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Fußball-Bezirksliga

12.11.2018

Nur bei Hollenbach läuft’s richtig rund

Gemeinsam geht’s: Martin Knauer (links) und Alexander Kaltenstadler vom TSV Hollenbach grätschen Rains Kapitän Michael Haid (rot) aus.
Bild: Sarina Schäffer

TSV gewinnt mit 4:0. Adelzhausen kommt nach 2:0-Führung nur zu einem 2:2. Aindling erzielt zwei schöne Treffer, erringt aber nur einen Punkt.

An diesem Wochenende lief es bei den Bezirksligisten im Wittelsbacher Land nur in Hollenbach so richtig rund. Der TSV gewann gegen Rain II mit 4:0.

TSV Hollenbach – TSV Rain II 4:0

Wenn‘s läuft, dann läuft’s. So erlebt es derzeit der TSV Hollenbach, der nach einer bärenstarken Vorstellung den TSV Rain II mit einer 4:0-Packung nach Hause schickte. Auch ohne ihren an einer Grippe erkrankten Spielertrainer Christian Adrianowytsch, für ihn verteidigte Alexander Kaltenstadler, bestachen die Gastgeber aus einer tadellos funktionierenden Abwehr heraus, überraschten die Gäste nach Ballgewinnen immer wieder mit schnellen Gegenangriffen und erzielten herrliche Tore. Hollenbachs Alexander Greifenegge steckte den Ball gefühlvoll für Frederik Meissner durch, doch der scheiterte aus spitzem Winkel an Rains Torhüter Luca Peuser. Dann musste Hollenbachs Dauerbrenner Dominik Stark wegen einer Knieverletzung runter. Für ihn reihte sich Georg Witzenberger ohne Fehl und Tadel in die Abwehrkette ein. Als Jonas Ruisinger nach 35 Minuten unter gütiger Mithilfe seines unaufmerksamen Gegenspielers nach einem Pass von Alexander Mayr auf Peuser zusteuerte und den eiskalt düpierte, stand’s 1:0. Nur 60 Sekunden später hätte Meissner auf der Gegenseite beim Klärungsversuch beinahe ein Eigentor fabriziert. Angelo Jakob führte einen Freistoß schnell aus, Alexander Mayr nutzte den Tiefschlaf der Gäste und platzierte den Ball herrlich im oberen rechten Eck. In der 67. Minute fasste Abwehrspieler Alexander Kaltenstadler nach einem zu kurz abgewehrten Eckball den Ball direkt aus der Drehung ab und der schlug unhaltbar im Giebel ein. Anzano spielte Fischer an und der setzte die Kugel in die Maschen (87.). (mika)

TSV Hollenbach Tinni, Kaltenstadler, Stark (20. Witzenberger), Mayr, Knauer, Jakob, Meyer, Greifenegger, Reggel, Jonas Ruisinger (68. Samuel Fischer), Meissner (70. Anzano).

Tore 1:0 Jonas Ruisinger (35.), 2:0 Mayr (49.), 3:0 Kaltenstadler (67.), 4:0 Samuel Fischer (87.) Zuschauer 210.

TSV Aindling – SV Holzkirchen 2:2

Nach drei Niederlagen in Folge gelang dem TSV Aindling gegen Holzkirchen zumindest ein 2:2. „Es war wieder ein Schritt nach vorne“, kommentierte Trainer Herbert Wiest das letzte Heimspiel 2018: „Ich denke, wir müssen den Weg kleiner Schritte gehen.“ Er sah deutliche Fortschritte in seinem Team und bescheinigte den Gästen eine Leistung, die man aufgrund der jüngsten Resultate nicht unbedingt hätte erwarten können. Die beiden TSV-Treffer seien sehr schön herausgespielt worden, so Wiest. Beim 1:2 nutzte Simon Knauer eine Flanke von Lukas Ettner mit dem Kopf. Kurz vor der Pause hatte Hasret Inan eine Kombination erfolgreich abgeschlossen. Die Tore der Gäste stufte Wiest als „völlig überflüssig“ ein und beklagte in diesem Zusammenhang „extreme Abwehrfehler“. Das 0:1 sei dem ersten wirklich gefährlichen Angriff des Aufsteigers entsprungen. Herbert Wiest sprach zwar von gefühlten „80 Prozent Ballbesitz“, hatte aber auch einiges auszusetzen an seinem Team: „Defensiv sind wir nicht immer sicher gestanden und vorne haben wir die letzte Konsequenz vermissen lassen.“ (jeb)

TSV Aindling Peischl, Burghart, Thiel, Michael Hildmann, Schöttl, Ettner (82. Buchhart), Woltmann, Wiedholz, Stoll, Inan, Knauer.

