisten. Wiederum gebe es Vereine, die Jugendliche haben, aber sich die Jugendleiter mehr als Aufsichtspersonen sehen, statt den Lern- und Trainingsprozess voranzutreiben. Bei einigen wenigen Vereinen gebe es „null Nachwuchs“. Die kommenden Rundenwettkämpfe der Jugend werden versuchsweise auf den Freitag, gemeinsam mit den Auflageschützen, verlegt, um den Wettkampfplan zu entzerren.

Bevor man zur Preisverteilung schritt, dankte Gausportleiter Erich Eibl allen Referenten und Funktionären im Gau, die mit ihren Beiträgen mithalfen, alle Ehrenden und Preisträger zu ermitteln. Lob gab es auch für die Feuerschützen Kühbach, Grüne Eiche Schönbach, Almenrausch Edenried und Gemütlichkeit Todtenweis, die für die Wettkämpfe ihre Schießstände zur Verfügung stellten. (ech)

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