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16.03.2015

Pipi spielt Remis am Ammersee

Haltet den Kubica! Der SV Raisting versuchte gestern den Pipinsrieder zu stören.
Bild: Oliver Rabuser

Fußball-Bayernliga: Tabellenführung ist vorerst mal futsch

Fürs Erste ist die Tabellenführung futsch. Der FC Pipinsried kam beim abstiegsbedrohten SV Raisting nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. 700 Zuschauer sahen zwei grundverschiedene Halbzeiten, in denen der FCP zunächst dominierte, mit zunehmender Spieldauer aber den nimmermüde kämpfenden Gastgebern mehr und mehr das Feld überlassen musste. Bereits am Vortag war Pullach durch einen 1:0-Erfolg bei der SpVgg Hankofen an Pipinsried vorbeigezogen.

Es war ein Eigentor, das den Münchner Vorstädtern in Niederbayern in die Karten spielte. Eine solch unfreiwillige Hilfestellung benötigten die Dachauer Hinterländer am Sonntag nicht. Sie berannten das Raistinger Tor, als ginge es um die Tordifferenz. Max Zischlers Kopfball ans Außennetz war der Auftakt einer einseitigen, aber lange Zeit erfolglosen Chronologie. Auch Christian Doll durfte sich – sogar völlig ungedeckt – im Kopfballspiel versuchen. Einzig der Versuch des Angreifers war zu mittig angesetzt.

Die Frage nach dem Zeitpunkt des ersten Gäste-Treffers war ebenso vordergründig wie die Höhe des Sieges. Raitings erste Wortmeldung ließ 33 Minuten auf sich warten, und Tobias Antoni war zur Stelle. Dessen Abwurf leitete die Pipinsrieder Führung ein. Der Ball lief durchs Mittelfeld, kam zu Kubica und von dort in die Gasse zu Serge Yohoua. Der Senegalese hätte das Vollstrecken auch Doll überlassen können. Doch er machte es alleine, spielte Schaifhauf aus, schob flach ein und lief eine kleine Ehrenrunde hinauf zum in der Nähe befindlichen FCP-Anhang. „Klar besser“ sei man im ersten Abschnitt gewesen, bekräftigte Maximilian Zischler hinterher. Tobias Strobl wollte die Ereignisse hinterher nicht kommentieren. Pipinsrieds Spielertrainer war angesäuert, stampfte missmutig in die Kabine. Irgendwo war der zweite Akt aus Sicht der Gäste auch unerklärlich. Verwalten klappte nur anfänglich, nach vorne ging nicht mehr wirklich viel. Plötzlich war der Wurm drin. Klare Aktionen hatten Seltenheitswert. „Raisting hat uns den Schneid abgekauft“, räumte Zischler ein. Man konnte nicht von Raistinger Dominanz sprechen. Doch ob des knappen Ergebnisses versuchte die Elf von Robert Färber mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und viel Einsatz zum Erfolg zu kommen. Nutzinger verlängerte einen Freistoß aus dem Halbfeld, plötzlich stand Robin Swoboda alleine vor Antoni. Die finale Verarbeitung war kein echtes Problem mehr.

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FC Pipinsried Antoni, Berger (61. Popa), Schuster, Zischler, Finkenzeller, Atilgan, Götz, Strobl, Kubica (72. Ibrahim), Doll, Yohoua (63. Fischer)

Tore 0:1 (34.) Yohoua, 1:1 (75.) Swoboda – Zuschauer 700

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