Tore 0:1 Zwickel (19.), 1:1 Inan (44.), 1:2 Micha Köhnlein (61.), 2:2 Knauer (67.) Zuschauer 110.

BC Adelzhausen – Meitingen 2:2

Am Römerweg in Adelzhausen war man nach dem 2:2 gegen Meitingen nicht unzufrieden. Dabei brannte der BCA vor dem Seitenwechsel ein erstes Feuerwerk unter der Regie von Wolfgang Klar ab und führte völlig verdient mit 2:0. Klar war voll des Lobes mit dem Auftritt bei seiner Premiere als Chefcoach: „Man hat gemerkt, dass alle voll mitziehen und unbedingt die Wende einleiten wollen.“ Zudem stand man sehr aufmerksam in der Defensivarbeit. „Wir haben nach vorne wieder einen schnellen Zug aufgenommen.“ Patrick Schuch steckte den Ball in den Lauf von Dominik Müller, der zum 1:0 traf. Und nur eine Zeigerumdrehung später bediente Thomas Grimmer den Adelzhauser Torjäger Müller – 2:0. „Der Auftakt hat uns natürlich gutgetan“, so Wolfgang Klar, der gerne noch den dritten Treffer bejubelt hätte. Torhüter Daniel Wagner ließ sich nicht mehr bezwingen. Und dann musste Jakob Braun in höchster Not auf der Linie klären. Nach dem Wechsel wurde die Partie noch flotter. Michael Fottner und Michael Albustin brachten Matthias Schuster zu Fall, und den Strafstoß knallte Fichtner zum 1:2-Anschlusstreffer ins Tornetz. Und wenig später fiel der Ausgleich, als Matthias Schuster im dritten Anlauf den Ball aus zwölf Meter frei stehend an Fottner vorbei ins Tor wuchtete. Auch nach Gelb-Rot gegen Nemanja Rantivic blieb Meitingen tonangebend. Wolfgang Klar sprach von einem wichtigen Signal: „Darauf lässt sich nun weiter aufbauen.“ (r.r)

BC Adelzhausen Fottner, Albustin, Klar, Braun, Götz, Grimmer (67. Popfinger), Schuch (46. Mahl), Lichtenstern, Asam, Ettner, Müller.

Tore 1:0 Müller (12.), 2:0 Müller (14.), 2:1 Fichtner (60.), 2:2 Schuster (63.) Gelb-Rot Ranitovic (75.) Schiedsrichter Wirkner (Mertingen) Zuschauer 200.

TSV Gersthofen – VfL Ecknach 1:0

Gersthofen verfügte über die reifere Spielanlage (wir berichteten aktuell). Der verletzungsgeplagte VfL, nach dem Aufwärmen musste auch noch Fabian Ettinger passen, hielt aber gut mit. Und so entwickelte sich ein „flottes Bezirksligaspiel“, befand Gersthofens Sportchef Klaus Assum. VfL-Kapitän Christoph Jung musste nach knapp einer Stunde den Platz wegen wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot verlassen. Auf Vorlage von Rudi Kine erzielte Ibrahim Neziri das Tor des Abends. Die größte Ausgleichschance hatte ausgerechnet Ecknachs Torhüter Hannes Helfer. Bei einem Freistoß in der Nachspielzeit war er mit nach vorne geeilt und köpfte die Flanke nur Zentimeter links am Gehäuse vorbei. „Der Gersthofener Sieg geht in Ordnung, sie waren das eine Tor besser“, räumte Ecknachs Fußballchef Jochen Selig ein. Er ärgerte sich über die „Kartenflut“: neunmal Gelb und viermal Gelb-Rot. (sel)

Tor 1:0 Neziri (78.) Schiedsrichter Haas (BSC Memmingen).

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