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Handball-Bezirksoberliga

12.10.2018

Paarstädter wollen wieder aufstehen

Einiges zu bereden hatten die Aichacher Handballer um Trainer Wolfgang Szierbeck (rechts) nach der Pleite gegen Haunstetten.
Bild: Hans Eberle

Nach der Heimniederlage sind die TSV-Männer in Bobingen gefordert.

Nach der 25:27-Heimniederlage gegen den TSV Haunstetten III konnten die Handballer des TSV Aichach nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen. Laut Trainer Manfred Szierbeck bestand Einigkeit darüber, dass es sich dabei um einen einmaligen Ausrutscher handeln muss: „Wir wollen kein Punktelieferant in Heimspielen sein.“ Besser machen soll das Team es nun am Samstag um 19.30 Uhr in Bobingen.

Sollten die Gäste auch dort leer ausgehen, würden sie die Heimfahrt mit einem negativen Punktestand angehen, so was hat’s letzte Saison, die in der Bezirksoberliga auf Platz vier endete, nie gegeben. Szierbeck spricht von einem schweren Gang, weil er weiß, dass es in der Halle in Bobingen sehr emotional zugehen wird und dass der dortige TSV als sehr heimstark einzustufen ist. Für die Hausherren ist es in der dritten Partie dieser Saison bereits der dritte Auftritt vor eigenem Publikum. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Kissinger vorerst ihre Heimrechte tauschen, weil bei ihnen zu Hause die Paartalhalle saniert wird. Bobingen setzte sich zum Auftakt mit 29:27 gegen Ichenhausen durch und kam danach gegen Kissing zu einem 24:24. Matthias Gerstenberg kam dabei auf insgesamt 13 Treffer, Thomas Pillmayr gar auf 17. Szierbeck hat sich anhand von Videomaterial auf diesen Kontrahenten und seine herausragenden Akteure eingestellt.

Wird Lorenz Hartl am Samstag wieder zum Aichacher Kader gehören? Das müsste klappen, es sei denn, der Neuzugang vom TSV Friedberg hat Probleme bei seiner Rückreise aus dem Urlaub in Marokko. Man wird ihn jedenfalls benötigen. Denn mit Christoph Huber, seinem Vertreter in der Mitte des Rückraums, ist keineswegs zu rechnen. Der hat sich am Samstag eine Verletzung an der rechten Hand zugezogen. Im besten Fall handelt es sich um eine starke Prellung, die eine Pause von zwei bis drei Wochen nach sich ziehen würde. Sollte aber ein Kahnbeinbruch diagnostiziert werden, müsste man gleich mit einer Auszeit von sechs bis acht Wochen rechnen.

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Damit ist klar: Sebastian Leopold, der sich am 23. Oktober in Richtung Frankfurt zur Ausbildung abmelden wird, braucht die Mannschaft diesmal auf der Schlüsselposition im Rückraum dringend. Denn bei Hartl dürfte man noch einen Trainingsrückstand spüren. Auch Johann Treffler wird zum Aufgebot gehören. Auch mit Timo Stubner ist diesmal zu rechnen. Einen Strich durch den Einsatz dieses Polizisten könnte jetzt allenfalls noch eine kurzfristige Änderung in seinem Dienstplan machen.

Von einem Angstgegner zu sprechen, wäre verfehlt. Im Gegenteil: In der Saison 2017/18 behielt der TSV Aichach zwei Mal die Oberhand, in Bobingen mit 32:27 und daheim mit 32:23. (jeb)

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