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Fußball-Kreisliga

26.11.2018

Petersdorf erzielt in letzter Sekunde den Ausgleich

Ein packendes Topspiel zwischen dem SC Griesbeckerzell und dem SSV Alsmoos-Petersdorf erlebten die mehr als 100 Zuschauer. Hier klärt Gästespieler Thomas Braunmüller (am Ball) vor den Zeller Angreifern Manuel Schweizer (links) und Rimon Shushe (rechts).
Bild: Willi Baudrexl

Der SSV holt in letzter Minute ein Unentschieden im Topspiel beim SC Griesbeckerzell und überwintert auf Rang zwei. Pöttmeser verlieren auch gegen Gerolsbach.

 In allerletzter Sekunde kam der SSV Alsmoos-Petersdorf am Sonntag beim Spitzenspiel in Griesbeckerzell zum 1:1 und überwintert in der Kreisliga Ost auf Rang zwei. Mit einem 0:3 gegen Gerolsbach leistete sich der TSV Pöttmes bereits die fünfte Heimniederlage und geht mit einem Negativlauf in die Winterpause.

Griesbeckerzell – Alsmoos-Pet. 1:1

Das Wort Emotion wurde in diesem Derby besonders groß geschrieben. Seinen Anteil daran hatte auch der Schiedsrichter, der überfordert war, viele Szenen falsch bewertete und daher Mitschuld trug an der hektischen Atmosphäre. Die Fußballer machten ihm durch Schauspieleinlagen das Leben schwer. In der Nachspielzeit kam es noch einmal zu einer Rudelbildung, an der nahezu die beiden kompletten Teams beteiligt waren. Wer sich daneben benommen hatte, das konnte keiner so recht sagen. Manuel Schweizer (SCG) und Johannes Schaller (SSV) sahen jedenfalls beide Gelb-Rot.

In der allerletzten Szene kam Stefan Simonovic, der zuvor gut bewacht worden war, an den Ball, behielt die Übersicht und erzielte das 1:1 für die Gäste, das allemal verdient war. Bereits in der sechsten Minute war der SC Griesbeckerzell nach einem schnell ausgeführten Freistoß durch Christoph Sturm in Führung gegangen. Die Petersdorfer, die damit auf dem Aufstiegsrang überwintern, zeigten die gepflegtere Spielanlage. Die Gastgeber mischen ebenfalls im Spitzenkampf weiter mit.

Von einem gerechten Unentschieden sprach Metin Bas. „Wir haben gut angefangen“, analysierte der SC-Trainer das Geschehen, wobei er drei verletzte Kräfte zu ersetzen hatte. „Unsere Taktik wäre beinahe aufgegangen. Wir hatten die Chancen zum 2:0, das ist bitter.“ Damit meinte er jene Szene, als Schweizer auf der rechten Seite Rimon Shushe ins Spiel brachte, der aber die Kugel nur ans Außennetz beförderte. „Vom Spiel her waren wir über 100 Minuten überlegen“, betonte Frank Mazur, der Petersdorfer Spielertrainer. „Wir waren die klar bessere Mannschaft und haben tollen Fußball gezeigt. Wir müssen das Spiel gewinnen, war eine Topleistung von uns.“ (jeb)

TSVPöttmes – Gerolsbach 0:3

Relativ schnell war der gute Wille der Hausherren nach der heftigen 1:7-Schlappe gegen Rinnenthal lahmgelegt. Die Vorgabe von Trainer Mariusz Suszko war, ein frühes Tor zu vermeiden. Eine lange Ecke konnte Thomas Plöckl mühelos vom Fünfereck aus einnicken und Gerolsbach in Führung bringen. Pöttmes zeigte zwar, dass man über gute Einzelspieler verfügt, aber im Kollektiv wollte einfach nichts gelingen. So fiel das Fazit für die erste Halbzeit eher verhalten aus: Zu behäbig, keine Überraschungsmomente, wenig bis gar keine Torchancen. Mit diesen Voraussetzungen wurde es erneut schwierig. Im zweiten Durchgang gab es eine ähnliche Situation wie zu Spielbeginn. Pöttmes rannte ideenlos an, ohne echte Strafraumszenen.

Gerolsbach verteidigte geschickt die 1:0-Führung und versuchte es mit sporadischem Konterfußball. Zehn Minuten vor dem Ende sorgten die Gäste dann für die Entscheidung. Leo Solich bediente mit einem langen Querpass den freistehenden Benny Wendt, welcher vom Strafraumeck abzog und das 0:2 markierte. Damit war die Heimniederlage für Pöttmes besiegelt. Kurz vor dem Schlusspfiff erzielte Sebastian Limmer per Schlenzer sogar noch das 0:3. (prwe)

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